Die PR-Agentur Hotwire hat das Kaufverhalten von Verbrauchern und die Unternehmenskommunikation in Europa bei Ökoprodukten in fünf Landern und Branchen untersucht.
Das Ergebnis bei den Unternehmen: Insgesamt ca. 20 Prozent der Pressemitteilungen der führenden Unternehmen in Europa decken eine grüne Kommunikation ab. Die deutschen Konzerne liegen allerdings mit einem Anteil von 7,6 Prozent im Vergleich der fünf untersuchten Lander auf dem letzten Platz hinter Frankreich (16,6 Prozent), Spanien (12,8 Prozent), England (11,2 Prozent) und Italien (8 Prozent).
Bei den Endverbrauchern befürwortet eine Mehrzahl grüne Produkte. So ziehen über 70 % der Befragten ein grünes Produkt gegenüber einem konventionellen (bei gleichem Preis) vor.
Die Energiebranche ist beim Thema Nachhaltigkeit am fortschrittlichsten: Energieversorger greifen mit 25,2 Prozent den grünen Aspekt fünfmal starker auf als der Technologieanbieter mit 6,5 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgen die klassischen Hersteller (9,8 Prozent), vor den Einzelhandlern (7,6 Prozent).
Das Schlusslicht: Die Finanzdienstleister mit 5,3 Prozent.
Weiter wird ein steigendes (aber kritisches) Interesse der Konsumenten an grünen Produkten und Marken mit einer nachhaltigen Wertschöpfungskette beobachtet.
Was sagt uns das? Wer als Unternehmen einmal als Greenwasher entlarvt wurde, wird sich extrem schwer tun, in der Community wieder ein Bein auf den Boden zu bekommen. In Anbetracht der aufstrebenden New Green Economy, ist (und wird) ein ehrliches und professionelles Kommunikationsmanagement für Unternehmen wichtiger denn je.
via: prportal.de










Letzte Kommentare