Thema: “Leadership 3.0: Be the change – Wie man es schafft, sich im Business auf das Wesentliche zu konzentrieren”
Paul J. Kohtes ist Gründer der PR-Agentur Kohtes Klewes (heute Ketchum Pleon) und der Identity Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung für Philosophie, Zen-Lehrer und Management- Berater.
Immer mehr Menschen stellen sich im Berufsleben die Frage nach Sinnerfüllung. Die Sehnsucht, den eigenen Werten im Job Ausdruck zu verleihen und damit dem eigenen Tun Bedeutung zu geben, kann der Startpunkt für eine Reise zu verschollenen inneren Kontinenten werden. Wenn es uns gelingt, uns auf das, was wir als wesentlich erachten, zu konzentrieren, finden wir auch im Job zu einem Ausdruck, der das Wesen des Business konstruktiv gestalten und verändern kann.
Erfolg im Beruf wie im Privatleben ist eine Frage des Bewusstseins. Doch welches Bewusstsein brauchen Unternehmen und Mitarbeiter, um die aus einer globalisierten Wirtschaft erwachsenden Herausforderungen zu meistern? Die spirituellen Traditionen der Weltkulturen bieten viele Anhaltspunkte dafür, wie wir ein neues Denken entwickeln und in der Arbeitswelt auch umsetzen können. Paul J. Kohtes, einer der renommiertesten Kommunikationsexperten in Deutschland, zeigt in praxisnahen Beispielen, wie Unternehmen und die Menschen, die in ihnen arbeiten, einen neuen Spirit im Business entfalten können, der nicht nur finanziellen Gewinn im Auge hat, sondern Erfolg und Erfüllung miteinander verbindet.
Fachliche Expertise allein reicht in den komplexen Märkten des 21. Jahrhunderts nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Nicht kalkulierbare Entwicklungen und permanenter Change stellen Führungskräfte und Mitarbeiter vor völlig neue Herausforderungen. Das nicht zuletzt im deutschsprachigen Raum gerne beschworene Spezialistentum
hat auch eine Schattenseite, nämlich eine gefährliche Einseitigkeit – sowohl in derSache, wie auch für die handelnden Personen. Zukunftsfähigkeit in der Führung beginnt heute dort, wo Menschen in der Lage sind, sich auf den natürlichen Flow der Entwicklungen einzulassen und spontan ohne geistige Scheuklappen zu agieren.
Vernetztes Denken und kollaboratives Handeln sind die Schlüsselqualifikationen der globalen Ökonomie. Es geht letztlich darum, als Führungskraft wieder zum schöpferischen Generalisten zu werden, ohne sich in Beliebigkeit zu verlieren, und
eine mentale Mobilität zu entwickeln, die ihren Standpunkt kennt, ihn aber nicht verabsolutiert. Wenn das gelingt, wird aus einem Manager wieder eine authentische Persönlichkeit.
„Nim din selbes war“, war schon im Mittelalter die Devise des berühmten Predigers und Professors Meister Eckhart. Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen seinen ebenso simplen wie genialen Vorschlag. Die Tücken eines oft geschäftigen
Berufslebens lassen uns das Wesentliche nur allzu leicht aus den Augen verlieren. Eine Besinnung auf alte und neue Weisheitserfahrungen aus Ost und West lädt uns dazu ein, unsere Wahrnehmung und Achtsamkeit zu schulen und so neue Horizonte zu eröffnen. Auf einer Reise durch die spirituellen Traditionen der Weltkulturen können wir erleben, wie wir uns mit einfachen und dabei sehr effektiven Methoden, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen, von Gedankenballast befreien und unsere wirklichen Ziele ansteuern können. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, fängt beim Denken an – doch es braucht die praktische Übung, um Erkenntnisse im Unternehmensalltag leben zu können.
In diesem Sinne wird der Vortrag nicht nur Einsichten vermitteln, sondern mit businesstauglichen Minuten-Übungen den Weg zum Praxistransfer ebnen.









Ich freue mich, die Vorträge auf der Website zu finden, weil ich am Kongress nicht teilnehmen konnte. Vielen Dank!