Gestern hat Jan ein kleines altes aber sehr modernes Handout mit spannenden Ansätzen von J. Plieninger zum Thema Ökosophie (wieder) gefunden und mir gegeben: Demnach hat die Ökosophie erkannt, dass die Krise der Postmoderne vor allem eine Krise der Werte und der gescheiterten Ideologien eines materialistischen Weltbildes sind. Wilkommen in der Realität.
Die Ökosophie ist eine Srömung der Philosophie, die am Ende des 20. Jahrhunderts innerhalb der ersten Ökobewegung eine Position vertritt, die geistige und ganzheitliche Dimensionen eines umfassenden Ökologiegedankens integriert. Diese beinhalten also nicht nicht nur Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen, sondern auch eine Veränderung des Weltbildes zu schaffen, das zu ganzheitlichen Prinzipien zurückkehrt.
Hier die vier Bereiche, die das Weltbild der Ökosophie definieren:
1. Der “wissenschaftliche Bereich”, dessen Erkenntnisse zu einer tieferen Einsicht in die Gesetze des Lebens führen sollen: die Systemtheorie (mein Steckenpferd), ein holistisches Weltbild, die Gaia Theorie und das Prinzip der Selbstorganisation.
2. Der “emotionale Bereich”. Dieser befasst sich mit dem emotionalen Zugang zur Welt, indem wir z.B. die Energie der Krisen umwandeln und nutzen können, ohne Sie verdrängen zu müssen und das Mitgefühl als eine positive Kraftquelle genutzt wird.
3. Der “praktische Bereich” bedeutet, sich selbst Alternativen zu ermöglichen und besser im Einklang mit der Natur leben zu können. Hier geht es darum, einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln, dessen Wertesystem eben nicht auf den Kosten der folgenden Generationen basiert.. Und zuletzt der
4. “spirituelle Bereich”, dessen Ziel es ist, wieder einen lebendigen Zugang zur Natur zu entwickeln und sich dabei selbst als ein Teil des “Lebensnetzes” zu sehen, aus dem sich dann schließlich eine persönliche und ganzheitliche Verantwortung sich selbst und seiner Umwelt gegenüber ergibt.
Wer mehr über die Philosphie der Ökologie erfahren und lesen möchte, kann das hier, hier oder hier tun.











Es gibt in diesem Bereich immer mehr Bücher, denn die Leute möchten anscheinend doch wieder mehr den Weg in die Natur finden. Ich finde den Grundgedanken bei dieser Sache nicht schlecht und ich glaube, dass es sogar wichtig sein könnte für die Zukunft und auch für die Umwelt könnte es von Vorteil sein. Ich mag diese art von Philosophie und habe davon auch schon einige Bücher. Allerdings ist empfehlen schwierig, denn sogar bei meinen Freunden findet jeder ein anderes Buch gut.