Blogkarneval Fair Trade – Zwischenbericht

Hier ein erster Zwischenbericht zur Halbzeit des Blogkarnevals Fair Trade, den ich im Rahmen der Fairen Woche initiiert habe.

Mitgemacht haben folgende Blogger bisher – ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Hier ein paar Statements der einzelnen Beitrage. Vielen herzlichen Dank bisher – das ist super und ich bin begeistert über die Bandbreite der Posts.

  1. a-loha.blogspot.com
    Schokolade und Kaffee sind doch die besten Beispiele. Wachst beides nicht bei uns. Aber essen und trinken wollen wir es am liebsten jeden Tag. Also kaufen wir es auch regelmaßig. Also haben wir doch ernormen Einfluss (denkt die Kette zuende!). Und zwar machtigen! Dessen bin ich mir bewusst. Und so handel ich auch. Deswegen kaufe ich Fair Trade.
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  2. almende.blogspot.com
    Fairtrade, also gerechter Handel, sollte eigentlich eine Selbstverstandlichkeit sein. Das ist es aber nicht. Im heutigen Freetrade stehen gigantische, machtige Multinationale Konzerne einfachen, abhangigen Produzenten gegenüber (und das können auch ganze Staaten sein), die kaum eine Wahl haben, als die Geschaftspraktiken der Konzerne hinnehmen zu müssen. Maximierung des Profits da, bedeutet Minimierung des Einkommens dort.
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  3. slowretail.wordpress.com
    Meiner Meinung nach ist Fair Trade ein zentrales Thema der nachsten Jahre, auch als Qualitatskriterium. Die Anforderung an die Zertifizierer ist der nötige Aufbruch in die Modernitat, weg vom jugendfernen Saubermann-Image.
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  4. biorama.at
    Das eingangs erwahnte Dilemma (sind weitgereiste Fair-Bananen auch umwelttechnisch besser als weniger weitgereiste Bio-Melonen oder Äpfel?) macht deutlich, dass Fairtrade primar ökonomische, nicht unbedingt immer ökologische Nachhaltigkeit im Sinn hat.
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  5. blog.faircustomer.ch Ein wirklich ausgzeichneter Artikel zu den verschiedenen Labels
    Fairer Handel ist ein Prozess. Das Ringen um den richtigen Weg und die Arbeit für mehr Gerechtigkeit in der Welt wird nie zuende gehen …
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  6. nachhall-texter.de
    Bei all diesen Problemen kann fairer Handel ansetzen: er kann die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern, er kann den Erzeugern mehr Einkommen verschaffen, er kann auf ökologische Standards setzen, er kann aber auch über die höheren Preise die Konsumenten für die Folgekosten des Handels sensibilisieren.
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  7. landscaping.at
    Als ich zum ersten Mal in Lateinamerika war, mußte ich mit Entsetzen feststellen, wie die Rohstoffe für unseren Kaffee dort produziert werden. Neben Kinderarbeit, Mannern, die Sacke mit bis zu 100 Kg teils bereits unter konstanten Schmerzen auf ihre Rücken luden, war der Höhepunkt wohl ein Flugzeug, das im Tiefflug über eine Kaffeeplantage flog.
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  8. fressnet.de
    Heute lief im Werbefernsehen ein Film über eine Kakaoplantage der Firma Coppeneur … Nichts wurde zur sozialen Situation der Arbeiter und Arbeiterinnen berichtet, zu Arbeitsvertragen, Arbeitnehmerrrechten, Wohnsituation, Ausbildung und Ausbildungsmöglichkeiten der folgenden Generation.
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  9. leben-ohne-diaet.de
    Was mir viel wichtiger erscheint, ist dort auf fair zu achten, wo man es direkt sieht. Also Fair Trade in der Region. Oder simpel ausgedrückt, die Unterstützung lokaler Wirtschaftskreislaufe. Also lieber beim kleinen Laden um die Ecke, als bei der großen Discounter-Kette einkaufen.
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  10. einaugenblick.de
    Als ich diesen Sommer wieder kam, freute es mich sehr, dass mehrere Leute von sich aus auf mich zukamen und sagten, dass sie seitdem fair gehandelten Orangensaft kaufen.
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  11. unsdiewelt.com/
    Bananen, Kakao, Kaffee, Tee etc. aus dem zertifizierten Fairem Handel sind eben nur die bessere Alternative, als diese Produkte “konventionell”, also von profitorientierten Importeuren zu kaufen. Sich komplett mit Kolonialwaren zu ernahren dient zwar vielleicht dem ausgepragten Lifestyle-Bedürfnis vieler “Lohas”, ist aber letztendlich – ja, kolonialistisch.

Der Karneval lauft noch bis zum 30.9. – also bitte noch fleißig mitmachen …

5 responses to “Blogkarneval Fair Trade – Zwischenbericht”

  1. Raul

    Wir waren auch dabei!

  2. Christoph

    Hi Raul,

    danke …

    Es geht doch darum, auch inhaltlich auf die Fragestellung des Karnvevals einzugehen – nur darauf hinweisen reicht leider nicht …
    Oder habe ich das übersehen?

    LG
    Christoph

  3. klaus werner-lobo

    http://unsdiewelt.com war auch dabei!

  4. Christoph

    Hi Klaus-Werner,

    sorry, ich habe es erganzt …

    LG
    C

  5. klaus werner-lobo

    danke! und sorry, dass ich letzthin so ungeduldig war…
    alles liebe

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