
Der Friedensnobelpreisträger 2006 Muhammad Yunus wurde von Barak Obama ausgewählt die Presidential Medal of Freedom zu erhalten. Diese Auszeichnung gilt als eine der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der Vereinigten Staaten. Mehr Informationen dazu indiawest.com
In diesem Kontext noch die Meldung, dass man sich jetzt schon ermäßigte Karten für den Vision Summit in Berlin sichern kann. Dort kann man dann Yunus live erleben.
Der VISION SUMMIT 2009 steht unter dem Motto “SOCIAL BUSINESS – ANOTHER WALL TO FALL”.
Am 8. November, dem Vortag des 20. Jahrestags des Berliner Mauerfalls, soll durch die Impulse des VISION SUMMIT die Mauer zwischen Wirtschaft und Sozialem zu Fall kommen.
Wirtschaft soll lernen, zum Motor der Lösung ökologischer und sozialer Probleme zu werden – durch einen Social-Business-Impuls, der nichts weniger als eine neue Form des Wirtschaftens hervorbringt – eine Wirtschaft, die sich konsequent in den Dienst der Lösung gesellschaftlicher Probleme stellt, in Entwicklungs- und Schwellenländern, aber auch bei uns.
Wie weit kann Social Business die Antwort auf unsere gegenwärtige Weltwirtschaftskrise sein und diese letztlich zu einem nachhaltigen und sozialen Weltwirtschaftswunder wenden? Sehr starke Indizien sprechen dafür, dass Social Business tatsächlich mit einem erheblichen Gestaltungspotential ein Megatrend in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wird.














Muhammed Yunus hat sich ja vor allem mit Mikrofinanzen einen Namen gemacht und tritt für das Menschenrecht auf angemessene Kredite ein. Er sieht durch die aktuelle Wirtschaftskrise insbesonder Entwicklungsländer und die Ärmsten der Armen betroffen, wie er in einem FAZ-Interview letztes Jahr erläuterte.
Die englischsprachige Wikipedia hat zahlreiche seiner Vorträge verlinkt. Wer ihn und andere soziale Unternehmer & ihre Projekte etwas genauer kennen lernen möchte, findet im AudioRoom des Ashoka-Projektes in der Kategorie “Social Entrepreneurship Series” vielfältige Beispiele für soziales Unternehmertum jenseits des Greenwashing. Hier präsentieren sich sozial-verantwortungsbewusste und mutige UnternehmerInnen, die Hoffnung auf eine fairere & ökologischere Welt- wie Regionalwirtschaft.