Wie die w&v berichtet gibt es eine neue Studie von A.T. Kearney und der Uni-Köln. Das Seminar für Unternehmensführung und Logistik der Universitat Köln und die Unternehmensberatung haben herausgefunden, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Verbrauchern und Lebensmitteleinzelhandel (LEH) langst angekommen sei: “83 Prozent der Unternehmen und 77 Prozent der Verbraucher messen dem Thema einen hohen bis sehr hohen Stellenwert bei.”
Interessant ist dabei, dass die meisten Unternehmen davon ausgehen, genug für die Nachhaltigkeit zu tun… Die Verbraucher sind da anderer Meinung: 12% finden, dass die Unternehmen zu wenig tun.
Untersucht wurden etwa 200 Kunden und 40 der umsatzstarksten LEHs und Drogerien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Verbraucher legen “einen immer größeren Wert auf ein transparentes und umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement des Einzelhandels, das auch die unternehmensinternen Bereiche wie die Reduktion des CO2-Verbrauchs oder Maßnahmen zum Energiesparen einschließt”.
Für nachhaltige Lebensmittel bestimmter Kategorien, würden die befragten Konsumenten sogar einen Preisanstieg von bis zu 24 Prozent tolerieren.
Spannend ist, dass über drei Viertel (78 Prozent) der befragten Unternehmen Abteilungen innerhalb ihrer Organisation benannt haben, die für die Fragestellung zur Nachhaltigkeit (=Wirtschaftlichkeit, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung) verantwortlich sind, wobei auch hier wieder deutlich wird, dass sich noch keine klaren Standards etabliert haben. Es fehlt ein einheitliches Verstandnis über den Begriff Nachhaltigkeit bei Unternehmen wie bei Verbrauchern.
So wird Ökologie immer mehr zum Hygienefaktor und andere Dimensionen der Nachhaltigkeit ziehen nach und nach in das Relevant Set der Konsumenten ein. Der LEH gilt ja als das Segment, in dem man sehr früh Konsumenten-Trends ablesen kann, die zeitversetzt in anderen Bereichen relevant werden…
via: A.T. Kearney











Davon habe ich auch gehört und gemerkt das meinche Betriebe es so machen.Aber im ganzen ist der Beitrag sehr Interessant weil ich selber in der Lebensmittelbrance arbeite. Wie wird die zukunft ausehen? hmm teuere Bio Lebensmittel oder Billige kost warren.. wer weiß es schon. Die Politik ansich ist schon sehr fragwürdig. liebe gruß Annika
Ich bin ja mal gespannt ob sie die “Öko-Ampel” durchgesetzt bekommen. Also für alle Fragwürdigen Stoffe nen Ampelsystem.
Wobei Preis/Leistung ja irgendwie in einem sehr seltsamen Verhältnis stehen wenn ich mir die Eigenmarken von Discounterketten so ansehe
Naja ich denke Mit “Öko” wird eh nur werbung gemacht.
Schau sich doch mal wer an wie McDonalds zum Beispiel wirbt. Ökologischer Anbau für Massenfastfood, da kann was nicht stimmen