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Franz Alt hatte es in seinem Buchklassiker “Der ökologische Jesus” schon 2003 formuliert: Aktiver Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften ist eine spirituelle Pflicht zur Bewahrung der Schöpfung. Dies erkennen zunehmend spirituelle Führer aller Weltreligionen.
Es tut sich was in der Ecotheology Szene: Papst Benedikt XVI hat Anfang diesen Monats in seiner sozialen Enzyklika sehr medienwirksam mehr Umweltschutz und Ethik in der Wirtschaft gefordert. Hier ein sehr guter Artikel dazu im Economist.
Jetzt hat die internationale Alliance of Religions and Conservation, eine von Prinz Philip initiierte Organisation mit Sitz in England, Klimaschutz als oberstes Ziel aller Religionen formuliert. Die Organisation entwickelt gerade eine 5- bis 9-jährige Klimaschutzstrategie.
Diese wird im Vorfeld der UN-Konferenz in Kopenhagen im November auf Schloss Windsor vorgestellt und von führenden Vertretern der 11 Hauptweltreligionen verabschiedet.
Hier sehe ich ein sehr großes insbesondere soziales Veränderungspotenzial, wenn die Gläubigen dieser Welt eine gemeinsame Vision bekämen. Nicht mehr die Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten rückten damit in den Fokus: Unity in Diversity.









ich stimme mit dir bei der idee der bewahrung der schöpfung als zentralen aspekt spirituellen lebens zu und freue mich über alles weitere was wir hier bezüglich der gelebten einheit erleben werden…