
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts, die im Auftrag des Bundesumweltamtes erstellt wurde, belegt, dass ein Vorpreschen der EU beim Klimaschutz, kaum wirtschaftlichen Schaden verursachen würde.
Die Europäische Union will ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent senken und nur dann um weitere zehn Prozent reduzieren, wenn andere Länder mitziehen. Dass ein europäischer Alleingang wirtschaftlich aber kaum Nachteile brächte, belegen die Forscher des Fraunhofer-Instituts. Eine CO2-Reduzierung um 30 Prozent würde die Union demnach lediglich 0,1 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung kosten.
Die Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung steht hier in englischer Sprache zum Download bereit.
via Newsletter vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung










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Die Erkenntnis, dass Klimaschutz und Umweltbewusstsein kein reiner Kostenfaktor ist, sondern auch eine große wirtschaftliche Chance bedeutet, scheint immer mehr in der Mitte der Gesellschaft und auch bei den Unternehmen anzukommen. Alleine schon die steigenden Kosten für fossile Energieträger fördern ein enormes Umdenken bei den Unternehmen, denn mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien lassen sich Kosten einsparen – übrigens auch in Privathaushalten.