3 responses to “Ökonomie und Ökologie in der Rezession”

  1. Jan Schoenmakers

    Nun ja, nicht alle Stromerzeuger wollen eine Aufweichung der Klimaziele. Es sind eher die konventionellen Stromerzeuger, denen angesichts dessen, dass bereits heute an immer mehr Orten Ökostrom billiger ist als der Lokalversorger, die Felle wegzuschwimmen drohen.

  2. Christoph Malkowski

    Natürlich sind Ökologie und Ökonomie keine Gegensatze. Wir sehen doch momentan was passiert, wenn man keine neuen Ziele setzt. Egal ob Rettungschirm für die Banken oder Milliardenbürgschaften für Autokonzerne langfristig ist das nicht nachhaltig und verlangert die Talsohle der Krise nur. Der Finanzmarkt hat sich so aufgeblaht,weil es keine echten Werte mehr gab, in die investiert werden konnte. Geld sollte trotzdem verdient werden. Wir brauchen wieder ein langfristiges ökonomisches Ziel, um da wieder raus zu kommen. Ich sehe im ökologischen Wirtschaften so ein langfristiges Ziel. Die Entwicklung bei den regenrativen Energien ist noch lange nicht zu Ende. Es kostet natürlich noch ein bissen Geld und dauert bestimmt noch ein paar Jahre, bis sich bspw. jeder Haushalt selbst mit Energie versorgen kann. Aber warum nicht, dann wird für jeden Haushalt eine Vorrichtung entwickelt und hergestellt. Das schafft Arbeitsplatze und Werte in die es sich zu investieren lohnt. Und außerdem haben wir uns in den letzten Jahrzehnten ein Projekt geschaffen, dass uns noch lange Wachstum verschaffen kann. Das ist die zerstörte Umwelt, die wir wieder auf Vordermann bringen müssen, nachdem Jahrzehnte Schadstoffe in die Luft und in den Boden gebracht wurden.
    Nicht zu letzt gibt es immernoch viele Millionenen Menschen die nicht ausreichend Nahrung oder Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.
    Wenn wir mit Nachdruck daraufhin arbeiten alle Menschen zu versorgen und das im Einklang mit der Umwelt, ist uns eine gute Zukunft gewiss.
    Ganz sicher müssen wir ordentlich Arbeit leisten und die Pfründe freimachen von den wenigen, die sie verzweifelt verteidigen. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann sollte es gelingen, uns vom Geldadel und seinem Anhang aus der Politik zu befreien. Momentan sehen diese Institutionen sich noch zu fest im Sattel und stellen das größte Hindernis zu einer ökologischen Ökonomie dar.

  3. risom

    In der bereits begonnenen Rezession ist Deutschland ja nicht nur wegen der Krise des Finanzsystems. Es gibt hier seit Jahren eine stark schwachelnde Binnennachfrage. Darum ware ein nachfragestarkendes Konjunkturprogramm gerade in Deutschland sehr wichtig (Da hat ja unlangst sogar der Internationale Wahrungsfonds die Budnesregierung angemahnt, sie solle die Nachfrage starken, das muss man sich mal vorstellen!) – das ware die ideale Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Konsum ankurbeln, in dem z.B. in die Ernergie-Sanierung öffentlicher Infrastruktur investiert wird, regenerative Energieversorgung verstarkt wird, die maroden Schulen gedammt werden usw.

    China und selbst die USA machens vor. China will die Tage 460 Milliarden in öffentliche Infrastruktur stecken.

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