Thomas D im Video-Interview mit mir und Noel: Kernaussage: Nachhaltigkeit muss sexy, hot yeah sein, damit die “anderen” es schon deshalb haben wollen … Dieser von Thomas so schön formulierter “Sog” in den Mainstream ist das eine. Das andere ist, dass wir viel mehr konkrete Beispiele zur Inspiration des Mainstreams brauchen – dazu später mehr. Thomas D ist ein lebendiges Beispiel gelebter Verantwortung. Danke Thomas.
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Schön gesagt Thomas…Ist auch genau das, was wir den Leuten mit gillout vermitteln wollen…grüner Lifestyle ist sexy, stylisch und einfach cool…We like
wenn es nur darum geht das es “hipp”ist,braucht es keine große welle bis es wieder vorbei ist.
Es geht um die Einstellung und die kann nur aus dem inneren heraus entstehen und wenn man sich selbst überzeugt,spielt das aussehen etc. eine eher untergeordnete Rolle.
Lieber Mondpirat,
ich glaube an die prozesshafte Entwicklung der Persönlichkeit und eines Lebensstils. Ich glaube auch, dass sich der Mensch von Außen nach Innen entwickelt und sich damit die erste Motivation “Hipness” nach Innen verdichten kann. Wenn wir merken, dass es uns gut tut, werden wir es weitermachen, auch wenn es nicht mehr hip ist.
LG
C
Karmakonsum verweilt noch immer in der Denke des homo oeconomicus, dass ich nämlich mit Konsum die Welt retten kann.
Vermutlich muessen wir einen Schritt weiter gehen, hin zum homo sustinens. Mensch werden, der auch zufrieden sein kann, mit weniger, statt mit mehr (Öko-)Konsum.
Auch das muss aber erst sexy kommuniziert werden!
Lieber Roland,
wie schon gesagt, der Mensch ändert sich proizesshaft und ich glaube, dass der Konsum für ganz viele Menschen (und wir müssen die Massen bewegen) ein erster einfacher Schritt ist, ihr Leben sinnvoller zu gestalten.
Natürlich müssen wir weiter gehen und auch den Lebensstil der freiwilligen Einfachheit (LOVOS) als attraktive Lebensform darstellen. Wir arbeiten dran.
LG
C
ich stimme euch zu … öko muss coll werden … ode eigentlich noch besser: öko ist schon cool.
was ich mich schon öfter gefragt habe ist, warum man dazu immer erst die “Müslis, die nicht zu verdauen sind” und “die Klamotten, die dann irgendwie …” als das darstellen muss, das es zu überkommen gilt. Was stört daran, wenn beide existieren? Thomas D sagt nahezu im gleichen Augenblick, dass man damit aussieht, als wäre man nicht von dieser Welt!
Ich finde ganz im Gegenteil, dass diese Ansicht der Vergangenheit angehören sollte, dass das gestern gestern war und wir nur im Morgen leben sollten. Zum Heute gehört das gestern dazu ich meine, dass ihr das stärker betonen solltet. Mich würde eure Meinung dazu interessieren:
http://www.landscaping.at/blog/2010/06/14/die-medien-werden-daruber-nicht-schreiben/
LOVOS attraktiv darstellen ist eine Sache. Leute aus der “Vergangenheit” auch in der Gegenwart als starke und notwendige Partner sehen ist eine andere und stärkt unser Karma, denn wir sind nur ein Teil des Flusses und werde ebenso vergehen, wie alles, was vor uns war!
LG
Roland
Lieber Roland,
du hast vollkommen Recht. Der Generationendialog ist wohl eine der wichtigsten Aufgaben unserer Generation.
Auf die langjährigen Kompetenzen der ersten Umweltbewegung aufbauend eine zeitgemäße Form finden, wie das Thema anschlussfähig wird in der Mitte der Gesellschaft.
Offenheit und Mitgefühl für die jeweiligen Standpunkte ist da besonders wichtig.
LG
C
“Öko” als cool zu präsentieren, versuche ich nun auch schon seit einigen Jahren. Ich habe aktuell z.B. Interviews mit Künstlern wie 2raumwohnung und Cypress Hill gemacht, die schon mit ihrem eigenen künstlerischen Schaffen zum Umdenken aufrufen. Hoffe, dass ich damit schon jemanden oder etwas erreicht habe!