Nike: Just do the ecolution

nike-considered-shoes.jpg

Nike beschaftigt sich ja schon seit einiger Zeit mit dem Thema Recycling:

So hat Nike z.B. mit dem Browerman Track Program Laufbahnen aus recycleten Sportschuhen entwickelt oder den Kult-Klassiker Air Jordan XX3 als  „eco friendly“ Version gebaut.

Jetzt gibt es eine eigene nachhaltige Linie mit dem Namen CONSIDERED, die zu 100% aus recycletem Material und/ oder Biobaumwolle besteht. Die Innovation ist, dass Nike in dieser Linie ihre atmungsaktive Dri-FIT Technology anbietet, was mein Lauferherz erfreut!

Nike, als der amerikanischste aller Sportartikler wid übrigens auch morgen auf der nutec in Frankfurt vertreten sein.

23 responses to “Nike: Just do the ecolution”

  1. WL

    schade, dass greenwashing-modelle von nike hier beworben werden. das macht z.b. treehugger.com zum glück nicht.
    nike wird nie teil einer anderen, gerechteren welt sein, denn die aktionare werden nie zugunsten produktionsweit fairer arbeitsbedingungen auf maximale rendite verzichten. für ein bißchen öko-schickschnack, dass auch die sonst so kritischen öko-konsumenten zu nike-kaufern macht, sind die aktionare jedoch gern zu haben. das ist schlicht profitmaximierung und hat mit umdenken beim management nichts zu tun.

    dass nike nach wir vor auch noch zu den schlechtesten unter den konventionellen ausbeuter-unternehmen der sportbranche gehört, kann man hier nachlesen:
    http://www.ethicalconsumer.org/FreeBuyersGuides/clothing/trainerssport.aspx

    eine schöne aktion zu nike findet man hier:
    http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2001/11/27b.htm

    noch ein par artikel zum sweatshop-guru und dem umgang mit ihm:
    http://sum1.onreact.com/?p=931
    http://sum1.onreact.com/?p=964
    http://sum1.onreact.com/?p=1386

    noch eine bitte an karmakonsum:
    über die oben beschriebenen technischen und design-maßigen innovationen zu bloggen finde ich ja nicht verkehrt. aber ein hinweis, dass man dem ausbeuter-konzern diese nicht abkaufen sollte, wenn man sich nicht nur für ein bisschen naturbewahrung zugunsten der eigenen nachfahren, sondern auch für arbeiterInnen in anderern teilen dieser welt interessiert, ware wirklich wünschenswert.

  2. Noel

    Hi WL,

    nun, du hast sicher Recht, dass Nike noch unglaublich viel zu tun hat, bei allem was Nachhaltigkeit angeht.
    Dennoch hat sich Nike als Weltmarktführer auf den Weg begeben- aus Profitstreben- ja wahrscheinlich. Wenn nike anfangt die Wertschöfungskette der Produkte ökologischer und sozialer auszurichten, so zeigt das doch auch, dass der Druck auf eine Mainstream firma so groß geworden ist, dass sie bis 2011 klimaneutral werden wollen und Aussagen vom GF Mark Parker kommen wie:
    “We see corporate responsibility as a catalyst for growth and innovation. It is an integral part of how we can use the power of our brand, the energy and passion of our people, and the scale of our business to create meaningful change.”
    (http://www.karmakonsum.de/nike-verkundet-soziale-verantwortung-als-langfristige-kernstrategie,130,2007-06.html)

    Sicher nicht, weil sie plötzlich Gutmenschen geworden sind.

    1. Rania

      @Marc“Löst man hier das Recht auf diese Entscheidung auf, dann löst man geihcizeltig die Gesellschaft vollständig zu gunsten einer konformen Masse auf.”Dir ist aber schon klar, dass das gar nicht geht? “konforme Masse” – das ist lächerlich. Deine totalitäre Sichtweise bringt die Diskussion nicht weiter. Es wird immer Rückzugsräume geben. Und es gab schon immer Räume, in denen man nicht unbeobachtet sein kann.

  3. Noel

    …. und den Artikel bei treehugger zum Thema findest du hier:

    http://www.treehugger.com/files/2008/11/considering-nike-considered-something-is-better-than-nothing.php

    „Of course, none of these good turns, excuses other wrong doings. It is however hard to turn a juggernaut on a dime, but once turned, it will (hopefully) tow a lot of other businesses along in its wake. Could they do more? And could they do it faster? No doubt. But Considered Design has been a step in the right direction. We need to energetically nudge Nike to continue the journey, rather than abandon it.“

  4. Kirsten

    Oh je, da steckt ihr jetzt voll im Dilemma. Klamotten – auch Schuhe – sind erst wahrlich clean, wenn sie sauber und sozialvertraglich hergestellt sind und diese „Doppelt-gut-sein“ bekommen die wenigsten hin – schon gar nicht die Multis.
    Ich will aber „No Dirt in my shirt“ und „No sweat in my sweatshirt“. Warum kann Nike seine ökokorrekten Treter nicht auch ethisch korrekt herstellen lassen und schlicht die doppelten Arbeitslöhne zahlen? Vielleicht weil wir nicht genug fordern?
    Und ja: ich finde, Nike ist auf dem richtigen Weg mit ihren kreislauffahigen Schuhen und nein: ich werde sie trotzdem nicht kaufen.

  5. Klaus-Martin Meyer

    ich sage nur No Logo! und empfehle weiterhin als alternative die guten alten laufschuhe von brütting handgenaht in Deutschland und aus Leder. Alternativ ist auch der Blackspot Hanf Sneaker nicht schlecht.

    1. Vanderlei

      The deinerffce between the right word and the almost right word is more than just a fine line! it’s like the deinerffce between a lightning bug and the lightning!

  6. WL

    Nike hat lediglich sein Sortiment um einige ökologisch-optimierte, jedoch immer noch ausbeuterisch produzierte Produkte erganzt, um Öko-Konsumenten zurückzugewinnen, denen inzwischen ja auch echte öko-faire Alternativen geboten werden. Sie hoffen schlicht, dass die grünen Produkte die blutrote Produktion überdecken können.

    Faire Arbeitsbedingungen wie Öko-Optimierung ebenfalls nur in einer kleinen Special-Line zu verwirklichen, wird Nike wohl auch so schnell nicht einfallen. Dass würde ja die Aufmerksamkeit für die Unmenschlichkeiten im Hauptgeschaft nur wieder erhöhen.

    Und warum sollte man einem Konzern, der mit Unmenschlichkeit offenbar gut leben kann, überhaupt irgendetwas abkaufen? Es erhöht wohl kaum den Druck für weitergehende Veranderungen, wenn die Bewegung der kritischen Konsumenten – statt auf Alternativanbieter auszuweichen – gleich beim kleinsten bisschen grün alle Ausbeuterkritik vergisst und wieder das Nike-Logo an den Füßen tragt.

    Der treehugger-Artikel erwahnt wenigsten, dass bei Nike noch vieles – meiner Meinung nach eigentlich Alles – im Argen ist. Der erste Kommentar zu dem von dir verlinkten Artikel spricht auch Bande!

    Ein Artikel im britischen „The Economist“ von 2004 fast gut zusammen, was CSR in börsennotierten Konzernen bedeutet:

    „CSR that is not profit-maximising might silence the critics but is, in fact, unethical. … it is philanthropy at other people’s expense. As a rule, so far as public companies are concerned, managers do not own the firms they work for. They are entrusted with the care of assets belonging to others, the firm’s shareholders. Supporting good causes out of their own generous salaries, bonuses would be admirable; doing it out of income that would otherwise be paid to shareholders is a more dubious proposition.“

  7. WL

    CSR-blabla a la Nike gibts auch jede Menge von anderen Ausbeutern, wie h&m mit seine tollen neuen Bio-Baumwollprodukten. Dass sich bei denen trotzdem kaum was getan hat, hat die ARD dankenswerterweise gerade einem breiteren Publikum vorgeführt:
    http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4039780/pv=video/gp1=4180134/nid=233454/lb4tf6/index.html

    Kritische Konsumenten sollten lieber Alternativanbieter fördern, die ökologisch optimierte Produkte und faire Arbeitsbedingungen zugleich realisieren, weil der Wunsch nach einer anderen Wirtschaftsweise eine zentrale Motivation ihrer Unternehmenstatigkeit ist.

    @ Christoph, aber auch alle anderen: Ein ehemaliger Nike-Mitarbeiter hat übrigens ein neues, von Grund auf ökologisch und hoffentlich auch fair orientiertes Laufschuh-Brand gegründet:
    http://www.endfootwear.com/
    Der ehemalige Mitarbeiter wird schon wissen, warum er Nike verlassen hat. Das ist ein Wandel, der Unterstützung verdient!

    und für den Alltag gibts ja nun wirklich Alternativen genug:
    veja-fairtrade.com/
    terraplana.com/
    ethletic.com/
    blackspotshoes.de/
    http://www.patagonia.com/
    http://www.trippen.com/

  8. mathias

    Sicherlich ist es nichts verkehrtes, wenn ein „Multi“ auf Öko umschwingt oder zumindest das Thema anspricht. Aber wieviel ist von solchen Erklarungen zu halten und was ist für einen Konzern wie Nike überhaupt möglich?
    Und wenn ein Leitmedium (das sag ich jetzt mal so) wie Karmakonsum dieses Engagement so wenig kritisch verbreitet, wird die Aufmerksamkeit der Verbraucher wieder zu den (fragwürdigen) Firmen geleitet, statt auf Projekte die 100% rund sind. Und die könnten Aufmerksamkeit und Geld wesentlich besser nutzen.
    Do good with your money 😉

    ps. Warum hat noch niemand geschrieben, das dieser Schuh unglaublich unansehlich ist…?

  9. Lieber LOVOS

    @ Kirsten:
    Ich sehe da nur im begrenztem Maß ein Dilemma. Auf der Ebene des Kaufs gibt es immer die (qualitativ bei Laufschuhen sicherlich suboptimale) Variante von Nicht-Kaufen (alte Schuhe benutzen) oder 2nd Hand. Auf der Ebene der Haltung zu und Darstellung von dem Kauf gibt es eine wahrlich angemessenere Form als das, was KarmaKonsum hier vorlebt.

    Es ist aber etwas anderes, ob ich in diesem Fall einen Schuh kaufe (weil er recycled ist und man möglichst Schaden anrichten will und es vielleicht gerade keine Alternative beim Neukauf zu dem Produkt gibt) oder ob ich für eine Firma, die wie kaum eine andere Menschen ausbeutet (siehe WL’s Hinweis) Werbung mache. Warum schreibt KarmaKonsum nicht: Ja, toll, recycled. Nicht schlecht. Aber zu mehr als 99 % ist NIKE immer noch scheiße. Nicht vergessen, der NIKE-Haken ist nicht umsonst rot, sondern zeigt auf, dass Blut an diesem Schuh klebt.“ Fertig. Das ware mal ein angemessener Kommentar, den ich mir auf dieser Plattform wünschen würde.
    Warum werden hier nicht die Schuhe von END beworben (http://www.endfootwear.com/)? Oder da END noch sehr neu und damit vielleicht noch unbekannt ist, zumindest darauf verweisen, dass eine andere Form von Produktion eigentlich notwendig ware. Warum gibt es nicht zumindest ansatzweise einen Hinweis auf Missstande bei NIKE?
    Um es deutlich zu sagen: Das ist ein völlig unreflektiertes Markengesabber.

    2. Punkt:
    Warum NIKE seine Schuhe nicht auch ethisch korrekt produzieren kann? Ganz einfach, weil man damit gerade keinen Gewinn machen kann und weil NIKE Aktionare im Nacken sitzen, die einen höchstmöglichen Gewinn haben wollen. Nicht irgendeinen Gewinn, sondern den höchstmöglichen. Sonst legen sie ihr Geld woanders an. Deswegen zahlen sie auch nicht mehr Lohn, auch wenn er nicht zur eigenen Versorgung und die der Familie ausreicht. Wir haben zwar einen Bio-„Boom“ (schon komisches Wort bei einem Marktanteil von 4 % (bei Lebensmitteln)), aber keinen Ethik-Boom gibt. Es gibt einfach gerade keinen Markt für ethisch korrekt produzierte Ware.
    Was heißt das?
    Wer warten will bis es durch Aufklarungskampagnen durch NGOs, globalisierungskritische Stadtführungen etc. (nicht falsch verstehen; ich finde die Arbeit z.T. super und wichtig) zu einem „Sinneswandel“ kommt und wir auch bei Arbeits- und Menschenrechten einen (4%-)Boom bekommen, die Konzerne darauf anspringen und damit hofft, dass der Markt es richtet (gerade richtet der (Finanz-)Markt einen Haufen Scheiße an), der kann die Entwicklungen bei NIKE toll finden und glauben, dass das der Pfad zur Nachhaltigkeit ist. Wer darauf nicht warten will, sollte 1. möglichst nicht kaufen. 2. möglichst 2nd hand. Und wenn recycled, bio und / oder fair vor allem sein Geld nicht denen geben, die zu den ewig gestrigen gehören. Auf Deutsch kein Geld an Unternehmen, die nur nach Profit gehen (und CSR machen).

    Es gibt Alternativen. Kleine Unternehmen, die voller Ideale dabei sind etwas anderes aufzubauen. Eine andere Welt, die von vielen theoretisch beschworen und herbeigesehnt wird, vollzieht sich mitten unter uns. Sie sind da. Es sind kleine Risse im System, kleine Durchbrüche. Sie lassen erahnen, was kommen kann, wie eine andere Welt aussehen kann, wenn wir uns dafür einsetzen. Lasst uns aufhören, die Falschen zu unterstützen, mit denen diese andere Welt nicht möglich ist. Und Teil sein von etwas anderem, indem wir unsere Stimme und unsere Energie nicht den Falschen geben.

    PS: Der Schuh sieht nicht nur scheiße aus, als früher wesentlich aktiverer Laufer halte ich die Sohle auch für völlig ungeeignet. Das Ding sieht nach einem unfunktionalem Hipster-Scheiß aus.

  10. Christoph

    Hallo zusammen,

    erst mal danke für die vielen guten Kommentare, von denen ich lerne, dass wir viel achtsamer mit unseren Meldungen umgehen müssen. (nur zum Verstandnis, der Post ist von Noel – aber ich, christoph, hatte ihn vielleicht genauso unachtsam formuliert)

    Grundsatzlich begrüße ich es, wenn sich ein konventioneller Player auf den Weg begibt, aus welcher Motivation heraus auch immer.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang neben Einzelmaßnahmen eine Roadmap für eine langfristige Strategie, um alte Prozesse zu verandern. Gestern konnte ich mich auf der Nutec davon überzeugen, dass Nike als erster konventioneller tatsachlich an einer langfristigen Cradle-to-Cradle-Strategie arbeitet. Das bezieht sich rein auf das Material, also ein Anfang für mehr Nachhaltigkeit. Was nicht heißen soll, dass die sozialen Misstande, die in der Produktion bestehen, nicht dringend angegangen werden müssen.

    Wer seine eigenen Gewohnheiten reflektiert, weiß, wie schwer es haufig ist, die eigenen Gewohnheiten zu andern. Und wenn sich ein Unternehmen andern soll als Summe von Tausenden Individuen, ist das eine echte Herausforderung.

    Und natürlich ist es für mich und Noel – und da ich Noel sehr gut kennen – kann ich an dieser Stelle für ihn mitsprechen – selbstverstandlich, die kleinen ethischen Labels zu bevorzugen.

    Ich glaube an die Macht einer Grassroute Bewegung, die von unten per Mund-zu-Mund-propaganda kleinen Labels in den Mainstream verhelfen kann, aber dennoch ist es gut, wenn sich auch die Konventionellen bewegen, um die Gesamtsituation zu verbessern, weil da einfach Volumen dahinter steht.

    Und ganz ehrlich, ich glaube nicht dass bei Nike nur Bestien arbeiten, sondern auch Menschen, die vielleicht gerade jetzt chancen sehen, wo die öffentliche wahrnehmung für CSR so hoch ist, ihre eigenen Ideale zu verwirklichen und dadurch auch plötzlich intern – wohl möglich sogar auf Vortsandsebene – gehört werden.

    Viele Konventionelle sind sogar aus Angst vor Markenschadigung wg Greenwashing-Vorwürfen zögerlich, den ethischen Markt zu betreten – das höre ich immer wieder von Top-Managern. Weil ihnen bewusst ist, dass es kritische Konsumenten gibt, die gegenüber „Nicht 100% Lösungen“ kritisch sind und sie als Konventionelles Unternehmen nur mit Mini-Lösungen starten können. Ein Beispiel: Wenn Altnatura als wirklich glaubhafte Ökomarke Solarpanels auf die Filialen installiert, steigt deren Glaubwürdigkeit. Wenn Aldi das selbe tut, mit einem viel viel höheren positiven Umwelteffekt, laufen sie Gefahr, des Greenwashings bezichtigt zu werden.
    Und wenn dann negative Berichte diesbezüglich auftauchen, werden die Nachhaltigkeitsgegener im Unternehmen sagen – Seht ihr, mit dem Ökoquatsch schaden wir der Marke!

    Das alles soll einfach nur darauf hinweisen, dass Greenwashing eine extrem schwierige Frage darstellt und wir nie die wirklichen Hintergründe und Auswirkungen von Veranderungen in konventionellen Unternehmen erfassen können. Und ich finde es eine (reflektierte) Meldung wert, wenn sie sich auf den Weg begeben.

    Aber nichts desto trotz, für mich persönlich ist es klar: mit meinem Geld fördere ich die öko-sozialen Pioniere und konzentriere mich auch in der berichterstattung darauf.

  11. Noel

    Jetzt komme ich gerade nach Hause und sehe die ganzen Kommentare..Schön, dass hier eine gute Diskussion in Gang kommt. Blogs sind eben keine Einbahnstraße und ich gebe euch Recht, wenn ihr sagst, dass der Beitrag unreflektiert erscheint und wir darauf in Zukunft besser achten müssen.
    Ich stehe auf Innovationen im (nachaltigen) Textilbereich und auch auf alternative Entwicklungen bei Funktionsfasern. Diese stecken noch in den Kinderschuhen. Gleichzeitig beschaftige ich mich bei hessnatur auch mit Sozialstandards und der textilen Kette und weiß um die Auswirkungen der Textilproduktion.
    Um meine Position deutlich zu machen möchte ich Kirstens Satz „ja (…)Nike ist auf dem richtigen Weg mit ihren kreislauffahigen Schuhen und nein: ich werde sie trotzdem nicht kaufen“ auch für mich in Anspruch nehmen, weil mein Geld bei ökosozial verantwortungsbewussten Labels besser angelegt ist. Aber dennoch ist der erste Schritt in die richtige Richtung auch bei einem Riesenkonzern wie Nike absolut erwahnenswert. Was nicht heißen soll, dass nicht ein deutlich größeres und schnelleres Engagement für Ökolosoziales gefordert werden muss (was ich sicher in dem Beitrag arglos unterlassen habe). Ich bin davon überzeugt, dass wir als kritische Konsumenten bei einem Produkt auch immer eine Geschichte dazu kaufen. Und in diesem Fall haben die ökorrekten Brands grundsatzlich einen großen Mehrwert durch eine authentische & transparente Kommunikation (bei kritischen Konsumenten) gegenüber den Multis zu bieten. Klar, die Ökomarken sehen sich einer enormen Marketingmaschinerie der konventionellen Brands gegenüber. Man kann sich aber auch fragen, ob es nicht auch der Sache dient, wenn das Weltunternehmen Nike sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschaftigt. Und so mehr Menschen erreicht und mit dem Thema in Verbindung bringt, die Firmen wie Veja oder Terra Plana noch nicht erreichen können.
    Die strategische Entscheidung in einem so großen Unternehmen, den Focus mehr auf Nachhaltigkeit zu richten, kann auch ein persönliches Anliegen der Entscheider im Unternehmen selbst sein, alte Handlungsweisen zu überdenken und sich sinnvoller positionieren zu wollen. Und das ist auch die Starke eines sinnstiftenden grünen Wertesystems und Lebensstils der alle Lebensbereiche umfasst im Vergleich zu schnelllebigen Hypes, weil durch hohe Involvements bei Herzensthemen viel eher tiefergreifende Veranderungen in den großen Unternehmen erreicht werden können. Und auch da brauchen wir Bewegung und Veranderungen.

  12. Kirsten

    @Lieber LOVOS: Ja. Weniger neu kaufen, mehr Recycling, mehr Secondhand, finde ich richtig. Solange wir immer den Kick im immer Neuen suchen, wird das nichts mit Bio und fair. Solange wir in sechs bis sieben Modezyklen denken, Sachen billig kaufen und dann schnell ohne Bedauern wieder wegwerfen, wird das schwer, Umwelt und Menschen zu entlasten. Ressourcenschutz sieht anders aus – und so dickfellig ist keiner von uns, dass wir das nicht wissen. Ja, und wenn neu. lieber bei den Kleinen.

    Aber: und jetzt komme ich mit meiner Überzeugung, auch die Großen bewegen zu wollen. Ich halte nichts (meine Wortschöpfung) von der hier im Blog vertretenen BACKSTEIN-THEORIE, die davon ausgeht, dass die Großen wie Nike etc. so starr sind, dass sie sich nienichniemals andern werden. Vermutlich braucht es dazu aber zweierlei: politischen Konsum und politischen Druck. Na ja, und als jemand, der gerne mal auf der Straße steht, will ich das natürlich nicht gerne als völlig nutzlos diskreditieren lassen….

    Was uns fehlt (jetzt meine MATA HARI-Theorie) ist mehr Aufklarung, mehr environmental und ethical investigation. Viele Gewissheiten über Nike&Co scheinen mir aufgewarmt und mit Ideologie angereichert (ja, das erleichtert auch mein Leben!). Ich hatte gerne mehr hard facts – und bitte aktuell – über gangige Produktions- und Einkaufspraktiken. Und sollte alles wunderbar sein, auch gut. Und auch dafür brauchen wir NGO´s etc, die solche klassische Aufklarung betreiben und den kritischen Konsumenten Infos an die Hand geben.

    @Christoph/Noel: Diese Debatte ist Bloggen at its best. Schnell und schrill – thank you.

  13. aki

    Hallo Leute, habe eure heiße diskussion gerade gelesen und bin euch dankbar, ich bin auch Christophs Meinung und habe hier aus den ganzen Informationen sehr viel lernen können. ich hatte viele Jahre selber Mode und Trendladen und habe auch Nike Schuhe in meinen Shops verkauft, bis ich die Einsicht und Überzeugung hatte das ich mich von diesen Riesen Konzernen nich mehr verarschen lasse und meinen Kunden korrekte und faire Produkte anbieten muß. Ihr habt alle schon recht es geht den großen Konzernen nur um Profit und Marketing. Aber es ist auch wichtig das sie Lernen und auch ihren Beitrag für unsere WELT leisten. Es war für mich auch nicht leicht sich von heute auf morgen umzustellen, ich hatte 4 Azubis und mehrere Mitarbeiter beschaftigt die jeden Monat ihr Geld verdienen wollten. Am Ende nach meiner Umstellung hatte ich eine heiße Phase und ich mußte aus finaziellen Problemen meine Shops bis auf eines schliessen. Aber das Organic Angebot war auch nicht so weit und alles war noch zu neu für alle. Jetzt sind die Informationen dank euch und der Communnty immer besser, und man kann sich ja in vielen kleinen Organic Shops jetzt die korrekten Marken kaufen, und die kleinen Labels unterstützen zu wachsen. Es muß ja nicht immer nur Nike, Adidas oder Puma sein oder? Also ich finde sowieso diesen Nike Laufschuh nicht wirklich schön, d.h. es wird eh kein Hit. Dieser recycle Schuh speziel wird zu einem Ladenhütter verdammt werden oder vermutlich garnicht produziert, weil ihn niemand bestellt. Falls doch dann kommt er in den Ausverkauf oder landet im Outlet. Was Nike damit will ist doch ganz klar sie wollen Aufmerksamkeit wecken, aber es gibt ja bei diesen Konzernen wirklich auch die GOOD GUYS und die haben auch eine Chance verdient. Trotzddem seit weiterhin Eurer Linie treu und unterstützt die wirklich unabhangigen, ehrlichen und authentischen Produkte, die hier im Blog ja auch genannt wurden. Danke euch vielmals für die konstruktiven Vorschlage und Anregungen.
    Save the world. Peace aki

  14. nachhaltigBeobachtet

    Was passiert, wenn Lohas auf Lohnsklaven treffen? Über den kritischen Umgang mit „guten“ Nachrichten….

    Offenbar ist jetzt eingetreten, was ich vor ein paar Tagen in „Den Nachhaltigkeits-Graben überwinden“ verblümt festgestellt habe: die LOHAS-Bewegten- oder besser: die kritschen Konsumenten – werden ……

  15. WL

    @Noel und Christoph:
    Warum geht ihr überhaupt nicht auf die Problematik mit den Aktionaren und dem „unethischen CSR auf Kosten der Aktionare“ ein, die in „Mathias“, „Lieber LOVOS“ und meinen Kommentaren angesprochen wird. Findet ihr die Besitzverhaltnisse irrelevant?

    Ein Manager, der ernsthaft erwagen würde, die Arbeitsbedingungen in Nike’s Supply Chain (und da gehts um mehr als nur den Lohn) auf vertretbare Standards zu heben, der ware seinen Job doch sofort los. Ressourcenschonende Produktionsweisen zu erproben ist profitabel, denn das Zeitalter der Knappheiten hat langst begonnen.
    Menschen zum Ausbeuten gibts dagegen mehr als je zuvor.

    Und ich will damit nicht sagen, dass die Manager und Aktionare der Multis alle böse Menschen sein. Im Gegenteil!

    Mal kurz ein makroökonomischer Ausflug:
    Ein Großteil der verfügbaren Aktien gehört heute Fonds, nicht selten Pensionsfonds, denn eine staatliche Altersvorsorge gibt es z.b. in den USA überhaupt nicht. Wahrend man ja nun bei privaten Aktionaren noch optimistisch hoffen könnte, dass in ferner Zukunft auch die gerne mehrheitlich auf etwas Rendite verzichten, wenn das Unternehmen, dessen Anteile sie halten, dafür etwas kuscheliger produziert, ist das bei Pensionsfonds undenkbar. Deren Fondsmanager haben einzig den Auftrag aus den Beitragen der Arbeitnehmerschaften möglichst viel raus zu holen. Und die waren erbost, wenn ihre Rente nicht mehr für die Miete reicht, nur weil der Fondsmanager nicht die renditetrachtigen Aktien der Sweatshop-Marken, Waffen-, Öl- und Atomkonzerne kaufen wollte.

    zur Macht der Pensionsfonds siehe auch Wikipedia:
    de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds

    Eine ernsthafte „freiwillige“ Umstellung auf nachhaltige Wirtschaftsweisen ist bei börsennotierten Unternehmen nur möglich, wenn eine deutliche Mehrheit aller Konsumenten dies bei Abwanderungsandrohung verlangt. Das halten aber selbst die optimistischsten LOHAS-Studien mittelfristig nicht für denkbar.
    Wenn unser Planet jedoch mehrere Milliarden Menschen versorgen soll, ware dies in 20 bis 30 Jahren wahrscheinlich auch ökologisch bereits zu spat.
    Ich empfehle hierzu die Lektüre von „Fair Future“ vom Wuppertal Institut sowie „Kollaps – Warum Gesellschaften überleben oder untergehen“ von Jared Diamond.

    Mit freiwilliger Verantwortungsübernahme ist bei Nike und Co nichts zu retten. Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen des Wirtschaftens verandern, wenn wir nicht weiterhin von öko-fairen Inseln aus den fortschreitenden Ressourcenkollaps und die Ausbeutung der Mehrheit der ArbeiterInnen beobachten wollen.
    Man darf sich ruhig auch mal fragen, ob wir börsennotierte Riesenunternehmen überhaupt brauchen. Ist ja nicht so, dass deren Existenz naturgegeben sei. Und innovativ können auch kleinere, nicht-börsennotierte Unternehmen sein. Im Bereich Textilien denke ich da an Patagonia und nau (nau.com).

  16. Sascha

    Erstens: Super Diskussion! Das ist genau die Art von Diskussion, die mir gefehlt hat. Wie schön, dass es Nike gibt. 😉

    Zweitens: Ich finde es ziemlich spekulativ, ob Nike sich ernsthaft auf einen „nachhaltigeren“ Weg begibt / begeben kann. Prinzipiell würde ich WL recht geben. Ob wir börsennotierte Aktiengesellschaften brauchen, die zu 80% Fonds gehören frage ich mich auch. Aber Renditemaximierung ist halt kapitalistisches Grundprinzip.
    Aber: Wenn das Nike Management die ganzen Studien zum Potenzial des Nachhaltigkeitsmarktes ernst nimmt, wollen und können sie 30-40% ihrer potenziellen möglicherweise nicht verprellen. Das fanden deren Aktionare bestimmt ziemlich ungeschickt.
    Momentan kann doch niemand beurteilen, ob Nike eine ernsthafte Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Das wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Solange sich ein Unternehmen bei einem solchen Umstellungsprozess nicht einem unabhangigen Monitoring oder Scorecards wie sie z.B. Made-By vergibt unterzieht finde ich das ziemlich fragwürdig.
    Puma hat z.B. ziemlich lange mit der CCC am Tische gesessen und es ist nix dabei herumgekommen.

    Drittens: Egal wie man zu Punkt zwo steht, ist es für einen Konzern wie Nike doch recht einfach ein paar Millionen Dollar in einen ökologischen Laufschuh zu stecken. So viel zahlen die ja allein an einzelne Sportler wie Ronaldinho.
    Da die 99,8% ihres Umsatzes mit überteuerten Sweatshopshirts machen schreiben die mögliche Verluste doch mal eben locker ab, um Steuern zu sparen, die sie eh nicht zahlen.
    Was Nike auf jeden Fall davon hat ist Werbung und zwar in einer Form, die ich selbst als Greenwashing bezeichnen würde.

    Viertens: Entscheidend finde ich, dass ein solcher Schuh nicht total abgefeiert werden sollte. Auf einem Blog, der sich kritischen *sorry* strategischen Konsum auf die Fahne schreibt, erwarte ich einfach ein paar kritische Worte zu einem Unternehmen, das als Vorreiter im Bereich Produktionsverlagerung in asiatische Sweatshops gilt. Aber auf Karmakonsum bin ich in dieser Hinsicht schon öfter entauscht worden.

  17. Christoph

    @ WL: Ich sehe die Besitzverhaltnisse überhaupt nicht irrelevant und mir sind die Profitstreben internationaler Konzerne schon bewusst. Uns demnach handele ich auch – beim Konsum aber auch bei meinen Geldanlagen. Wie gesagt, Noel hat sich in dem Artikel auf die Materialinnovation bezogen und unachtsamerweise kein kritisches Wort über Nike insgesamt verloren. Das ist scheiße und die Kritik ist berechtigt. Daraus lernen wir.

    @ Sascha: Guter Kommentar und es gilt das oben gesagte. Tut mir leid, dass deine Erwartungen an KarmaKonsum nicht immer erfüllt werden. ware schön, wenn du uns bei missgefallen direkt ein feedback posten könntest, so haben die die Chance zu reagieren …

  18. Lieber LOVOS

    To sum up … Don’t hate the player, hate the game. Because it’s the system, stupid.

  19. Peter

    Also erstens finde ich den Schuh auch potthasslich und würde ihn mir schon mal aus dem Grund niemals kaufen. 🙂

    Zweitens möchte ich mit meinem Geld keine Großkonzerne unterstützen, die auf Grund dubioser, menschen- wie ökologieverachtender Praktiken so groß und machtig geworden sind, selbst wenn sie jetzt, wo sie „oben“ angekommen sind, plötzlich beginnen sollten, fairer zu werden.

    Drittens stört mich an Nike die Überprasenz in den Medien, durch ihre lastigen, nervigen Imagekampagnen und Reklamestrecken. Und ihre Marktmacht. Solch eine Firme bekommt von mir kein Geld, damit sie ihre überteuerten Preise aufrecht erhalt – die geben doch mehr für die Werbung aus als für die Produktionsbedingungen…

    Viertens stimme ich WLs Aussage #15 absolut zu – hier muss sich grundsatzlich etwas andern, und das erreicht man nicht, wenn man denjenigen, die dafür verantwortlich sind, dass die Welt so schlimm dasteht,wie sie dasteht, noch mehr Geld gibt. Man muss ihnen das Geld entziehen! Ginge Nike (oder Puma, Adidias, Converse etc.) pleite, ware das zu begrüßen.

    @ #18 – „das System“ alleine verantwortlich zu machen, ware etwas billig, denn „das System“ ist ja nichts vom Himmel gefallenes, sondern von den Menschen gestaltet. Und keiner hat Nike gezwungen so groß zu werden und an die Börse zu gehen, und sich damit den dortigen Gepflogenheiten zu unterwerfen. Leider gilt Wachstum immer noch als unumstößlicher Grundsatz in der Wirtschaft, obwohl es so zerstörerisch ist:
    http://konsumpf.de/?p=556

  20. Lieber LOVOS

    @Peter: In gewisser Weise IST nike dazu gezwungen. Spatestens mit dem Schritt an die Börse ist das Ding idR gelaufen. Dort werden Renditeerwartungen an die Unternehmen gestellt, die sie kaum erfüllen können.
    Eigentlich liegt der Hase schon viel früher begraben: Letztlich in der globalen Inkonkurrenzsetzung von Unternehmen, die ausschließlich der Gewinnorientierung folgen.
    Was passiert, wenn sich ein Unternehmen sozial gerecht oder ökologisch nachhaltig verhalt. Außer wenn ein paar Karma-erleuchtete Lohas dieses honorieren (was aber ein gewisses Maß an Bewusstsein und Geld benötigt), haben sie einen Wettbewerbsnachteil. Und zwar einen systematischen. Sie sind anderen gegenüber, die dieses nicht tun, durch ihr Verhalten immer im Nachteil.

    Welches ist das erfolgreichste Unternehmen der Welt? Wal-Mart.
    Wie haben die das hinbekommen?
    Durch ökologische Produkte? Durch sozial gerechtes Verhalten ihren Angestellten gegenüber?
    Nein, das genaue Gegenteil: Systematische Ausbeutung der Belegschaft durch Verhinderung von Gewerkschaftsbildung, Diskriminierung von Frauen und Migranten, Lohnzahlungen unterhalb des Existensminimums, …
    Sie haben sich nur gemaß der Anreize verhalten.
    Ein weiterer Anreiz kommt hinzu. Die durch den Lohn nicht finanzierbaren Krankenversicherungen oder anderen Lebensnotwendigkeiten wurde vom Staat übernommen. Das sind zusatzliche Hilfen vom Staat, der diese maximale (eine andere gibt es nicht) Gewinnmaximierung von Wal-Mart noch unterstützt.

    Es ist auch falsch, irgendeinen Ex-Chef von Nike zur Verantwortung zu ziehen, weil der das Unternehmen an die Börse gebracht hat. Alles andere ware sau dumm gewesen. Sau dumm, wenn innerhalb der Regeln der Wirtschaft bleibt. Sonst ware Nike vielleicht heute von Adidas oder Puma geschluckt worden.

    Das System verantwortlich machen, geht ja nicht wirklich. Wer soll denn da zur Anklagebank getragen werden. Auch wenn mir Großkonzernbashing eigentlich ganz sympathisch ist, so sind sie nur diejenigen, die das Spiel am besten verstanden haben. Genauso wie der persönliche Angriff von Ackermann und Konsorten geht das am Problem vorbei.

    Ich will gar keinen Schuldigen, den ich zur Rechenschaft ziehen kann. Ich will, dass es besser lauft (d.h. ökologischer und sozial gerechter) und zwar nicht durch standiges Ausbessern, sondern durch systematische Anreize. Warum werden die hier auch vertretenen Kleinunternehmen wie Zündstoff oder fairliebt (Sascha und Matthias) nicht systematisch für ihre korrekte Produktion unterstützt? Durch steuerliche Vorteile, Wettbewerbsvorteile gegenüber nike, Abschaffung von Gewinnorientierung und Einführung von Gemeinwohlorientierung, … So ein System muss man doch basteln können!?

    Schuldigensuche macht keinen Spaß und ist mir zu destruktiv. Ich will was aufbauen.
    Man muss nur wissen, wer welche Interessen verfolgt (verfolgen kann), damit man weiß, wer auf welcher Seite steht.
    Und nike steht nicht auf meiner und damit ich nicht auf nike-Seite.

  21. Nike Gott

    was für ein Müll der erste comment von WL, du hast keine Ahnung und Nike gehört zu den Top 3 ausrüstern in dem von dir erwähnten Artikel wird Nike nirgendwo als Qulitativ schlecht beschrieben aber du behautest das einfach mal du NULL. DA steht nur Nike wäre ethnisch nur bei 8 Punkten gegenüber anderen anderen die 10 haben ja aber auch sehr schwer denn wenn nike alle arbeiter wie einen deutschen bezahlen würde läge der durchschnittliche Schuhpreis so ca bei 350 Euro .. also genau meine Grössenordnung, nicht, Ich scheiss auf eine gerechte Welt wenn ich dann Barfuss gehen muss und unter einer Brücke lebe. also eure Forderung== wir sollen alle Arbeitslos obdachlos und arm sein damits irgendwelchen sich Jährlich reproduzierenden Asiaten besser geht ??????????
    NNNEEEVVVEEERRR

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