
Laut Spiegel einer der coolsten Fahrradtrends 2010: Das Fixie. Ich sehe diese Räder in einem viel größeren Zusammenhang. Wenn die urbanen Hipster plötzlich auf alte recycelte Retro-Rennräder mit minimalistischer Ausstattung stehen, ist das für mich ein deutlicher Hinweis auf “Anti-Konsum” und eine Suche nach Vereinfachung.
Natürlich reagiert die Industrie, wobei die Fahrradindustrie ja grundsätzlich gut ist, ja immer schnell mit neuen Modellen wie das oben gezeigte auf Trends.
Die wirklich coolen Teile sind Unikate wie in diesem Video:













http://www.karmakonsum.de/wp-content/uploads/2009/12/58_textilwirtschaft12-03_2009.pdf
Eine Suche nach Vereinfachung sehe ich da auch, aber der Punkt mit dem “Anti-Konsum” ist schon sehr weit hergeholt. Anti-Konsum sieht wohl anders aus als sich zusätzlich zu seinem noch funktionierenden Standard-Fahrrad aus stilistischen Gründen ein irre teures Fixie in den Hausflur zu stellen oder (wenn es gut geht) in der Freizeit (!) zu fahren.
Hi Dasaweb,
ich meine mit Anti-Konsum die ursprüngliche und authentische Idee der Fixies, nichts Neues zu kaufen, sondern alte Secondhandware und Räder zu nutzen und entsprechend umzubauen. Dann ist es auch nicht mehr irre teuer. Wie ich geschrieben habe, steigt natürlich die Industrie jetzt auch mit neuen Ready-made Bikes ein, allerdings ist das wirklich kein Anti-Konsum.
Ich lasse mir gerade ein “neues” Fixie aus 99% alten Teilen aufbauen: 100,- Euro kostete das Grundrad, der Umbau mit gebrauchter starrer Nabe kostet noch mal rund 200,- Euro und fertig ist das coole Fixie – Bilder folgen …
LG
C