1955 wurde auf der Bandung Konferenz in Indonesien der Begriff “Dritte Welt” (an den französoischen dritten Stand geprägt. Bei der Konferenz versuchten die Länder der dritten Welt eine Art Vereinte Nationen Asiens und Afrikas zu schaffen und sich weiter von Armut und Kolonialismus zu befreien. In dieser Zeit hatte sich die erste und zweite Welt zwar Massenvernichtungswaffen besorgt, aber die Massenvernichtungswaffe der dritten Welt wie Elend und Krankheiten jedoch übersehen.
Bei uns sind es Werte wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, die in kaum einem Partei- oder Regierungsprogramm fehlen (was jedoch nicht immer bedeutet, dass sie auch praktische Auswirkungen haben). Sind wir Menschen der ersten Welt deshalb glücklicher? Seit einigen Jahrzehnte gibt es nun schon die “World Database of Happiness“, die den Zustand der Glücklichkeit der Welt erforscht.
Eigentlich sind die meisten von uns Erdenbwohnern, so die Forschung, meistens glücklich. Dieses Ergebnis hat aber anscheinend nichts mit erster, zweiter oder dritter Welt zu tun, wie sich vermuten ließe.
Meine Erfahrung ist, dass der materielle Wohlstand wenig über den Zufriedenheitszustand eines Menschen/ Landes aussagt. So habe ich in Afrika und Südamerika Menschen und Gemeinschaften erlebt, bei denen ich eine stärkere Zufriedenheit gespürt habe als in unseren Breitengraden- obwohl- oder vielleicht auch gerade weil sie weniger besitzen.
Diese Infografik zeigt die Entwicklung in verschiedenen Ländern über einen Zeitraum von 30 Jahren.
via: Good Magazine & Franz Alt et al.










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