Ich habe das Buch “Arm aber Bio” zwar selbst nicht gelesen, es aber von Phillip Steinweber empfohlen bekommen.
Die Kernaussage des Buches “eine nachhaltige Ernährung muss nicht teuer sein” möchte ich gerne verbreiten, denn sie entspricht meiner eigenen Erfahrung. Wenn wir anfangen, uns gesünder und nachhaltiger zu ernähren, stellen wir irgendwann fest, dass wir auf ganz viele (teure) Nahrungsmittel genussvoll verzichten können.
Zitat aus dem Klappentext:
Bio ist gefragter denn je. Doch was, wenn das Geld knapp ist? Ist Naturkost dann unerschwinglich?
Rosa Wolff, seit vielen Jahren Food-Journalistin, Kochbuchautorin und Restaurant-Testerin (und im Moment selbst knapp bei Kasse), hat es ausprobiert und einen Monat lang versucht, sich von 4,35 Euro am Tag ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln zu ernähren. 4,35 Euro am Tag – das war zum Zeitpunkt des Experiments der Betrag, der alleinstehenden Hartz-IV-Empfängern für die tägliche Ernährung zugebilligt wurde. Inzwischen gab es eine Erhöhung von 10 Euro im Monat.
Das Buch enthält den ausführlichen Erfahrungsbericht sowie 45 Rezepte, dazu Info-Seiten, z.B. »Die besten günstigen Lebensmittel«, »Verbände und Siegel – die Bio-Klassengesellschaft«, und Tipps, z.B. »Das Nötigste für Ihre Küche« oder »Bloß nichts verkommen lassen«.











ich habs gelesen und kanns nur empfehlen! es zeigt, dass es mit zugegeben etwas einsatz (preise vergleichen!) durchaus machbar ist, sich bio-gesund zu ernähren! der bericht liest sich richtig spannend, immer wieder sind rezepte eingestreut (am ende nochmal übersichtlich zusammengefasst) und es macht total lust auf kochen und rumexperimentieren!
sehr schön find ich auch, das so nebenbei beim lesen richtig klar wird, dass es überhaupt nix bringt, die große billig-packung zu kaufen, von der dann eh die hälfte weggeworfen wird; anstatt tatsächlich nur die menge zu kaufen, die auch tatsächlich benötigt wird, die dann aber auch gegessen wird.
absolut empfehlenswert!
Ja, wichtiges Thema!
Schön finde ich in dem Buch auch die “Links” zu Ernährungswissenschaftlichen Themen – so spricht sich die nicht-vegetarische Autorin mehrfach für einen geringen Fleischkonsum von 1x pro Woche aus, wie von verschiedenen Instituten empfohlen. Die Beispielrechnung eines Berliner Senators hingegen, der “beweist” Harz IV reiche leicht um sich zu anständig ernähren, beinhaltet hingegen größtenteils abgepackte Discouterwurst und Toastbrot.
Hier noch zwei Links die uns persönlich helfen unsere Kosten niedirg zu halten:
* http://www.vegankombinat.de/ – Viele typische Bioladenprodukte in großen Packungen zu kleinerem Preis
* http://www.tibiona.it/shop/ – italienischer Bio.Großerversand für Getreide und Hülsenfrüchte (und mehr; per Google Translate auf deutsch überstezbar), zB 10 Kilo Kichererbsen für 28 Euro. Nerds vortreten
PS: Danke vielmals für den Link Christoph, jedoch fehlt das http
Das klingt wirklich interessant. Ich misstraue ehrlich gesagt, den Bio-Produkten in den Supermärkten. Oft sind sie einfach nur teuer und das Gemüse sieht teilweise nicht viel besser aus als ihre Nicht-Bio-Kollegen daneben. Einen richtigen Bio-Supermarkt gibt es in meiner Nähe leider nicht – aber vielleicht findet man in dem Buch ein paar Tipps, worauf man achten sollte.
Warum sollte Bio Gemüse denn besser aussehen?
Herkömmliches Gemüse wird oft stark optisch behandelt bis es im Laden liegt (Bio bestimmt z.T. auch…), Masanobo Fukuoka erläutert in seinem Buch “One Straw Revolution” welche (ich glaube es waren 9!) erschreckenden Schritte ein Apfel teilweise durchläuft bis er poliert, glänzend gespritzt und künstlich duftend im Laden liegt. Seitdem freue ich mich über jede unperfektion!
Leider ist in den Discountern aber wirklich manchmal unansehnlich viel vergammeltes in den Bio Fächern.
natürlich sieht BIO Gemüse besser aus, wenn sich darum gekümmert wird und es nicht liebloses IndustrieBIO ist, für das die VerkäuferIn im Supermarkt kein Interesse hat, und dem Marktleiter es sowieso suspekt ist……….also Leute geht in einen ordentlichen Biomarkt oder Bioladen, oder wie ir es auch immer nennen wollt und kauft ordentlich zertifizierte BIOPRODUKTE. Denn es glaubt ja wohl keiner an das EU Biosiegel, Oder?
wer denkt, dass ein apfel mathematisch genau kreisrund sein muss, fleckenlos und glänzend oder die karotten in der tüte allesamt gleich lang und breit und selbstredend nicht die kleinste Krümmung aufweisen dürfen – der wird von bio optisch gesehen enttäuscht sein… für mich ist es umgekehrt: bio ist für mich wunderschön anzusehen. Natürlich, frisch und gesund sieht es für mich aus – ein polierter, glänzender apfel hingegen erschreckt mich, sieht für mich unappetitlich aus und lässt mich an den vergifteten apfel in schneewittchen denken. die schönheit liegt im auge des betrachters!