Oder- wie happy ist die Blogospähre eigentlich?
In den letzten 4 Jahren ist laut einer Studie, bei der die Emotionen-Suchmaschine „wefeelfine“ eingesetzt wurde, die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten der fröhlichste Tag für englischsprachige Internet-Nutzer gewesen. Schlechte Stimmung gab es hingegen, als Michael Jackson verstorben ist.
Die schön dokumentierte Studie ist im Fachmagazin Journal of Happiness Studies erschienen und hat etwa zehn Millionen Blog-Beiträge analysiert. Dabei erfasst die Suchmaschine Beiträge aus 2,3 Millionen Blogs, die mit „I feel“ oder „I am feeling“ anfangen, aus denen sich so die Grundstimmung im Netz ablesen lässt.
Aber was ist denn eigentlich Glück? Alle verstehen darunter etwas anderes und können es oft nur in Relationen zu anderen fassen. Aber alle hoffen und vertrauen auf ihr Quäntchen. Sicher ist es etwas anderes, als uns die Glücksindustrie mit Altersvorsorgesicherheiten oder nachgeholfener Schönheit verkaufen möchte.
Erzwingen ist da wohl etwas anderes als Vertrauen zu haben. Wie ich in der Glücksausgabe der Brand Eins gelernt habe, macht es tatsächlich Sinn damit zu rechnen, mit dem Glück. Denn wer an das Glück glaubt, der hat es auch!
„Die Möglichkeit des Glücks“, so der Konstruktivist Watzlawick (in seiner Ratgeberparodie “Anleitung zum Unglücklichsein”), „liegt in der Tat in der Aufgabe der Idee, man müsse das Glück erreichen. Man käme so möglicherweise zu der Einsicht, dass die Suche nach dem Glück allein am Nichtfinden desselben schuld gewesen sei…
via: heise











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