Die Initiative vom Technologie-Guru Nicholas Negroponte “One Laptop per Child” startet pünktlich zum Weihnachtsgeschaft eine orginelle Kampagne.
Beim Kauf eines kindgerechten Laptops im Wert von 288,- Euro erhalt automatisch ein Kind in einem Entwicklungsland das gleiche Gerat kostenlos.
Der Laptop wurde von Experten aus der Industrie und aus Universitaten entworfen, die ihr außerordentliches Talent und jahrzehntelange praktische Erfahrung in einem gemeinnützigen Projekt einsetzen möchten.
Weitere Informationen bei laptop.org









Jetzt kann man sich natürlich noch prachtig darüber streiten, ob Kinder tatsachlich einen Laptop brauchen.
Der Laptop wurde vom MIT entworfen und sollte ursprünglich 100 Dollar kosten was aus Spendengelder finanziert werden sollte.
Leider konnte der Kostenpunkt nicht eingehalten werden, aber die Lösung finde ich toll dass man zwei kauft und einer davon in die dritte Welt geht. Warum sollte man die Menschen dort primitiv halten @Horst? Technologie und Wissen sollte jedem Menschen zur Verfügung stehen. Je eher diese Menschen selbstandig sein können, desto eher brauchen wir nichts mehr zu spenden, damit die Menschen dort nicht an Hunger sterben.
Habe ich zwar schonmal in der Jazzlounge geschrieben, passt aber irgendwie auch hier unter deinen Kommentar:
Ich finde die Aktion ja ganz herzig aber vor allen Dinge prestigetrachtig. Ich meine, seien wir einmal realistisch, Kinder aus Entwicklungslandern sind nicht von klein auf unserem multimedialen Bombardment ausgesetzt, sondern wachsen relativ medienfremd auf. Wer erklart ihnen den ihre tolle, gespendete Wundermaschine? Man muss ebenso bedenken das viele Menschen dort nicht einmal eine Schriftsprache beherrschen.
Des weiteren werden sie damit kaum das Internet nutzen können und somit auch keine hilfreichen Informationen erlangen um selbsttatig ihre Situation zu verandern. Ich meine was zur Hölle sollen die dort damit? Bewerbungen schreiben? in ihren Ad-Hoc-Netzwerken Daten tauschen oder chatten?
Sorry, aber diese Projekt geht so glaube ich ein paar Schritte neben der Realitat her…
@ Horst: Niemand möchte streiten …und die vielleicht muss das jeder für sich entscheiden, ob das sinnvoll ist oder nicht. ich persönlich denke “die dosis macht das Gift” … In allem Gute ist auch das Schlechte und umgekehrt in jedem schlechten auch das gute. Dies habe ich gerade erst gestern erleben dürfen. Was ist das Gute am schlechten, dass ich hess natur verlasse? Mehr Freiheit, mehr Verantwortung als Unternehmer? Du bist schon Unternehmer, ich verlasse die Komfortzone gerade erst. Kann man als Unternehmer eine gute Work Life balance erzielen? Wie kann man seine Ernahrung verbessern? Du weißt es aus eigener Erfahrung … Danke für den Kommentar Christoph
FUNKTIONALES COMPUTER RECYCLING
http://www.linuxola.org
Computer, Monitore und Drucker aus zweiter Hand für Projekte in Afrika.
linuxola will einen Beitrag zur Überbrückung des technologischen Grabens zwischen der entwickelten Welt und den benachteiligten Regionen, besonders in Afrika, leisten und jungen Menschen dort den Zugang zur Informations- und Computertechnologie ermöglichen.
Dies soll wie folgt erreicht werden:
a) Funktionales Computer Recycling in der Schweiz
b) Begleitung der entsprechenden Projekte im Empfangerland
c) Einsatz von Open Source und Linux
d) Ermachtigung der lokalen Organisationen und ihrer Zielgruppen
linuxola ist ein gemeinnütziger Verein.
linuxola versteht sich als Dienstleistungsanbieter für Akteure in der Schweiz, wie in den Zielgebieten.
Jeder Computer, der in einer Schweizer Firma zum Einsatz kommt, wird durchschnittlich nach 5 Jahren durch eine leistungsfahigere Maschine ersetzt, obwohl dieser immer noch voll funktionsfahig ist. Wir beginnen an diesem Punkt mit «Funktionalem Computer Recycling» und können diese Rechner weitere 5 Jahre eingesetzen. Um auf diesen alten Computern ein flüssiges Arbeiten mit einem aktuellen Betriebssystem zu gewahren nutzen wir einen Terminalserver. Die kostengünstigste Lösung bietet hier Linux.
Wir sammeln gespendete Computer von Firmen und Privaten in der Schweiz, kontrollieren diese Hardware auf Funktion und führen eine grobe Reinigung durch. Nach der Prüfung der Partner im Süden, die sich auf Flyer oder Mundzumund Werbung bei uns melden, können zwei Arten von Zusammenarbeit entstehen. A) eine lokale Organisation wie z.B. FreeCom die diese Gerate unabhangig aufbereiten oder B) kleinere private Initiativen/Institutionen wie z.B. die Schule in Indutywa Bomela, die ein komplettes Paket mit 20 Computern + Netzwerk + Server + vorinstallierte Software + Dokumentation + eventuell sogar Schulungspersonal empfangen.