So, heute habe ich mal gut gekocht und eben ein leckeres Abendessen genossen: Reiswaffeln mit Erdnussbutter, Limettenmarmelade und Bananen … hmmm yummy.
Hier das Video, wie ich mein Mittagessen gekocht habe:
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Für alle, die den süßen Maisbrei nachkochen wollen, hier das Rezept:
- 100g Polenta
- 750ml Wasser
- 150g Rohrzucker
- 30g Rosinen, 30g getrocknete Mango, 30g Koskuschips
- 0,5 Teelöffel Muskatnuß
- 1 Zimtstange
Ach ja, hier noch der Link zur Xing-Gruppe zum Thema Fair Trade










ich freue mich über Dein Engagement! Schreib doch, so wie ich in kürze auch in meinem Blog, wo man überall diese Produkte bekommt – denn man bekommt sie ja nicht nur im Weltladen, sondern auch in Bio-Supermarkten und sogar oft in herkömmlichen Supermarkten (z.B. Lidl)
Herzlichen Gruß
Christine Gohl
Verdea e.K.
Hi Christoph!
Ich schlage als Erweiterung und gerade in Hinblick auf die kleinen Bewohner unter uns die Einführung des gezeichneten “FairTrade Man” vor: Ein Comic mit einem moderneren Superheld, der nicht nur sich selbst für super halt.
Schnell noch die Domain sichern, denn die ist noch frei. Wünsche Dir weiterhin viel Vergnügen bei Deiner Aktion!
Viele Grüße
Sebastian
Mit jedem Tag an dem ich deine Berichte lese zweifle ich mehr an deinem Versuch.
Was ist der Zweck? Um aufzuzeigen, welche Produkte es in diesem Feld gibt, braucht man keinen Versuch. Mir scheint, dass du einfach damit einen Weg aufzeigst, wie man sich (nachhaltig) besser nicht ernahrt. Mango, Bananen, Rosinen, Kokos, Muskat …. alles Dinge, die von weit herkommen und in unserer Ernahrung maximal eine Erganzung sein sollten, niemals aber zur Hauptnahrung werden.
Christoph, ganz ehrlich, was ist der Zweck deines Versuches und was vermittelst du damit?
Bist du damit nicht auch ein Parasit der Erde?
Ich finds gut, dass du zeigen willst, welche Fair Trade Produkte es gibt. Ich fand es aber besser, wenn es mehr Produkte aus dem Alltag sind, die wir gewöhnlich sonst nicht fair gehandelt kaufen.
Bin auf deine Conklusio nach 14 Tagen schon gespannt.
hui, sollte man sich denn so schwer von zucker ernahren?!
zucker ist böse, wie ware es mit selbgemachter pasta mit olivenöl und knoblauch?
und was fallt denn nun genau unter fairtrade?
sind demeter produkte nicht auch “fair” wenn auch nicht mit dem siegel versehen? müssen alle sachen denn einen siegel tragen?
fragen über fragen…
nicht dass das in einer 14-tagigen fairtrade schoko-diat ausartet;-)
dass mache ich ja schon! inkl. fair-trade kafee, ist ja klar.
Starker noch als das Problem des Transportweges (siehe Roland) spricht für mich die Flachennutzungskonkurrenz gegen eine Fair-Trade-Diat. Viele fairtrade-Produkte werden in Landern mit Nahrungsmitteldeffizit angebaut. Statt Grundnahrungsmittel werden wegen des höheren Gewinns dann “Delikatessen” für Menschen im reichen Norden produziert. (Das Passiert natürlich bei nicht fairtrade-Produkte genauso!!!)
Zweifelsohne ist es sinnvoll alles was aus Landern des Südens kommt fair gehandelt und möglichst zugleich aus biologischem Anbau zu kaufen. Noch wichtiger scheint es mir aber generell so wenig wie möglich zu essen und zu trinken, was nicht zumindest in Europa angebaut werden kann.
Eine konsequente Diat in diese Richtung ware auch eine sehr viel größere Herausforderung, die gleich am Morgen mit Kaffee/Tee beginnt. Dazu noch klima- und ressourcenschonend vegetarisch und ohne Milchprodukte, dann ware das für die LOHAS-Szene schon was besonderes.
Auf Kaffee und Tee verzichte ich selbst ehrlich gesagt auch nicht. Aber alles andere, von Schokolade bis Mango kaufe ich sehr selten. Dann ist auch der höhere Preis für öko-fairtrade trotz geringem Einkommen kein Problem.
Bzgl. Kochduell solltest du dir das hier vielleicht mal ansehen…;-)
@ Roland: Danke für deine offenen Worte. Ich möchte kurz darauf eingehen.
Der Zweck der Aktion ist einerseits ein rein persönlicher, ich möchte einfach erfahren, ob und wenn ja, wie es möglich ist, sich zu 100% fairtrade zu ernahren. Ich will es einfach wissen.
Zum anderen ist es eine ehrenamtliche Aktion im Rahmen der fairen Woche. Ich möchte durch die tagliche Berichterstattung und die sehr subjektiven Erfahrungen den Menschen das Thema fair trade auf meine eigene Weise naher bringen. Natürlich mag das ein oder andere für Dich als Nachhaltigkeits-Pro langweilig oder unsinnig sein …
Ich habe nie behauptet, dass es sinnvoll ist, sich so zu ernahren – eher im Gegenteil zeige ich, dass es keine frische Produkte gibt und keine Milchprodukte.
Deinen Vorwurf mit dem Parasit finde ich ehrlich gesagt polemisch und unpassend, da ich mich außerhalb dieser 14 Tage mich regional ernahre und fairtrade nur in Randbereichen dabei ist.
@ WL :das was du als konsequente Diat beschreibst ist für mich seit Jahren Normalitat und keinen Selbstversuch (für mich) wert – für andere Menschen bestimmt …
@christoph … vielen Dank für deine Erklarung. Ich möchte mich hier keinesfalls als “Nachhaltigkeits-Pro” aufspielen und lese und kommentiere auch deswegen bei dir mit, weil es eben immer wieder viel Neues und Interessantes hier gibt.
Die Frage nach dem “Parasit” war einfach nur provokant in den Raum gestellt. Sorry, wenn das falsch verstanden wurde. Es sollte keineswegs eine Unterstellung sein.
Es lasst sich ja bei anderen immer leicht nörgeln, wenn man seine eigenen Gewohnheiten nicht so in die Auslage stellt
Hi Roland,
danke für die wertschatzenden worte – ich spüre gerade was web 2.0 mit seiner transparenz heißt – und kommentare können ahnlich wie emails leicht missverstanden werden – nur hier ist alles öffentlich … auch eine erkenntnis aus dem Selbstversuch …
LG
C
Zu Antwort Nr. 5 WL:
Der Faire Handel ermöglicht es den Produzenten neben dem Anbau des Hauptprodukts (z.B. Kakao oder Kaffee) noch Lebensmittel für den eigenen Bedarf anzubauen. Durch höhere Löhne können es sich Produzenten auch leisten in die eigene Infrastruktur zu investieren. Ganz gut erklart ist dies in der hier verlinkten pdf-Datei:
http://www.irmgarteichen.net/media/Weltladen/Hendrik/EWL-PDFS/Reis_Hintergrund_neu.pdf
Hallo Christoph,
Dein Versuch und der Blog dazu machen wirklich Laune. Die meisten Altengagierten im Fairen Handel (so wie ich) waren eher nicht auf die Idee gekommen, sich zwei Wochen nur fair zu ernahren und dass es eine echte Herausforderung ist, kommt ja ganz gut rüber.
Es gab nun schon einige Kommentare in die Richtung, ob es nicht viel besser ware, einen Selbstversuch in Richtung regional, bio, vegan usw. zu starten und ob 100% Fair Trade nicht neue Probleme, vor allem in den Anbaulandern, verursacht. Ich schatze Deinen Versuch als das, was es ist: maximale Aufmerksamkeit für Fairen Handel und die große Produktvielfalt schaffen. Eine Empfehlung für eine nachhaltige Ernahrungsform soll es ja nicht sein. Sich regioal plus bio plus saisonal plus fair zu ernahren mag zwar im Mainstream exotisch erscheinen, für einen spannenden Selbstversuch gibt es aber eher wenig her. Ich selbst lebe da recht konsequent, stelle aber immer wieder fest, dass die Welt deutlich komplizierter ist, als ich es mir so zurechtlege. So ist regional nicht zwingend ökologischer als weit gereist: die Rosen aus Kenia haben z.B. eine deutlich bessere CO2-Bilanz als die aus Holland (beheizte Gewachshauser). Und dass der Anbau von Lebens- und Genussmitteln aus Fairen Handel in Konkurrenz zum Anbau von Grundnahrungsmitteln stimmt so einfach nicht. Die meisten Handelspartner bemühen sich stark um kleinbauerliche Landwirtschaft, fördern Hausgarten, beraten auch den privaten Bio-Gemüseanbau, sammeln regionales Saatgut, engagieren sich gegen Gentechnik – und bauen lokale und regionale Markte auf. Das machen sie u.a. mit dem Geld aus dem Fairen Handel. Auch die Menschen in sog. Entwicklungslandern brauchen finanziellen Spielraum und können nicht allein von Subsistenz überleben. Wichtig ist, dass das was sie anbauen und herstellen, ein menschenwürdiges Einkommen bringt. Dann reichen auch kleinere Flachen für den Export, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Das sieht im konventionellen Bereich sehr anders aus – wenn wir also von großen Export-Monokulturen (auch für sog. Biosprit) sprechen.
Ein paar Mal tauchte schon die Frage auf, was denn nun fair gehandelt sei und ob da überalls das Fairtrade-Siegel drauf sein muss und ob nicht auch demeter fair ware. Es ist im Fairen Handel nicht ganz so einfach wie im Bio-Bereich, aber ein paar Regeln, was denn nun fair ist, lassen sich schon aufstellen. Im Prinzip gibt es zwei Wege:
a) Die Schiene der Produktzertifizierung, wie sie TransFair mit dem Fairtrade-Siegel reprasentiert: alle Produkte, die das Siegel tragen, sind fair gehandelt. Mit dem Siegel gibt es in Deutschland mittlerweile Kaffee, Tee, Bananen, Fruchtsaft, Honig, Reis, Schokolade, Kakao, Tee, Wein, Zucker, Datteln, Gewürze, Quinoa, Sportballe, Blumen und Textilien aus gesiegelter Baumwolle. Zu kaufen gibt es die Produkte in Supermarkten, Discountern, Naturkosthandel, Weltladen, Onlineshops. Die jeweiligen Standards gelten weltweit, ihre Einhaltung wird international kontrolliert. Wer mehr wissen möchte: http://www.fairtrade.net und www. transfair.org
b) Den Weg der Fair Handels-Unternehmen: sie arbeiten 100% im Fairen Handel, beziehen ihre Produkte ausschließlich von entsprechenden Partnerorganisationen (Genossenschaften, Vermarktungsorganisationen, Privatunternehmen) und vermarkten auch in D stark in die Fair Handels-Struktur, d.h. vor allem Weltladen. Hier gibt es dann die komplette Sortimentsbreite – was ziemlich erleichternd ist, wenn man möglichst viel in fair haben will. Die Marken finden sich aber auch in Supermarkten (GEPA), Naturkosthandel (GEPA, dwp, BanaFair) oder Onlineshops (fast alle).
Also stehen auch die Markenzeichen der anerkannten Fair Handels-Organisationen verlasslich für Fairen Handel. Spannend nur: wer ist anerkannt? Die Kurzfassung: die Handelsorganisation ist Mitglied der IFAT (sowas wie der Weltverband des Fairen Handels) und/oder in Deutschland vom Weltladen-Dachverband als korrekte Bezugsquelle für Weltladen eingestuft. Das sind in Deutschland immerhin rund 30 Unternehmen, dabei auch die Markführer GEPA, EL PUENTE, dwp, BanaFair und Contigo.
Wer mehr wissen will: http://www.forum-fairer-handel.de, http://www.ifat.org, http://www.weltladen.de
D.h. im Umkehrschluss, dass alle anderen nach dieser Definition nicht Fairer Handel sind – ohne dass ihnen ein ethischer/sozialer Anspruch abgesprochen werden soll. Viele Bio-Unternehmen bemühen sich sehr, auch im Textilbereich gibt es spannende Initiativen und kleine Labels, die in der richtigen Richtung unterwegs sind und wunderbare Alternativen zum Mainstream darstellen. Da machen sich ziemlich viele Leute sehr viele gute Gedanken. Fairer Handel im engeren Sinn sind sie trotzdem nicht – weil auch der Faire Handel ja sicherstellen muss, dass wo fair drauf steht, auch fair drin ist.
Gut, das war jetzt ein langer Kommentar, etwas untypisch für einen Blog. Hoffentlich hilfts was….
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Christoph, halte durch!
Schöne Grüße,
Birgit