Mundpropaganda im Web 2.0

Ein gutes Beispiel, wie das Web 2.0 funktioniert und wie die Macht des Einzelnen darin wirkt, zeigt das folgende Beispiel:

Greg Craven, ich habe ihn letztes Wochenende in Berlin bei den Utopia Konferenz kennen gelernt, ist ein gewöhnlicher High School Lehrer aus den USA, der sich Gedanken um den Klimawandel gemacht hat. Er hat ein paar amateurhafte Videos zu diesem Thema produziert und bei Youtube hochgeladen. Durch den Support seiner Schüler und deren Web 2.0 Netzwerke wie myspace oder facebook wurden die Videos bisher über 6 Millionen mal angeschaut. Wow.

Hier sein bekanntest Video:

YouTube Preview Image

2 responses to “Mundpropaganda im Web 2.0”

  1. Kirsten

    @Christoph: Ich war auch schwer beeindruckt, welche Resonanz das Video im Web hatte. Vermutlich kannst du so Bewusstsein schaffen, aber handeln die Leute dann auch anders? Es bleibt doch irgendwie im virtuellen Raum hangen. Und wenn die dann alle zur echten Party (oder gar auf die Straße einladst, um gegen Vattenfall oder Eon zu protestieren) einladst, kommt keiner…..Aber ja: ich hatte gerne das ultimative Rezept, wie solche Videos mit revolutionarem Potenzial raketengleich abgehen im Netz und nicht wie Tausende andere ein Rohrkrepierer bleiben.
    Bitte um Masterplan.

  2. Christoph

    HI Kirsten,

    ich glaube ja an die Motivationskette beim Menschen: Denken, Sprechen, Tun. Aus diesem Grund ist jeder Aktion mal gut, die auf der ersten Stufe anfangt zu Wirken, also beim Denken. Das Sprechen darüber inspiriert andere mit den Gedanken, was dann schon in Richtung Wirksamkeit geht. Und das Handeln folgt dann bei einer kleinen Gruppe – auch wenn es rein virtuell bleibt, kann es wirksam in der Welt sein – siehe green my apple …

    Aber du hast recht, den eigenen Hintern hoch zu bekommen ist eine echte Herausforderung. Einen Masterplan habe ich leider nicht – lass uns gemeinsam dinge ausprobieren – Flash Mobs z.B. wie der Carrot Mob in San Francisco sind da gute Ansatze wie ich finde …

    LG
    C

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