Die Macher bei Utopia haben es echt raus, ernste Inhalte lustig zu verpacken. Seit heute gibt es ein Weihnachtsspecial u.a. mit einem Video von Axel Millberg und einem interaktiven Adventskalender. Dort werden taglich nette und kreative Sachen verlost – wie z.B. ein Jahresabo Bionade (hmm, das hatte ich gerne), einen Besuch bei Loremo, ein Wochenende in dem ersten klimaneutralen Hotel Deutschlands oder die coolen Sneakers von Veja.
Erganzt wird das ganze durch super lustige Filme mit dem Schauspieler Gilbert von Sohlern. … sehenswert.











Ich habe mich auch bei Utopia angemeldet, bin aber der Meinung, dass ich dort mehr und mehr zum Opfer von Otto und Hess Natur werde. So wie die da das Otto-Logo einblenden ist das nicht mehr feierlich. Ich fand’s schon komisch als die am Anfang über Ben & Jerry’s geschrieben hatten und gleichzeitig Werbung von denen zeigten. Ich finde es legitim, mit Werbung Geld zu verdienen, aber warum stellt sich Utopia dann standig als unabhangig dar? Ich finde, das Portal ist ein Verkaufskanal. Immerhin haben sie die AGBS nachgebessert, die waren auch zweifelhaft. Ich denke, man muss das genau im Auge behalten!
Liebe/ lieber Franzi,
ich habe Utopia gegründet und gerade gelesen, was Sie als Kommentar geschrieben haben. Dazu würde ich einfach gerne was sagen.
Ich verstehe es sehr gut, dass Sie zu Beginn einer solchen Community die Redlichkeit und Integritat der Macher hinterfragen. Sie kennen uns schliesslich nicht!
Wir haben allerdings tatsachlich ein großes gesellschaftliches Ziel; namlich möglichst viele Konsumenten für einen nachhaltigen Lebensstil zu gewinnen.
Wir wollen hier nicht schnell aus einem Trend Kapital schlagen. sondern langfristig etwas Positives bewirken. Dazu haben wir ein sehr umfangreiches Portal aufgebaut, und das kostet Geld. Diese Kosten können wir nur durch Werbung und Kooperationen decken.
Wir haben bei Utopia sehr klare Vorstellungen, mit welchen Unternehmen wir zusammenarbeiten wollen und können.
Sie können sich vorstellen, dass es nicht allzuviele sind!
Otto und Hess Natur gehören für uns dazu. Hess natur ist ein Pionier in Sachen Giftfreiheit und Naturtextilien und OTTO ist ein Pionier in Sachen Corporate Responsability. Deswegen sind wir sehr froh, dass uns gerade diese beiden Unternehmen von Anfang an unterstützt haben.
Waren wir da weniger wahlerisch, hatten wir vielleicht schon mehr Werbung auf der Seite und der Eindruck, dass die zwei Utopia “dominieren” ware vielleicht gar nicht entstanden.
Sie können mir glauben, die Werbefinanzierung ist nicht einfach, wenn man auf dem “Pfad der Tugend” bleiben und sich nicht für “greenwashing” von Unternehmen hergeben will.
Wie es sich für guten Journalismus gehört, gibt es auch bei uns eine klare Trennlinie zwischen Redaktion und Anzeigen.
Da es an vielen Stellen der Seite um strategischen Konsum geht, werden auf dieser Seite immer wieder spannende Produkte und Unternehmen vorgestellt. Allerdings werden keine Unternehmen, deswegen erwahnt, weil sie Anzeigen schalten oder Sponsorings übernehmen. Umgekehrt wollen wir aber Unternehmen, die bereits nachhaltig vorangehen auch nicht davon abhalten bei Utopia Werbung zu schalten, denn damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch.
Dass es uns mit unserem Anliegen ernst ist, sehen Sie auch daran, dass wir z.B. von Experten des Öko-Instituts, des Wuppertal-Instituts und des VCD unterstützt werden.
Viele hoch qualifizierte Nachhaligkeits-Experten sind schon Mitglied in der Utopia-Community. Um diese Community dreht sich bei uns im Kern alles. Hier treffen sich die kritischen Konsumenten Deutschlands und von denen lassen auch wir uns gerne hinterfragen. Also, behalten Sie uns gerne im Auge, am Liebsten natürlich wohlwollend.
Wir geben uns redlich Mühe, es gut zu machen!
Liebe Grüße aus München
Claudia Langer
PS: Ben von Ben und Jerrys habe ich letztes Jahr bei Rainforest Action Network kennengelernt und fand die Geschichte der beiden Gründer erzahlenswert.
Im Bericht haben wir Ihnen ja durchaus auf den Puls gefühlt, um herauszufinden, warum sie wirklich verkauft haben und ob “am Schluss alles kauflich ist”.