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	<title>Kommentare zu: LOHAS: Objektivit&#228;t und Wirklichkeit</title>
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	<description>A New Spirit in Business - LOHAS und LOVOS Portal</description>
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		<title>Von: Martin Albrecht</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1533</link>
		<dc:creator>Martin Albrecht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 09:49:04 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist sehr aufschlußreich, wie sich in der ganzen LOHAS Diskussion der Schwerpunkt verlagert:

	Phase 1: Noch vor einem Jahr ging es wesentlich darum ob es die LOHASEN überhaupt gibt, sprich ob wir es tatsachlich mit einem Trend oder nur einem Hype zu tun haben. Diverse Studien meldeten sich zu Wort, zwar alle mit unterschiedlichen Methoden und Definitionen, aber im Prinzip alle mit derselben Antwort: Ja, die gibt es und es sind auch recht viele.

	Phase 2: Dann wurden die Marketer hellhörig: ach das sind gut verdienende Hedonisten mit Gewissen? Dann wollen wir die mal werblich ansprechen: Es wurden dann komischerweise gerade die Skeptiker gefragt, wie man die LOHAS denn werblich erreichen könnte. Die Antworten fielen entsprechend dünn aus: TV ist nicht so angesagt, Online geht immer und ansonsten Ökotest, Landlust und sonstigen Kuschelrock. Mit Verlaub: dafür hatte man keinen Mediaplaner gebraucht.

	Phase 3: Jetzt gibt es - sehr vorhersehbar - immer mehr kritische Stimmen, die fragen, ob die LOHAS es eigentlich bringen, sprich: ob die eigentlich nachhaltig die Welt verbessern, oder doch nur quatschen. LOHAS-müdigkeit macht sich breit: &quot;green-fatigue&quot; nennen die Englander das, die diesen Verdruß schon seit letztem Jahr kennen.

	Die Diskussion ist irgendwo zwischen frustrierend und komisch, je nach Geschmack aber vor allem: völlig überflüssig. Wir brauchen bessere Ideen für eine bessere Welt. Jeder Versuch zahlt, sogar die zynische Unterschriftensammlung von Vattenfall. Wenn wir recht haben wird die Welt besser, auch ohne die Diskussion darum. Denn diese Diskussion geht eigentlich nur um die moralische Dimension: Wer hat die richtige GESINNUNG und deshalb das Recht sich moralisch überlegen zu fühlen in einer unmoralischen Welt. Who cares?

	Grüße aus Düsseldorf,

	Martin Albrecht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr aufschlußreich, wie sich in der ganzen LOHAS Diskussion der Schwerpunkt verlagert:</p>
<p>	Phase 1: Noch vor einem Jahr ging es wesentlich darum ob es die LOHASEN überhaupt gibt, sprich ob wir es tatsachlich mit einem Trend oder nur einem Hype zu tun haben. Diverse Studien meldeten sich zu Wort, zwar alle mit unterschiedlichen Methoden und Definitionen, aber im Prinzip alle mit derselben Antwort: Ja, die gibt es und es sind auch recht viele.</p>
<p>	Phase 2: Dann wurden die Marketer hellhörig: ach das sind gut verdienende Hedonisten mit Gewissen? Dann wollen wir die mal werblich ansprechen: Es wurden dann komischerweise gerade die Skeptiker gefragt, wie man die LOHAS denn werblich erreichen könnte. Die Antworten fielen entsprechend dünn aus: TV ist nicht so angesagt, Online geht immer und ansonsten Ökotest, Landlust und sonstigen Kuschelrock. Mit Verlaub: dafür hatte man keinen Mediaplaner gebraucht.</p>
<p>	Phase 3: Jetzt gibt es &#8211; sehr vorhersehbar &#8211; immer mehr kritische Stimmen, die fragen, ob die LOHAS es eigentlich bringen, sprich: ob die eigentlich nachhaltig die Welt verbessern, oder doch nur quatschen. LOHAS-müdigkeit macht sich breit: &#8220;green-fatigue&#8221; nennen die Englander das, die diesen Verdruß schon seit letztem Jahr kennen.</p>
<p>	Die Diskussion ist irgendwo zwischen frustrierend und komisch, je nach Geschmack aber vor allem: völlig überflüssig. Wir brauchen bessere Ideen für eine bessere Welt. Jeder Versuch zahlt, sogar die zynische Unterschriftensammlung von Vattenfall. Wenn wir recht haben wird die Welt besser, auch ohne die Diskussion darum. Denn diese Diskussion geht eigentlich nur um die moralische Dimension: Wer hat die richtige GESINNUNG und deshalb das Recht sich moralisch überlegen zu fühlen in einer unmoralischen Welt. Who cares?</p>
<p>	Grüße aus Düsseldorf,</p>
<p>	Martin Albrecht</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Noel Klein-Reesink</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1532</link>
		<dc:creator>Noel Klein-Reesink</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 23:38:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, dass der Begriff LOHAS  sehr indifferent verstanden wird. Gut, das Kunstwort ist erst acht Jahre alt. Der Begriff stammt ursprünglich von Paul Ray, einem amerikanischen Soziologen und beinhaltet für mich weit mehr, als eine bloße Zielgruppenbeschreibung.
	Rays Untersuchungen zeigen, dass jeder vierte Erwachsene in den USA zu dieser Gruppe gehört â€“ etwa 63 Millionen Menschen-und das ist ein entscheidender Aspekt für Unternehmen, für die Zukunft und den Fortschritt des Wandels in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen sowie für den Erhalt unserer Umwelt.
	Wesentlich für mich ist dabei der Aspekt des Lebensstils: Der GESAMTzusammenhang von Verhaltensweisen, Interaktionen, Meinungen, Wissen, Einstellungen, die viel mehr sind, als eine bloße Übereinkunft im Konsumverhalten. Dabei spielen Spiritualitat, Gesundheit, Freunde (..) eine besondere Rolle. Wir haben mal angefangen und zusammengefasst, was der Begriff für uns bedeutet
	http://www.karmakonsum.de/lohas_-_lifestyle-of-health-and-sustainability.

	Zum anderen glaube ich, dass wir am Anfang einer tiefgreifenden Veranderung und einem weitreichenden Verstandnisses von Gesellschaft stehen. Und dabei braucht es in der Regel einige Menschen, die ein Thema in den Mainstream bringen. Die Clooneys, Pitts, Roberts und DiCaprios sind unglaublich wichtig, um neue Gedanken gesellschaftsfahig akzeptierter zu machen. Nachhaltigkeit ist eines der aktuellsten Medienthemen und die aufgeklarten Besserverdiener kaufen bereits bewußter.
	Und auch hier wieder mein Einwand: Wir sind im Prozess, dass das Thema Nachhaltigkeit Stück für Stück in die Realitat der Massen getragen wird.
	Die Form ist dabei ein wichtiges Mittel um eben dort anzukommen: Es ist kein entweder oder mehr:
	Wenn ich Natur möchte, dann möchte ich sowohl Geist, Tiefe Herkunft als auch modernes Design und gute Technik. Badabingbadabum. Ja, natürlich müssen sich Wertschöpfungsketten neu formatieren-keine Frage, aber das tut doch auch Not!
	Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass diese schnellen Entwicklungen auch eine WechselwirkÃºng mit dem web 2.0 bedeutet. Die Vernetzung und der Dialog zwischen den Menschen und auch die Interaktion der Menschen mit den Unternehmen hat sich grundlegend verandert. Dabei ist die neue Schlüsselkompetenz das Zuhören!

	Und eine Sache noch: Wir müssen lernen, auch schwere Themen mit Frische, Humor und Leichtigkeit zu begegnen. Humor ist ein tolles Mittel um Kritik zu üben und um Menschen zu begeistern. Dabei schließt sich Humor und Tiefe sicher nicht aus. Sie erganzen sich prima.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass der Begriff LOHAS  sehr indifferent verstanden wird. Gut, das Kunstwort ist erst acht Jahre alt. Der Begriff stammt ursprünglich von Paul Ray, einem amerikanischen Soziologen und beinhaltet für mich weit mehr, als eine bloße Zielgruppenbeschreibung.<br />
	Rays Untersuchungen zeigen, dass jeder vierte Erwachsene in den USA zu dieser Gruppe gehört â€“ etwa 63 Millionen Menschen-und das ist ein entscheidender Aspekt für Unternehmen, für die Zukunft und den Fortschritt des Wandels in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen sowie für den Erhalt unserer Umwelt.<br />
	Wesentlich für mich ist dabei der Aspekt des Lebensstils: Der GESAMTzusammenhang von Verhaltensweisen, Interaktionen, Meinungen, Wissen, Einstellungen, die viel mehr sind, als eine bloße Übereinkunft im Konsumverhalten. Dabei spielen Spiritualitat, Gesundheit, Freunde (..) eine besondere Rolle. Wir haben mal angefangen und zusammengefasst, was der Begriff für uns bedeutet<br />
	<a href="http://www.karmakonsum.de/lohas_-_lifestyle-of-health-and-sustainability" rel="nofollow">http://www.karmakonsum.de/lohas_-_lifestyle-of-health-and-sustainability</a>.</p>
<p>	Zum anderen glaube ich, dass wir am Anfang einer tiefgreifenden Veranderung und einem weitreichenden Verstandnisses von Gesellschaft stehen. Und dabei braucht es in der Regel einige Menschen, die ein Thema in den Mainstream bringen. Die Clooneys, Pitts, Roberts und DiCaprios sind unglaublich wichtig, um neue Gedanken gesellschaftsfahig akzeptierter zu machen. Nachhaltigkeit ist eines der aktuellsten Medienthemen und die aufgeklarten Besserverdiener kaufen bereits bewußter.<br />
	Und auch hier wieder mein Einwand: Wir sind im Prozess, dass das Thema Nachhaltigkeit Stück für Stück in die Realitat der Massen getragen wird.<br />
	Die Form ist dabei ein wichtiges Mittel um eben dort anzukommen: Es ist kein entweder oder mehr:<br />
	Wenn ich Natur möchte, dann möchte ich sowohl Geist, Tiefe Herkunft als auch modernes Design und gute Technik. Badabingbadabum. Ja, natürlich müssen sich Wertschöpfungsketten neu formatieren-keine Frage, aber das tut doch auch Not!<br />
	Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass diese schnellen Entwicklungen auch eine WechselwirkÃºng mit dem web 2.0 bedeutet. Die Vernetzung und der Dialog zwischen den Menschen und auch die Interaktion der Menschen mit den Unternehmen hat sich grundlegend verandert. Dabei ist die neue Schlüsselkompetenz das Zuhören!</p>
<p>	Und eine Sache noch: Wir müssen lernen, auch schwere Themen mit Frische, Humor und Leichtigkeit zu begegnen. Humor ist ein tolles Mittel um Kritik zu üben und um Menschen zu begeistern. Dabei schließt sich Humor und Tiefe sicher nicht aus. Sie erganzen sich prima.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Miller</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1531</link>
		<dc:creator>Jan Miller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 23:09:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1531</guid>
		<description>Die soziale Dimension des LOHAS.

	LOHAS beschreibt den Lebensstil einer gesellschaftlichen Avantgarde. Diese wird zum Mainstream möchte es auch gerne werden. Schon allein deshalb benötigt sie heutzutage diesen Namen.

	Aber: Warum distanziert sich diese Avantgarde standig selbst von der vergangenen Entwicklung unserer Gesellschaft zu mehr Ökologie, Gesundheit und Fairness? Das erscheint mir als ausgepragte Neurose der modernen Ökos. â€žNein, mit den alten Ökos haben wir nichts zu tun. Wir sind viel stylischer, hipper und viel naher an der Realitat. Schau doch nur: Sneakers statt Jesuslatschen, Ipod statt Picknickkorb.â€œ Waren denn samtliche Bewegungen, die die eben genannten Werte etabliert haben, nur mit Fundamentalisten und Verzichtpredigern besetzt? Ich glaube nicht. Und ist es denn wirklich wichtig, dass sich die Ästhetik der Menschen, das Design und vor allem der Anspruch an Luxus und Genuss kontinuierlich andern? Ist eine hoher Genuss-Anspruch ursachlich mit einem Lebensstil von Gesundheit und langfristiger Wertschöpfung verknüpft? Auch das stelle ich klar in Frage.

	Sehr problematisch finde ich zudem, wenn wir uns anmaßen, anderen Menschen den Lebensstil im Sinne von Style und Design vorzugeben. Vorgeben und vorleben müssen wir nur das, was wirklich bleibt - keine Modetrends der Lifestyle-Ratgeber, und mögen Sie noch so ökologisch korrekt sein. Im Gegenteil: Am besten sind die neuen Produkte und Dienstleitungen so gestaltet, dass sie für möglichst viele Menschen attraktiv sind, unabhangig von Ausbildung und Einkommen!

	Ich schließe mich gerne an, dass das ökologische Handeln auf seinem Weg zum Hygienefaktor ist. Die größere zukünftige Herausforderung für das Erreichen eines global geltenden LOHAS, wird eine soziale Dimension haben: echte und ehrliche Partnerschaften, ein faires und respektvolles Miteinander â€“ eine Haltung, die das Erreichen eines gemeinsamen großen Ziels erst möglich macht. Ebenso glaube ich auch daran, dass diese Erkenntnisse bei vielen Menschen eng mit Spiritualitat einhergehen, vielleicht ist dies auch manchem nicht so bewusst.

	Psychologisch betrachtet werden jedoch den Verhaltensanderungen der verschiedenen Menschen auf unserem Planeten höchst unterschiedliche Motive zugrunde liegen. Die Änderung von Einstellungen und Werten ist oben drauf noch viel komplexer.


	Aber zurück zu heute: Was macht uns Menschen mit LOHAS mehr glücklich? Die Tatsache, strategisch und korrekt zu leben und die Welt dadurch zukunftsfahig zu machen? Oder die Tatsache, dass ich zur auserwahlten Klasse der kulturell kreativen Weltverbesserer gehöre? Ja, wir bestimmen die Gesellschaft und Werte der Zukunft, das ist das Schicksal der Vordenker. Und gut fühlt es sich an! Ich glaube, je langer wir uns mit uns selbst beschaftigen, um so narzisstischer können wir dabei werden. Und das widerspricht per se der Wertewelt des LOHAS. Oder nicht?

	Es gilt zu verhindern, schon bald eine mit Yuppies vergleichbare Spezies zu werden, die man bestenfalls neidvoll als geschlossene Gesellschaft, schlechtestenfalls als selbstverliebte Besserverdiener und Intellektuelle betrachtet. Vielleicht ist LOHAS nicht der Begriff, den die Welt wirklich braucht. Aber Spott oder ein Schimpfwort sollte er auch nicht werden. Und wir hatten die soziale Dimension gründlich verpasst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die soziale Dimension des LOHAS.</p>
<p>	LOHAS beschreibt den Lebensstil einer gesellschaftlichen Avantgarde. Diese wird zum Mainstream möchte es auch gerne werden. Schon allein deshalb benötigt sie heutzutage diesen Namen.</p>
<p>	Aber: Warum distanziert sich diese Avantgarde standig selbst von der vergangenen Entwicklung unserer Gesellschaft zu mehr Ökologie, Gesundheit und Fairness? Das erscheint mir als ausgepragte Neurose der modernen Ökos. â€žNein, mit den alten Ökos haben wir nichts zu tun. Wir sind viel stylischer, hipper und viel naher an der Realitat. Schau doch nur: Sneakers statt Jesuslatschen, Ipod statt Picknickkorb.â€œ Waren denn samtliche Bewegungen, die die eben genannten Werte etabliert haben, nur mit Fundamentalisten und Verzichtpredigern besetzt? Ich glaube nicht. Und ist es denn wirklich wichtig, dass sich die Ästhetik der Menschen, das Design und vor allem der Anspruch an Luxus und Genuss kontinuierlich andern? Ist eine hoher Genuss-Anspruch ursachlich mit einem Lebensstil von Gesundheit und langfristiger Wertschöpfung verknüpft? Auch das stelle ich klar in Frage.</p>
<p>	Sehr problematisch finde ich zudem, wenn wir uns anmaßen, anderen Menschen den Lebensstil im Sinne von Style und Design vorzugeben. Vorgeben und vorleben müssen wir nur das, was wirklich bleibt &#8211; keine Modetrends der Lifestyle-Ratgeber, und mögen Sie noch so ökologisch korrekt sein. Im Gegenteil: Am besten sind die neuen Produkte und Dienstleitungen so gestaltet, dass sie für möglichst viele Menschen attraktiv sind, unabhangig von Ausbildung und Einkommen!</p>
<p>	Ich schließe mich gerne an, dass das ökologische Handeln auf seinem Weg zum Hygienefaktor ist. Die größere zukünftige Herausforderung für das Erreichen eines global geltenden LOHAS, wird eine soziale Dimension haben: echte und ehrliche Partnerschaften, ein faires und respektvolles Miteinander â€“ eine Haltung, die das Erreichen eines gemeinsamen großen Ziels erst möglich macht. Ebenso glaube ich auch daran, dass diese Erkenntnisse bei vielen Menschen eng mit Spiritualitat einhergehen, vielleicht ist dies auch manchem nicht so bewusst.</p>
<p>	Psychologisch betrachtet werden jedoch den Verhaltensanderungen der verschiedenen Menschen auf unserem Planeten höchst unterschiedliche Motive zugrunde liegen. Die Änderung von Einstellungen und Werten ist oben drauf noch viel komplexer.</p>
<p>	Aber zurück zu heute: Was macht uns Menschen mit LOHAS mehr glücklich? Die Tatsache, strategisch und korrekt zu leben und die Welt dadurch zukunftsfahig zu machen? Oder die Tatsache, dass ich zur auserwahlten Klasse der kulturell kreativen Weltverbesserer gehöre? Ja, wir bestimmen die Gesellschaft und Werte der Zukunft, das ist das Schicksal der Vordenker. Und gut fühlt es sich an! Ich glaube, je langer wir uns mit uns selbst beschaftigen, um so narzisstischer können wir dabei werden. Und das widerspricht per se der Wertewelt des LOHAS. Oder nicht?</p>
<p>	Es gilt zu verhindern, schon bald eine mit Yuppies vergleichbare Spezies zu werden, die man bestenfalls neidvoll als geschlossene Gesellschaft, schlechtestenfalls als selbstverliebte Besserverdiener und Intellektuelle betrachtet. Vielleicht ist LOHAS nicht der Begriff, den die Welt wirklich braucht. Aber Spott oder ein Schimpfwort sollte er auch nicht werden. Und wir hatten die soziale Dimension gründlich verpasst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ilona</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1530</link>
		<dc:creator>Ilona</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:23:37 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Mit-Diskutanten, beim Thema LOHAS bin ich hin- und hergerissen - wie diese Kommentare auch. Sicher ist es gut, dass es überhaupt diese Entwicklung gibt. Und es ist wichtig, sie zum &quot;Mainstream&quot; zu machen bzw. den Mensche schlicht und ergreifend das Gefühl zu geben, dass sie unsere Welt zu einem besseren Ort machen können. Denn nichts ist schlimmer, als die Resignation und das Gefühl, gegen &quot;die da oben&quot;, die alle Entscheidungen alleine treffen, ohnehin nichts ausrichten zu können. Das hatten wir ja das letzte Jahrzehnt zur Genüge.

	Dennoch reihe ich mich auch in die Kritiker mit ein. Denn was ich beobachte ist doch sehr oberflachlich: Dass, was den LOHAS vom verpöhnten Öko unterscheidet, ist in erster Linie - knapp gesagt - das Outfit (das ist jedenfalls das, was den LOHAS aus meiner zugegebenermaßen subjektiven Sichtweise, wichtig ist - die Ökos würden natürlich noch was anderes hinzuzahlen).

	Das heißt anders gesagt: Die Öko-Idee unterwirft sich dem Konsum-Gedanken, um LOHAS zu werden. Öko muss schick und lifestylig aussehen, sonst &quot;taugt&quot; es nichts. Was meinen Beobachtungen nach im Extremfall dazu führt, dass sich jemand lieber &quot;Bio&quot;-Lebensmittel kauft, die eine tolle Verpackung haben - als welche, die von den Inhaltsstoffen eigentlich viel besser sind, aber eben nicht schön verpackt. Oder dass bei einer &quot;Öko-Marken-Veranstaltung&quot; Wallmart gefeiert wird, weil sie nun Glastüren vor ihre Kühlschranke montiert haben und so ganz schön viel Energie sparen. Also das ist natürlich gut - aber ein Grund, um die nun als besonders umweltfreundlich zu feiern ist es m.E. nicht.

	Dass dieser Trend kein &quot;Heilsweg&quot; sein kann, zeigt ein Bericht in dem Buch &quot;Zukunftsfahiges Deutschland&quot;, indem gesagt wird, dass die LOHAS in der Regel bei den Besserverdienenden zu finden sind  - dass die aber gleichzeitig viel mehr die Umwelt zerstören! Der Grund: Sie haben einfach viel mehr Geld und geben sich deshalb auch ausgiebiger dem Konsum hin. Menschen mit geringem Einkommen entscheiden sich zwar vielleicht nicht für Öko-Verbrauchsgüter - aber sie fliegen eben auch nicht so oft in Urlaub und fahren nicht so dicke Autos. Und das scheint wesentlich entscheidender zu sein.

	Mein Fazit: Es ist wie immer, es könnte noch besser gehen. Wichtig ist glaube ich, dass jeder Einzelne weiter an sich arbeitet - und vor allem auch über die Dinge nachdenkt, die wir so tagtaglich für scheinbar gegeben halten. Wichtig ist, dass wir WIRKLICH begreifen, dass nur WIR - jeder einzelne von uns - etwas andern können. Und DAS wir es können! Und dass es zwangslaufig unbequem wird. Die Vorstellung, dass sich unsere Umwelt (oder eigentlich viel mehr die Menschheit, denn die Umwelt wird uns überleben) retten ließe, indem wir uns leicht modifiziert unserem Konsumrausch weiterhin hingeben, die halte ich für Augenwischerei.

	Selbst wenn nun alle Deutsche LOHAS werden würden, würde das den Klimawandel nicht aufhalten - nur als ein Beispiel. Insofern ist es - auch unter dem Stichwort Greenwashing - vielleicht auch wieder gar nicht so gut, dass die Grenzen so sehr verschwimmen und hier Heilsversprechen gegeben werden, die sich gar nicht einhalten lassen. Denn die liefert ganz schön viele Entschuldigungen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mit-Diskutanten, beim Thema LOHAS bin ich hin- und hergerissen &#8211; wie diese Kommentare auch. Sicher ist es gut, dass es überhaupt diese Entwicklung gibt. Und es ist wichtig, sie zum &#8220;Mainstream&#8221; zu machen bzw. den Mensche schlicht und ergreifend das Gefühl zu geben, dass sie unsere Welt zu einem besseren Ort machen können. Denn nichts ist schlimmer, als die Resignation und das Gefühl, gegen &#8220;die da oben&#8221;, die alle Entscheidungen alleine treffen, ohnehin nichts ausrichten zu können. Das hatten wir ja das letzte Jahrzehnt zur Genüge.</p>
<p>	Dennoch reihe ich mich auch in die Kritiker mit ein. Denn was ich beobachte ist doch sehr oberflachlich: Dass, was den LOHAS vom verpöhnten Öko unterscheidet, ist in erster Linie &#8211; knapp gesagt &#8211; das Outfit (das ist jedenfalls das, was den LOHAS aus meiner zugegebenermaßen subjektiven Sichtweise, wichtig ist &#8211; die Ökos würden natürlich noch was anderes hinzuzahlen).</p>
<p>	Das heißt anders gesagt: Die Öko-Idee unterwirft sich dem Konsum-Gedanken, um LOHAS zu werden. Öko muss schick und lifestylig aussehen, sonst &#8220;taugt&#8221; es nichts. Was meinen Beobachtungen nach im Extremfall dazu führt, dass sich jemand lieber &#8220;Bio&#8221;-Lebensmittel kauft, die eine tolle Verpackung haben &#8211; als welche, die von den Inhaltsstoffen eigentlich viel besser sind, aber eben nicht schön verpackt. Oder dass bei einer &#8220;Öko-Marken-Veranstaltung&#8221; Wallmart gefeiert wird, weil sie nun Glastüren vor ihre Kühlschranke montiert haben und so ganz schön viel Energie sparen. Also das ist natürlich gut &#8211; aber ein Grund, um die nun als besonders umweltfreundlich zu feiern ist es m.E. nicht.</p>
<p>	Dass dieser Trend kein &#8220;Heilsweg&#8221; sein kann, zeigt ein Bericht in dem Buch &#8220;Zukunftsfahiges Deutschland&#8221;, indem gesagt wird, dass die LOHAS in der Regel bei den Besserverdienenden zu finden sind  &#8211; dass die aber gleichzeitig viel mehr die Umwelt zerstören! Der Grund: Sie haben einfach viel mehr Geld und geben sich deshalb auch ausgiebiger dem Konsum hin. Menschen mit geringem Einkommen entscheiden sich zwar vielleicht nicht für Öko-Verbrauchsgüter &#8211; aber sie fliegen eben auch nicht so oft in Urlaub und fahren nicht so dicke Autos. Und das scheint wesentlich entscheidender zu sein.</p>
<p>	Mein Fazit: Es ist wie immer, es könnte noch besser gehen. Wichtig ist glaube ich, dass jeder Einzelne weiter an sich arbeitet &#8211; und vor allem auch über die Dinge nachdenkt, die wir so tagtaglich für scheinbar gegeben halten. Wichtig ist, dass wir WIRKLICH begreifen, dass nur WIR &#8211; jeder einzelne von uns &#8211; etwas andern können. Und DAS wir es können! Und dass es zwangslaufig unbequem wird. Die Vorstellung, dass sich unsere Umwelt (oder eigentlich viel mehr die Menschheit, denn die Umwelt wird uns überleben) retten ließe, indem wir uns leicht modifiziert unserem Konsumrausch weiterhin hingeben, die halte ich für Augenwischerei.</p>
<p>	Selbst wenn nun alle Deutsche LOHAS werden würden, würde das den Klimawandel nicht aufhalten &#8211; nur als ein Beispiel. Insofern ist es &#8211; auch unter dem Stichwort Greenwashing &#8211; vielleicht auch wieder gar nicht so gut, dass die Grenzen so sehr verschwimmen und hier Heilsversprechen gegeben werden, die sich gar nicht einhalten lassen. Denn die liefert ganz schön viele Entschuldigungen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Schoenmakers</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1529</link>
		<dc:creator>Jan Schoenmakers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 12:51:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1529</guid>
		<description>Ob LOHAS ein Trend ist oder hochgeschrieben wird, ist beinahe egal. Wichtig ist, dass über das Thema in Mainstreammedien als Trend berichtet wird, weil das andere potenziell affine Menschen ermutigt, selbst einen Schritt in die nachhaltige Richtung zu tun. Solange ein breiteres Publikum beginnt zu glauben, Bio/Öko/Nachhaltigkeit sei cool, waren wir doch bescheuert, wenn wir diese Wahrnehmung durch typisch linke Grabenkampfe (&quot;wer ist der wahre Öko&quot;) zu demontieren!

	Nur allzu unehrlich darf eine grüne Richtung nicht werden. Greenwashingbemühungen der Industrie und Politik sind nicht zuletzt auch ein Kompliment für unsere Sache - zeigt es doch, dass bisher wenig affine Akteure nun der Meinung sind, mit vermeintlich grünem Verhalten Anerkennung zu gewinnen -, bringen aber natürlich nichts, wenn nicht ein tatsachlich nachhaltiger Lebensstil praktiziert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob LOHAS ein Trend ist oder hochgeschrieben wird, ist beinahe egal. Wichtig ist, dass über das Thema in Mainstreammedien als Trend berichtet wird, weil das andere potenziell affine Menschen ermutigt, selbst einen Schritt in die nachhaltige Richtung zu tun. Solange ein breiteres Publikum beginnt zu glauben, Bio/Öko/Nachhaltigkeit sei cool, waren wir doch bescheuert, wenn wir diese Wahrnehmung durch typisch linke Grabenkampfe (&#8220;wer ist der wahre Öko&#8221;) zu demontieren!</p>
<p>	Nur allzu unehrlich darf eine grüne Richtung nicht werden. Greenwashingbemühungen der Industrie und Politik sind nicht zuletzt auch ein Kompliment für unsere Sache &#8211; zeigt es doch, dass bisher wenig affine Akteure nun der Meinung sind, mit vermeintlich grünem Verhalten Anerkennung zu gewinnen -, bringen aber natürlich nichts, wenn nicht ein tatsachlich nachhaltiger Lebensstil praktiziert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leonardo</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1528</link>
		<dc:creator>Leonardo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 19:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1528</guid>
		<description>Yep - Jetzt hast Du es sehr gut formuliert. genau so würde ich das auch sagen wollen ;-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yep &#8211; Jetzt hast Du es sehr gut formuliert. genau so würde ich das auch sagen wollen <img src='http://www.karmakonsum.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Noel Klein-Resink</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1527</link>
		<dc:creator>Noel Klein-Resink</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:57:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1527</guid>
		<description>Hi Leo,

	bei einer erkenntnistheoretischen Betrachtung der Diskussion um Wirklichkeit und Realitat habe ich versucht, mal auf die Metaebene zu blicken und mal zu deuten, was unsere Diskussion bewegt. Nun bin ich der Meinung, dass die Wertewelt der LOHAS auch als Prozess zu verstehen ist: Von der ökologischen Dimension (die irgendwann als &quot;Hygienefaktor&quot; verlangt wird) über die Soziale bis hin zur spirituellen Dimension, nicht im konfessionellen Sinne als religiöse Lebenseinstellung -sondern eher als &quot;in der Welt vorhandene&quot; Wahrheit oder höhere Wirklichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Leo,</p>
<p>	bei einer erkenntnistheoretischen Betrachtung der Diskussion um Wirklichkeit und Realitat habe ich versucht, mal auf die Metaebene zu blicken und mal zu deuten, was unsere Diskussion bewegt. Nun bin ich der Meinung, dass die Wertewelt der LOHAS auch als Prozess zu verstehen ist: Von der ökologischen Dimension (die irgendwann als &#8220;Hygienefaktor&#8221; verlangt wird) über die Soziale bis hin zur spirituellen Dimension, nicht im konfessionellen Sinne als religiöse Lebenseinstellung -sondern eher als &#8220;in der Welt vorhandene&#8221; Wahrheit oder höhere Wirklichkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leonardo</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1526</link>
		<dc:creator>Leonardo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:08:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1526</guid>
		<description>Hallo Karmakonsumenten,
	na, jetzt wird die Diskussion wirklich interessant. Wobei ich nicht über subjektive und objektive Wahrnehmung und Erfahrung im Zusammenhang mit den LOHAS diskutiern möchte. Es ist namlich dann eine erkenntnistheoretische Untersuchung.
	Ich denke wir können das Phanomen LOHAS als etwas in der Welt vorhandenes betrachten - aber eben nicht in der realen Welt sondern in der Welt der Werte und der Haltungen. Dabei unterscheidet sich das Phanomen LOHAS nicht von der &quot;alten Ökologie-Bewegung&quot; oder von der noch alteren &quot;Gesundheits-Bewegung&quot;. Nur aktualisiert des Phanomen LOHAS diese Werte und hebt Sie auf eine andere Ebene. Ich würde anbieten diese eine &quot;soziale Dimension&quot; zu nennen. Die Begründung paßt nur so halb in diesen Kommentar. Vielleicht nur kurz. die Alte Bewegung kümmerte sich um die Reinheit der Materie - die neue Bewegung eben um die Art des Umganges und um Ästethik, was ja immer mit einer sozialen Wirkung verbunden ist.
	By the way - mir geht bei den LOHAS der Hinweis der Spiritualitat immer etwas unter - dabei liegt doch hier die echte Innovationskraft. Aber dass kennt ihr ja von mir :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karmakonsumenten,<br />
	na, jetzt wird die Diskussion wirklich interessant. Wobei ich nicht über subjektive und objektive Wahrnehmung und Erfahrung im Zusammenhang mit den LOHAS diskutiern möchte. Es ist namlich dann eine erkenntnistheoretische Untersuchung.<br />
	Ich denke wir können das Phanomen LOHAS als etwas in der Welt vorhandenes betrachten &#8211; aber eben nicht in der realen Welt sondern in der Welt der Werte und der Haltungen. Dabei unterscheidet sich das Phanomen LOHAS nicht von der &#8220;alten Ökologie-Bewegung&#8221; oder von der noch alteren &#8220;Gesundheits-Bewegung&#8221;. Nur aktualisiert des Phanomen LOHAS diese Werte und hebt Sie auf eine andere Ebene. Ich würde anbieten diese eine &#8220;soziale Dimension&#8221; zu nennen. Die Begründung paßt nur so halb in diesen Kommentar. Vielleicht nur kurz. die Alte Bewegung kümmerte sich um die Reinheit der Materie &#8211; die neue Bewegung eben um die Art des Umganges und um Ästethik, was ja immer mit einer sozialen Wirkung verbunden ist.<br />
	By the way &#8211; mir geht bei den LOHAS der Hinweis der Spiritualitat immer etwas unter &#8211; dabei liegt doch hier die echte Innovationskraft. Aber dass kennt ihr ja von mir <img src='http://www.karmakonsum.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Zischke</title>
		<link>http://www.karmakonsum.de/2008/11/12/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit/#comment-1525</link>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 08:02:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karmakonsum.de/lohas-objektivitaet-und-wirklichkeit,1307,2008-11.html#comment-1525</guid>
		<description>Bio-Banking: Banknoten aus 100% Bio-Baumwolle mit Biofarben bedruckt -? Ja, das ware doch mal etwas wirklich Neues. ;-)

	Bio, LOHAS, Nachhaltigkeit, Kulturkreative ... man kann es nennen, wie man es will, es bleibt ein Trend, ein Hype, ein fahrender Zug, auf den Viele aufspringen wollen, ohne zu wissen, wohin die Reise wirklich geht.

	Natürlich verandern sich die Sichtweisen. So langsam müssen wir doch erkennen und zugeben, dass etwas falsch lauft in/auf unserer Welt. Ob die Erkenntnis jetzt diesen oder jenen Namen hat, ist Nebensache.

	Wirklich wichtig sind nur unsere Anstregungen und die erzielten Ergebnisse: eine ökologische, ökonomische und soziale Balance zu schaffen, die nachfolgenden Generationen ein menschliches Leben ermöglicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bio-Banking: Banknoten aus 100% Bio-Baumwolle mit Biofarben bedruckt -? Ja, das ware doch mal etwas wirklich Neues. <img src='http://www.karmakonsum.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>	Bio, LOHAS, Nachhaltigkeit, Kulturkreative &#8230; man kann es nennen, wie man es will, es bleibt ein Trend, ein Hype, ein fahrender Zug, auf den Viele aufspringen wollen, ohne zu wissen, wohin die Reise wirklich geht.</p>
<p>	Natürlich verandern sich die Sichtweisen. So langsam müssen wir doch erkennen und zugeben, dass etwas falsch lauft in/auf unserer Welt. Ob die Erkenntnis jetzt diesen oder jenen Namen hat, ist Nebensache.</p>
<p>	Wirklich wichtig sind nur unsere Anstregungen und die erzielten Ergebnisse: eine ökologische, ökonomische und soziale Balance zu schaffen, die nachfolgenden Generationen ein menschliches Leben ermöglicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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