Die islandische Ausnahmemusikerin (ja, ich bin ein Fan) wird zur Rettung der Ökonomie ihres Heimatlandes aktiv:
Björk versucht, Investoren zu finden, die die Möglichkeiten der Geschaftsentwicklung kleinerer Unternehmen fördern und zur Wiederherstellung der islandischen Ökonomie beitragen. Hier sind vor allem Firmen vertreten, die langfristig finanzielle und ökologische Verantwortung übernehmen.
Audur Capital, ein auf den ersten Blick sehr spannendes Unternehmen, das weibliche Werte in der Finanzwelt etablieren möchte und dieses Projekt steuert, sagt über Björk:
“Instead of talking about the problems we have, she is on a mission to build a sustainable Iceland that’s not going to leave the country in worse shape for future generations.”
via: ecorazzi














Spannendes Projekt! Traurig genug, finde ich, dass man von “weiblichen Werten” sprechen muss – wie dringend die Philosophie, die hinter Audur Capital steht, langst “geschlechterübergreifender common sense” in der deutschen Wirtschafts sein müsste zeigt die aktuelle Krise. Gertrud Höhler bezieht dazu eine interessante Position, siehe http://blogs.hr-online.de/buchmesse/2008/10/16/finanzkrise-mit-frauen-waer-das-nicht-passiert/
Wie eng eine gleichberechtigte Partizipation von Frau und Mann an der Gestaltung von Gesellschaft mit deren Zukunftsfahigkeit und nachhaltiger Innovationskraft verbunden ist, kann man hervorragend an den skandinavischen Landern sehen. Um die aktuelle Krise als Chance nutzen zu können, brauchen wir sicher endlich eine Grundsatzdebatte über die gelebten Werte der sozialen Marktwirtschaft heute und deren Zukunft – an der müssen aber Frauen und Manner gleichberechtigt teilnehmen. Das ware dann schon einmal anders als VOR der Krise und ein erster Schritt aus ihr heraus.
Das klingt als hatte Sie sich da wirklich Gedanken gemacht, statt einfach nur ein populares Projekt zu unterstützen. Sehr schön.
In der Headline fehlt übrigens noch ein j in Ihrem Namen.