Seit Anfang dieser Woche sind die neuen “Cycle Superhighways“ in London in Bertrieb. Es sind besonders gut markierte Radwege, die den Fahrradverkehr innerhalb der Stadt und insbesondere für Pendler einfacher, sicherer und schneller machen soll. Dazu wurden bisher zwei solcher neuen Routen eingerichtet. Bis 2015 plant die Verkehrsgesellschaft Transport for London (TfL) weitere 10 solcher Superhighways einzurichten.
Kritiker meinen, die Initiative sei eine reine Marketing-Kampagne der Verkehrsgesellschaft TfL und auch der Selbstversuch der BBC kommt zu einem gemischten Ergebnis.
Grundsätzlich bewerte ich dieses Vorhaben jedoch als wichtigen Schritt in die Gleichberechtigung von Radfahrern und Autofahrern. Besonders kritisch wird gesehen, dass die Autofahrer die neuen Spuren trotz deutlicher Markierung einfach mitbenutzen. Ich denke, dieses Problem der Sozialnorm ist nicht londonspezifisch. Ich spüre diese Übermacht der Autos täglich in Frankfurt. In Frankfurt sind solche Fahhrad-Autobahnen auch geplant und zwar im Strategiepapier “Frankfurt 2030“, dessen Umsetzung jedoch stadtpolitisch unklar ist.
via: Email von Sebastian Backhaus aus www.urbanophil.net/











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