Die Cebit wird grün(er)

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Wir haben ja schon über die Greener Gadgets Messe in den USA berichtet. Nun wird auch die weltgrößte Computermesse grüner: Auf der Cebit steht in diesem Jahr alles unter dem Stern der grünen IT. Vom 4. bis 9. Marz können in Hannover z.B. energieeffiziente PCs aus alternativem Material wie Bambus (von Asus) bestaunt werden. Laut Asus wird in Taiwan bereits mit recycelten Materialien für Gehause aus Pappe oder Altpapier experimentiert. Fujitsu Siemens will demnachst laut eigener Aussage komplett auf energieeffiziente Produkte umsteigen.

Dabei ist die Cebit eine Kooperation mit der Climate Savers Computing Initiative (CSCI) eingegangen um das grüne Anliegen deutlich hervorzuheben. Es sollen jahrlich 5,5 Milliarden Dollar (3,76 Milliarden Euro) bei den Stromkosten eingespart werden.

Eine unter vielen neuen Ideen ist in diesem Jahr ein IT-Village, mit einem konventionellen und einem grünen Musterbüro zur Demonstration des durchschnittlichen Energieverbrauchs in Halle 9 zu begehen.

Ich bin gespannt auf die innovativen und grünen Anstöße der Cebit. Wer da ist und filmen wird, kann uns ja einen Youtube-Link über die green IT schicken, den wir dann veröffentlichen.

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6 responses to “Die Cebit wird grün(er)”

  1. bastian
  2. Hannes

    Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, über meinen CeBIT-Besuch ausführlicher zu bloggen. Deiner Aussage, auf der CeBIT stehe in diesem Jahr alles unter dem Stern güner IT muss ich jedoch nach meinem Besuch vehement widersprechen. Die Vermarktung des wirklich winzigen GreenIT-Bereichs ist nicht mehr als ein (zugegeben sehr gelungener) riesiger PR-Coup. Die Werbung suggeriert, in Halle 9 gehe es um GreenIT, dabei ist es lediglich ein verschwindend kleiner Bruchteil in Halle 9 (Lösungen für den Public Sector), der sich mit dem Thema befasst. Inhaltlich gibt es dort kaum echte Neuigkeiten. Auch an den weiteren Standen sind echte ökologische Innovationen eher Mangelware. Treiber des Themas ist nicht das Anliegen Klima- oder Umweltschutz, sondern allenfalls der wirtschaftliche Druck, Energiekosten einzusparen. Ich bin richtig sauer, dass sich alle dermaßen von der PR-Maschinerie der Messe vor den Karren spannen lassen.

  3. Gernot

    Als alter Apple-Fan würde es mich freuen, wenn Apple auf dem Gebiet Umweltschutz aktiv ware, aber trotz Kampagnen (http://www.greenpeace.org/apple/) hat sich außer Ankündigungen nicht wirklich etwas bewegt – schade, eigentlich!

  4. Manuel

    Ja, scheint wohl eher eine Mogelpackung gewesen zu sein…
    Spiegel-Artikel

  5. Amei

    Wenn es denn schon nicht wirklich grün war, ist das Wort “fair” vermutlich gar nicht aufgetaucht, oder? Wenn man über die Messe ging, kamen da an irgendeiner Stelle die Abeitsbedingungen unter denen PC & Co hergestellt werden zur Sprache?

  6. Jan Michael

    Bastian hat ja schon auf unser deutschsprachiges Blog hingewiesen, danke. Von Green IT sind wir tatsachlich noch weit entfernt. Unser aktueller Greenpeace-Report “Searching for Green Electronics” macht sicher deutlich, dass die Industrie zwar kleine Schritte unternimmt, aber viele Produkte nur in einzelnen Punkten „grüner“ als andere sind, in der Bilanz (Energieeffizienz, toxische Chemikalien, Recycling) aber haufig noch nicht so gut dastehen. Auch beim Bambus-Laptop muss man genauer hinschauen – schickes „grünes“ Gehausedesign allein macht einen Laptop noch nicht durch und durch grün.

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