Mitmachen: Genfrei Gehen

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Eine sehr gute (Mitmach-)Aktion, bei der der Gründer und Geschäftsführer von Rapunzel Naturkost Joseph Wilhelm von Berlin nach Brüssel wandert, um auf die Risiken der Gentechnik aufmerksam zu machen. Wir können Joseph auf seinem Weg begleiten. Ich versuche, am 12. Juli in der Nähe von Marburg mitzugehen. Wer auch mitgehen möchte, kann sich online über die Route informieren und registrieren: genfrei-gehen.de

Ein sehr gutes Beispiel, wie man als Unternehmer politisch aktiv werden kann. Außerdem bemerkenswert und vorbildhaft, wie sich Joseph als Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs für seine Ideale fast 6 Wochen Freiraum schaffen kann. Danke für diesen Einsatz für die Allgemeinheit und die nächste Generation.

6 responses to “Mitmachen: Genfrei Gehen”

  1. Maurice

    … nur das Motto klingt dumm: GENFREI GEHEN. Die Initatoren meinen sicherlich “Gentechnikfrei gehen”. Haben wir nicht alle Gene? Genfrei zu gehen geht nicht. Genfrei gehen ist blöde wie “StudentInnen”. Student innen?

  2. Tilman Kluge

    Das Motto ist nicht nur dumm, es ist unnötig. Denn es gibt genug Leute, die diesen genfreien Unsinn wörtlich nehmen.

  3. Christoph

    @ Maurice: ich finde das Motto gut, auch wenn es genau genommen nicht korrekt formuliert ist – dennoch wirkt es.

    @ Tilmann: Die Bedrohung durch die Agro-Gentechnik ist nicht zu leugnen und es ist gut, dass sich Menschen wie Joseph dafür einsetzen.

  4. Christoph

    Anstatt sich – wie so oft- an irgendwelchen Nichtigkeiten wie Formulierungen aufzuhängen (was ich persönlich mit “Typisch deutsch” titulieren würde), sollte man vielleicht einfach auch mal handeln, selbst etwas auf die Beine stellen, mitmachen, bessere Titel vorschlagen. Es gibt unendlich viele konstruktive Möglichkeiten anstatt sich über den Titel zu ärgern und am Schluss in Stagnation zu verharren.

  5. Dagmar Reichardt

    Hallo zusammen! Ich organisiere ein paar Leute hier bei uns, hessnatur, um am Samstag, den 11.7., mitzulaufen. Auch ich bekam als erstes die Reaktion auf den Titel. Schade, dass der wertvolle Hintergrund, auf dem diese sehr wertvolle Aktion läuft (im wahrsten Sinne des Wortes!), dahinter zu verschwinden scheint. Maurice: schau Dir die Aktion doch bitte mal an: http://www.genfrei-gehen.de. Es gibt 10 Argumente (wie die Thesen, die Luther an die Kirche zu Wittenberg geschlagen aht), die Joseph Wilhelm mit vielen Unterstützern nach Brüssel trägt.

    Unsere nachfolgende Generation – und unsere Erde – verdient diesen Einsatz! Und der kurze Titel ist überzeugend einfach, auch wenn Du schul-wissenschaftlich-lehrerhaft natürlich recht hast. Ich hoffe, Du fragst zukünftig auch nach einem “Papiertaschentuch” und nicht nach einem “Tempo”!

    Für mich ist die Genmanipulation á la Monsanto ein Eingriff in Gottes Plan – es gibt nichts verwerflicheres als Profitgier. Und das ist das, worum es hier geht. Um nichts anderes. und das auf Kosten unserer Gesundheit, der Zukunft der Erde und der unserer Kinder!
    Danke, Christoph, dass Du zu dieser Aktion aufrufst! ich werde es auch nochmal bei uns tun.

  6. Tilman Kluge

    @ Christoph

    >>Anstatt sich – wie so oft- an irgendwelchen Nichtigkeiten
    >>wie Formulierungen aufzuhängen (was ich persönlich
    >> mit “Typisch deutsch” titulieren würde), ……

    Wenn Formulierungen Nichtigkeiten sind, frage ich mich, mit was wir komplexeThemenbereiche wie Gentechnik effektiv kommunizieren sollen. Ohne Formulierungen geht das nun mal nicht.

    Und ich wüßte keinen Grund, etwas anderes zu sagen (genfrei) als das, was man meint (gentechnikfrei), damit es möglicht viele richtig verstehen. Daß Joseph Wilhelm das trotzdem nicht tut, bleibt umso unverständlicher, als er es besser weiß.

    Wie schon Konfuzius vor über 1000 Jahren sagte: “Wenn das Gesagte nicht das Gemeinte ist (….) weiß das Volk nicht, wohin Hände und Füße setzen.”

    So weit zu möglicherweise genfreien “Nichtigkeiten”.

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