Unpacked: Supermarkt in UK ohne Verpackung

Ein sehr innovatives und nachhaltiges Konzept: Der britische Bio-Supermarkt unpackaged verkauft nur unverpackte Produkte, und zwar eine ganze Menge.

So funktioniert es:

  1. Remember to bring your containers* from home
  2. Come to Unpackaged and say hello
  3. Choose the product and amount you want
  4. Take your goods home in your own containers (if you forget, we have reusable bags)
  5. When you’ve run out, come back for a refill, simple as that!

*Containers: bring anything you like, there’s nothing to date that we haven’t been able to refill (even our lovely friend who likes putting lentils in old water bottles!) Bring glass jars, tupperware, old takeaway cartons, brown paper bags, plastic bags, old packaging.. if it’s heavy, we’ll weigh it first, if it’s light then just refill and we’ll weigh at the end.

Gerade, wenn man sich ein wenig mit dem Produktions- und Mülproblem von Plastik beschäftigt hat (z.B. gibt es in den Weltmeeren 6x mal Platik als Plankton), weiß man, wei wichtig es ist, auf Verpackungen zu verzichten. (Ja, ich schreibe bewusst “verzichten”, obwohl ich eine Form von LOHAS lebe) In diesem Kontext ein Hinweis auf den Fim plasticplanet, der ab dem 25. Februar in die Kinos kommt.

via: sebastianbackhaus.wordpress.com

6 responses to “Unpacked: Supermarkt in UK ohne Verpackung”

  1. satyasingh

    in den 90iger jahren gabs mal eine phase wo die leute sich ihre sachen, v.a. an der frisch-fleisch-käse-theke, in mitgebrachte verpackungen (z..b. tupper und co.) einpacken liessen. lief ganz gut.

    innerhalb kurzer zeit wurde den verkäuferinnen mit dem hinweis auf hygiene-vorschriften, untersagt, die unverpackte ware in die mitgebrachten becher/dosen ect. einzupacken. die kunden mussten wieder die einwegverpackung des supermarktes bzw. der metzgerei nehmen.

    in meiner kindheit sind wir mit der milchkanne zum krämer und haben uns dort milch abfüllen lassen. war kein problem. aber das ist laaang her.

  2. Ingo

    Wer denkt, dass es bei Verpackung um Hygiene geht, der irrt, vielmehr hängt an der Produktion von Lebensmitteln ein Rattenschwanz von zusätzlicher Industrie, die gerne und gut verdient. Zum Einen die Verpackungsindustrie, die uns mit diesem Dreck überflutet, zum Anderen auch die Entsorgungsbetriebe, die den Rotz entsorgen und die damit Milliardengewinne einfahren.
    Ich bin der festen Meinung, dass der Preis für die Lebenshaltung nicht uferlos steigen würde, wenn wir täglich unsere Lebensmittel vor Ort, unverpackt und frisch erwerben könnten.
    Ich kenne Landwirte, die H-Milch im Tetrapack kaufen, weill sie an die eigene Milch nicht mehr heran kommen.

  3. tonycat

    Ja, einfach nur krass wie wir von den Konzernen (und Helfershelfern -> Politikern) verarscht werden an solch “Kleinigkeiten” schon. Ich habe auch selber früher Milch vom Bauern geholt – eigene Kanne unbehandelt natürlich, aber die Biomilch vom Selbstversorger – aus Lüchow-Dannenberg war echt der Hammer (gelblich und wunderbar schmeckend).
    Also, auf zur Selbstversorgung: eigener Garten, eigenes Dorf mit ein paar Kühen und eigenen Käse, eigenen Brunnen, eigner Zisterne und eigener Stromversorung (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse) – das alles als Verein organisiert = komplettsteuerfrei!

  4. Jannette Zimprich

    Schon seit langer Zeit habe ich ein schlechtes Gewissen wegen all dieser aufwendigen Verpackungen vorwiegend aus Plastik, die so achtlos in den Müll geworfen werden. Ich versuchte einige Male mit einer eigenen Tupperschüssel einkaufen zu gehen und wurde auch auf Hygienevorschriften hingewiesen, was ich persönlich völlig schwachsinnig finde. Ich versuche achtsam und bewußt einkaufen zu gehen und Verpackungsmüll zu vermeiden.
    Lebensmittel im Glas oder lose bevorzuge ich.
    Hoffe, das ein Umdenken stattfindet. Danke aller Vordenker und
    Umweltpioniere, es sind die wahren Helden unserer Tage!!!!

  5. Blog ohne Diät

    Wie ein kleiner Laden den Verpackungsmüll bekämpft…

    an. Man bringt sich die Beh?ltnisse zum Abfllen selbst mit. Der Name des Ladens lautet entsprechend unpackaged . Via KarmaKonsum . Sch?ne Idee. Leider wenig praxistauglich fr h?heren Bedarf. Der vermiedene Mll ist ja nur die eine Sache, die…

  6. herr knollmann

    klar, diesen ganzen verpackungsmist finde ich ebenso zum kotzen! eine alternative ist definitiv, sich käse, brot, früchte & gemüse aufm markt zu holen! da unterstützt man zunächst die regionalen bauern etc. (is ja klar!) und man hat mehr spielraum, was weniger oder keine verpackung bzw. eigene umverpackungen (tupper und son schiet) angeht!

    aber vielleicht könnte man auch mal n flashmob-dingens starten! hehehe!
    mit massig leuten ab in lidl! und alle kaufen mächtig ein, lassen aber die überflüssigen verpackungen alle in den neuerdings dafür vorhandenen mülleimern! die müssen regelrecht unter dem müllberg vergraben sein! und das macht man dann einen monat lang. einmal inna woche mit alle mann(frauen) treffen und den laden leerkaufen! und den verpackungsscheiss da lassen! hehehe!
    im ernst! man muss die leute einfach aufrütteln! die müssen ja merken, das man den mist nicht will! und wie solln se´s merken, wenn man sie nicht drauf aurmerksam macht?! oder?!

    ganz nach carl harp: nichts zu tun heisst alles erlauben!

    knolle

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