4 responses to “Stadt der Zukunft”

  1. Alexander

    interessant in diesem zusammenhang finde ich auch das buch The Transition Handbook From oil dependency to local resilience von Rob Hopkins

  2. Sascha

    Ein wichtiger Aspekt könnte dabei auch der Immobilienmarkt sein. Schließlich geben viele Leute einen großen Teil ihres Einkommens für die Wohnung aus. Schließlich ist eine hohe Energieeffizienz vor allem für die Leute interessant, die in einer Wohnung leben. Bei Mietwohnungen wären die nötigen Schritte aber vom Besitzer / Vermieter der Wohnung zu tragen. Insofern verhindert ein solches System eine Energiewende.
    Einen interessanten und sehr erfolgreichen Ansatz für den Versuch Häuser dem Immobilienmarkt zu entziehen und in Selbstverwaltung zu überführen bietet das Mietshäuser Syndikat -ebenfalls aus Freiburg-. Übrigens braucht das Syndikat immer wieder Kapital in Form von Direktkrediten…

  3. Anna

    @ Alexander, danke für den Hinweis – das hört sich interessant an.
    @ Sascha, was die Mietwohnungen anbelangt ist aber meine Erfahrung auch die, dass durch den Energiepass bei Altbauten Vermieter nun unter Druck geraten, die Wohnungen energetisch zu sanieren. Das können Sie nur begrenzt an die Mieter weiter geben, die ja allerdings auch wieder Energiekosten sparen. Ich kenne Fälle, in denen Vermieter jetzt durch den Energiepass íhre Altbauten komplett energetisch sanieren lassen. Insofern funktioniert dieses politische Instrument offensichtlich.

  4. Kilian

    Das mit der Vision finde ich bemerkenswert! Reicht halt nicht, hier und da mal ein paar Altbauen zu sanieren. Sondern ausgehend von ner Vision, übergeordneten Zielen braucht man ne Gesamtstrategie – und natürlich konkrete Schritte zur Umsetzung..
    Sehr spannend finde ich da was sich in KarmaCity, also Frankfurt tut..! Ausgehend von der Vision (Ökotropolis – siehe Studie “Frankfurt für alle”) scheint da an vielen Stellen was zu passieren – siehe Vorschrift öffentliche Bauten nur noch in Passiv-Haus-Bausweise zu errichten, Initiativen für mehr Radverkehr bis hin zur Meldung heute, dass die Traffiq (Nahverkehrsgesellschaft) von der EU zu einem Modellprojekt
    zu nachhaltiger Mobilität Fördergelder erhält siehe: http://www.traffiq.de/1483.de.presse_informationen.html?_pi=31358
    Da steht auch gleich drin worum es eigentlich geht: Änderung der Mobilitätsgewohnheiten..! und dafür dann neue ineinandergreifende System entwicklen.

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