Yoga und Nachhaltigkeit

Im Rahmen des Blog-Karnevals “Praktisches Wissen – wer weiß was?” von Reto möchte ich mich auch noch kurz vor Schluss zu Wort melden.

Also, ich beschaftige mich in meiner Freizeit intensiv mit Yoga. Was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Yoga ist ein altes praktisches Übungssystem zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Da wir als Mensch ja auch ein Teil der Natur sind, ist Yoga quasi praktischer Umweltschutz.

Angeeignet habe ich mir das Wissen durch mittlerweile 12 Jahre Praxis in verschiedenen Kursen und Seminaren. Angefangen bei der Volkshochschule, intensiv in San Francisco und Indien gelernt und schließlich mich in Deutschland bei Yoga Vidya zum Yogalehrer in der Tradition Sivanandas ausgebildet. Seitdem gebe ich das Wissen mit viel Freude auch in eigenen Kursen hier in Frankfurt weiter. Es ist einfach eine wunderbare Tatigkeit, Menschen darin zu unterrichten, wie sie gesünder und gelassener leben können.

Yoga ist ein Prozess von Außen nach Innen, vom Körper zum Geist, vom Groben zum Feinen. Dabei stelle ich eine Analogie zu meinem Konsumverhalten als “ethischer” Konsument fest. Angefangen mit grobstofflichen Lebensmitteln (vom Discouter damals), über Kosmetik und Kleidung hin zum Feinstofflichen wie Strom oder Geldanlagen.

Im Yoga gilt für mich der gleiche Grundsatz wie beim ethischen Konsum: Jeder so wie er gerade vom Bewusstsein her da steht und jeder in seinem eigenen Tempo. Für die einen ist es super, erst einmal mit Biolebensmitteln vom Discounter anzufangen für andere ist es sinnvoll, sich über Qualitaten von Ökostrom Gedanken zu machen. Keine Bewertungen und Respekt und Wertschatzung jeder keinen Leistung zu einem Leben von mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Hari Om Tat Sat.

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