
Also, die Abstimmung des Konferenz-Shirts war ziemlich eindeutig für das T-Shirt mit der typografischen Lösung, obwohl Noel und ich uns lieber ein Allover-Print gewünscht hätten. So ist es eben, wenn wir “Community Participation” ernst nehmen. Danke an die 85 Menschen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.
Das Shirtdesign geht nun an Hess Natur, die das gute Stück in einer limitierten Auflage für uns in hoher ökologisch und sozialer Qualität in Griechenland produzieren.
Ansonsten bekommen wir viele Anmeldungen, insbesondere für das GreenCamp haben wir schon 69 Anmeldungen (schon fast ein Viertel der Plätze sind damit belegt).
Für das GreenCamp haben wir diese sehr spannenden 10 Themenvorschläge für die Workshops erhalten:
- Erich Pöttschacher: Re-Shirts sind T-Shirts, die Geschichte machen (Detailbeschreibung hier)
- Alexander von Keyserlingk: Slowretail – von der Chance, den Handel zu entschleunigen (Detailbeschreibung hier)
- Katja R. Kreß: Warum ist es so wichtig palmölfreie Seifen herzustellen und zu nutzen? (Detailbeschreibung hier)
- Klilan Topp: Nachhaltige Bildung für nachhaltiges Wirtschaften – Welche neuen Bildungskonzepte können/müssen LOHAS anstoßen? GreenThinkTanks? (Detailbeschreibung hier)
- Robert Zillekens: Grüne Grüne Dienstleistungssysteme (Detailbeschreibung hier)
- Katharina Beck: Was machen wir mit unserem Geld (Detailbeschreibung hier)
- Andrew Murphy: Lassen die Krisen überhaupt noch Luft für Nachhaltigkeit? (Detailbeschreibung hier)
- Michael Bilharz: “Sonnenkönige”: Wir kaufen eon! (Detailbeschreibung hier)
- Tönnies Katz: Ökologische Geldanlagen in “Dachsparkassen” (Detailbeschreibung hier)
- Maren Hessler: Vom Aussterben bedroht: Zufriedene Menschen am Arbeitsplatz!? (Detailbeschreibung hier)
Bis zum 31. Mai 09 nehmen wir noch Vorschläge an. Hier kannst Du Dich für das GreenCamp bewerben.
Danach wird dann in einer einwöchtigen Abstimmungsphase von den Teilnehmern entschieden, welche davon in den 15 Workshops am 20. Juni in Frankfurt realisiert werden.









ich finde es schöne dass die community mit bestimmen darf, aber warum werden die T-Shirts in Griechenland produziert?
Herzliche Grüße
Frank
Hallo Frank, ich beantworte die Frage mal von hessnatur her: Das T-shirt wird unter den bekannt hohen und strengen Richtlinien von hessnatur produziert werden. Das bedeutet, dass die Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau kommt, also geprüft pestizid- und herbizidfrei ist. Der Anbau erfolgt in Fruchtfolge, womit der Boden zusätzlich geschont wird. Gebleicht wird, wenn überhaupt nur chlorfrei. Gefärbt wird entweder mit Naturfarbstoffen oder mit synthetischen Farben, die frei sind von gesundheitschädichen Azo-Farbstoffen. In der Weiterverarbeitung sind wir auf Unternehmer und Betriebe angewiesen, die bereit sind, sich unseren Anforderungen zu stellen. Das bedeutet ein nein zu Kinderarbeit (bis 15 Jahre) und ein ja zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen (d.h. gerechte Löhne, geregelte Arbeitszeiten, keine Diskriminierung, geeignete Arbeitsplatzgestaltung…). Überprüfungen finden durch eigene Mitarbeiter und durch die Fair Wear Foundation statt.
Wer sich also bereit erklärt, dieses Paket mitzumachen und sich auf unsere eher Kleinstmengen einzulassen und solche Umstellungen auf sich zu nehmen, wird dann unser Partner.
T-Shirt-Produktion lebt generell von der Masse. Da können wir nicht kommen wegen ein paar Hundert unter besonderen Bedingungen. Wir sind froh, dass wir im nahen europäischen Ausland Menschun und Lieferanten finden, die zu unseren Bedingungen auch kleine Aufträge bearbeiten. Meistens sind es auch Menschen mit einer Vision.
In Deutschland kann Textilindustrie nur bestehen, wenn spezielle Rahmenbedingungen stimmen. Unsere gehören da nicht immer dazu. Leider. Deshalb freuen wir uns auch immer wieder, wenn es dann mal wieder klappt. Aufgeben werden wir es nie, nach Betrieben zu suchen, die im eigenen Land liegen!
Sonnige Grüße aus Butzbach
Dagmar