Umfrage in England zu Ethical Fashion

kinderarbeit.jpgEine reprasentative Umfrage von dem Marktforschungunternehmen TNS zeigt die Skepsis der britischen Verbraucher gegenüber Ethical Fashion.

Nur 45% über 7.000 befragten Personen glauben laut der Studie TNS Worldpanel Fashion nicht, dass die die Arbeitsbedingungen der als “Ethical Fashion” gekennzeichneten Textilien in konventionellen Kaufhausern tatsachlicher besser sind, als herkömmliche Kleidung.

Die Konsumenten glauben insbesondere nicht, dass keine Kinder in der Produktion tatig waren. Dies ist aber für 70% der Befragten das wichtigste Kriterium, wenn es um ethische Kleidung geht.

Insgesamt ist jedoch ein größeres Bewußtsein der Konsumenten hinsichtlich Arbeits- um Umweltbedingungen in der Textilproduktion erkennbar. Laut TNS werden die Schlagworte “Organic” und “Fairtrade” für Textilunternehmen immer wichtiger.

Die Skepsis zeigt aber auch, dass es im Gegensatz zum Foodsegment keinen verbindliche und allgemeinen Standard für ethische Kleidung gibt.

Quelle: Sky News

3 responses to “Umfrage in England zu Ethical Fashion”

  1. Manuel

    Nun, wirklich Gewissheit hat man wahrscheinlich nur, wenn man die Kleidung vor Ort kaufen würde… allerdings gibt es im westlichen Europa keine wirklich floriende Textilindustrie mehr. Darum muss man sich auf das verlassen, was einem mit (selbstgemachten) Labels angeboten wird… Fraglich, ob es jemals einheitliche Standards geben wird.

  2. [depone]

    Hallo Christoph,

    denkst du, dass durch einen Standard inkl. bestimmter Auszeichnungen (a la Bioland oder Fairtrade) eine bessere Identifikation mit den Produkten möglich ware?

    Peace,
    Depone

  3. christoph

    Die Standards die es gibt (z.B. IVN sichert die Öko-Qualitat von Textlien) oder Clean Clothes Campaign (CCC) sichert die Sozialstandards (Arbeitsbedingungen) in der Fertigung.

    Das gibt Orientierung für die Verbraucher. Leider sind die Textilstandards den Verbrauchern unbekannt.

    Christoph

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