11 Gebote für eine lebenswerte Zukunft

david_goliath.jpgIch habe diese Handlungsanweisungen im Netz gefunden. Teilweise sind die Inhalte schon etwas veraltet, aber gerade Gebot 10 spricht mir aus der Seele. Auf der Konferenz wurde ja disktutiert, ob die LOHAS Bewegung ein Manifest benötigt, vielleicht ist das eine Grundlage?

11 Gebote für eine lebenswerte Zukunft

Jeder einzelne kann eine konkrete Verbesserung unserer Umweltsituation durch beispielhaftes persönliches Tun möglich machen. Die besonders erfolgreiche “Aktion Umwelt konkret – 11 Gebote” liefert einen Leitfaden dazu. Zu den zehn wesentlichen Umweltproblemfeldern sind jeweils drei Handlungsaufforderungen formuliert, die ohne großen finanziellen Aufwand sofort im Alltag umgesetzt werden können.

Die “11 Gebote” sind inzwischen in 17 Sprachen übersetzt und haben eine Auflage von fast 1.000.000 Exemplaren erzielt. Sie waren Gegenstand von Gottesdiensten, Seminaren und Unterrichtsgesprachen und werden heute nach wie vor bei DaGG-Veranstaltungen gerne entgegengenommen.

1) Ich will alles tun, um die Luft nicht zu verschmutzen.
Ich werde auf unnötige Autofahrten verzichten und wieder öfter die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen. Als Autofahrer werde ich nicht schneller als 120 km/h, oder ein Auto mit Katalysator fahren. Zum Schutz der Ozonschicht verwende ich keine Spraydosen mit Treibgas.

2) Ich will alles tun, um das Wasser rein zu halten.
Ich werde weniger Wasser verbrauchen. Ich kaufe nur noch umweltvertragliche Wasch- und Putzmittel und dosiere sie sparsam. Giftige Stoffe wie Lacke, Öle und Medikamente entsorge ich als Sondermüll.

3) Ich will alles tun, um Landschaft und Boden zu schützen.
Ich werde keine Pestizide und keinen überflüssigen Dünger mehr verwenden. Auch in meiner Freizeit werde ich Rücksicht auf die Natur nehmen. Ich werfe keinen Abfall in die Landschaft.

4) Ich will alles tun, um meinen Energieverbrauch einzuschranken und weniger Rohstoffe zu verbrauchen.
Ich werde nur noch stromsparende Gerate anschaffen und auf jeden unnötigen Einsatz von Elektrogeraten verzichten. Durch Warmedammung und gesenkte Raumtemperatur verbrauche ich weniger Heizenergie.

5) Ich will alles tun, um Tiere zu schützen.
Ich kaufe keine Produkte mehr, für die gefahrdete Tierarten sterben müssen wie Pelze, Elfenbein und Krokoleder. In Tierversuchen getestete Kosmetika und Körperpflegemittel verwende ich nicht. Haus- und Nutztiere halte ich artgerecht.

6) Ich will alles tun, um die Vielfalt der Pflanzenwelt zu erhalten.
Ich bepflanze meinen Garten und meinen Balkon mit möglichst vielen verschiedenen Arten. Ich verzichte weitgehend auf Unkrautvernichtungsmittel. Ich pflücke keine geschützten Pflanzen.

7) Ich will alles tun, um Anbau und Verkauf gesunder Nahrung zu erreichen.
Ich werde Lebensmittel bevorzugen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und keine künstlichen Zusatze enthalten. Ich kaufe keine Produkte aus der Massentierhaltung. Ich kaufe Lebensmittel möglichst direkt beim Erzeuger.

8 ) Ich will alles tun, um Abfall zu vermeiden.
Ich werde auf unnötige Verpackungen verzichten. Ich sortiere meinen Abfall. Ich kaufe Getranke in Pfandflaschen und nehme den Einkaufskorb statt der Plastiktüte.

9) Ich will alles tun, um Larm zu vermeiden.
Ich verwende gerauscharme Maschinen und Gerate und nehme auf das Ruhebedürfnis meiner Mitmenschen Rücksicht. Ich verzichte auf Dauerberieselung durch Radio und Fernsehen.

10) Ich will alles tun, um ein umweltbewußter Verbraucher zu sein.
Ich kaufe nur Produkte, die Natur und Umwelt möglichst wenig belasten. Ich zwinge die Produzenten durch mein Kaufverhalten, umweltvertragliche Waren anzubieten. Der Kunde ist König.

11) Ich will alles tun, diese zehn Gebote im taglichen Leben zu verwirklichen.
Ich werde immer wieder versuchen, Widerstande, auch meine eigenen, zu überwinden, meine Freunde und Bekannten zum Mitmachen zu ermuntern. Ich setze mich immer für eine lebenswerte Zukunft ein: Wir haben nur eine Welt.

Quelle: davidgegengoliath.de

2 responses to “11 Gebote für eine lebenswerte Zukunft”

  1. NeoKarmaPolizist

    “Nun ja Punkt 8!

    Ich werd jetzt auch Utopist und werd deßhalb dafür pladieren, dass man erst zufrieden sein sollt wenn wir die Verpckungsmaterialien(so called Müll) so gut und effizient recycle können oder das Material selbst zerfallt, das es nicht mehr darauf ankommt ob der Müll ensteht#!!!

    so far, geht mir diese Regel einfach mal im Sinne “absolutistischen Denkens” nicht weit genug!

  2. NeoKarmaPolizist

    Gerade ein gttes Beispiel dafür entdeckt, wie ich das mein!

    Biowindel -> http://www.windelnkaufen.de/produktinformationen/Baby/biowindeln.htm

    Man kann/will manchen Müll nicht verhindern, möchte nichts_ desto_trotz, “das Gleichgewicht” nicht stören.

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