
Die Studie ist zwar aus den USA, aber ich glaube ja, dass man Tendenzen von dort auch nach Deutschland übertragen kann.
Mehr als 25% der amerikanischen Bevölkerung kaufen laut der neusten LOHAS Studie des Natural Marketing Institute (NMI) keine “grünen” Produkte, weil sie diese an ihrem gewohnten Einkaufsort nicht finden können.
Das bestätigt meine Beobachtungen, wenn ich außnahmsweise mal im konventionellen Handel einkaufe und dort immer nach nachhaltigen Produkten suchen muss.
Ich denke, die deutliche Markierung nachhaltiger Produkte im konventionellen Handel ist dringend notwendig. Sie im Gesamtsortiment in den Regalen neben normalen Produkten zu präsentieren, macht wenig Sinn.
Hier steckt noch sehr viel Potenzial, neue Konsumentengruppen an das Thema Nachhaltigkeit ranzuführen und die Demokratisierung des KarmaKonsums zu beschleunigen.
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hm, das sehe ich ja komplett anders. ich finde das dem begriff “bio” eh schon etwas überhebliches anhaftet, wenn man die produkte dann noch in einer ecke des marktes hortet wirkt es NOCH etwas elitärer.
außerdem stolpert otto normal eventuell eher über die ökologische gouda-variante, wenn sie neben dem “normalen” käse auftaucht.
was ich am supermarkt-bio auszusetzen habe, ist, dass er einzig und allein durch das merkmal “bio” zu punkten versucht, wohingegen optik und qualität des produktes zweitrangig zu sein scheinen.
zudem haben viele supermärkte nur ein promill ihrer produkte als bio-variante auf lager. im 2-meter-käseregal gibt es dann den einen oben beschriebenen bio-gouda. das scheint mir das eigentliche problem zu sein.
Hi Simon,
ich denke, beides hat seine Berechtigung – für Leute wie mich würde eine Bioecke das Leben erleichtern. Und ich denke auch, dass interessierte mal auf einen Blick sehen würden, was es alles in Bio gibt.
Deine Kritik an den Biolabels im normalen Handel teile ich. Und ich meine, dass sich die Bioprodukte im konventionellen LEH doch deutlich ausgebreitet haben.
Abgesehen von der Qualität ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
LG
C
Ich bin da auch eher Simons Meinung. Eine besondere Ecke wird nur von den Leuten gesehen/genutzt), die danach suchen. Das Ziel ist ja, dass möglichst viele Leute die nachhaltigen Produkte kaufen. Etwas mehr Informationen warum das gut ist, wären auch hilfreich (in den letzten Wochen gab es zumindest je ein ALDI und ein Lidl-Prospekt, in dem über fair gehandelte Produkte informiert wurde.