Masterarbeit zu strategischem Konsum

Im Juni 2009 führte Christian Engweiler als Teil seiner Masterarbeit eine Befragung zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation durch. Die Fragestellung war, wie Nachhaltigkeit glaubwürdig kommuniziert werden kann – vor allem bei den “strategischen”- und Karma-Konsumenten. Nun wurden die Ergebnisse der Unternehmensbefragung veröffentlicht.

Die Resultate: Die strategische KonsumentInnen unterschätzen Ihre Marktmacht, die sie bereits heute und in Zukunft bei den Unternehmen haben. Die Konsumenten sind sich selber kaum darüber bewusst, welchen Einfluss Sie bereits heute auf die Entscheidungen der Anbieter haben. Auch die Größe dieser Gruppe, d.h. der Anteil an der Gesamtbevölkerung wird von allen antwortenden Unternehmen grösser eingeschätzt, als dies die KonsumentInnen selber schätzen.

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Christian Engweilers These: Sobald sich diese Konsumentengruppe bewusst wird, welche Macht sie ausüben kann, werden sich zunehmend mehr Menschen diesem Konsumverhalten zuwenden. Dadurch wird das Thema salonfähig und gleichzeitig hip. Und wie die Umfrage zeigt, ist die soziale Akzeptanz eine der grössten Hebel für nachhaltigen Konsum. Insgesamt kann anhand dieser Befragungen aufgezeigt werden, dass Nachhaltigkeit und strategischer Konsum die Märkte von morgen stark prägen wird und Unternehmen gut beraten sind, wenn sie Ihr Engagement in diesem Bereich kommunizieren.

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Die wichtigste Botschaft für Unternehmen ist sicher, dass eine absolut transparente und vor allem ehrliche Kommunikation des Themas zentral wichtig ist. Fehler werden nicht so schnell verziehen. Lieber eine nachhaltige Unternehmensentwicklung in kleinen ehrlich dargestellten Schritten als grosse Versprechen, die auf Dauer unglaubwürdig wirken, wenn sie nicht erreicht werden.
Die detaillierten Resultate der Befragung finden du hier.

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