Gerade war ein alter Schulfreund von mir zu Besuch, der derzeit in Amerika lebt. Er erzählte mir davon, wie progressiv die dortigen Entwicklungen im Bereich urbane Mobilität sei und davon, wie schnell Amerikaner Dinge umsetzen. Man erinnere sich nur daran, wie rasant der Nichtraucherschutz politisch und gesellschaftlich in “Malboro Country” etabliert wurde. Wird es den Autofahrern dort genauso gehen, wie den Rauchern heute? Also werden sie irgendwann als Randgruppe “stigmatisiert”?
Hier ein interessantes Video, dass einen Einblick in die amerikanische fahrradfreundliche Stadtplanung gibt:













Wow – das ist eine unfassbar gute Nachricht!
Als ich den Aufmacher las, dachte ich mir (ich geb´s zu): “Naja, “Fahrradfreundlichkeit” in Amerika – was kann DAS schon sein?” – doch nach den beeindruckenden Zahlen aus dem Video bin ich endlich, endlich einmal wieder stolz auf meine zweite Heimat, die USA!
Es ist richtig: Die Amerikaner sind schnell im Umsetzen, wenn sie etwas erst einmal wollen. Und eine weitere positive Eigenschaft ist deren Begeisterungsfähigkeit!
Vielleicht besuche ich doch in nächster Zeit einmal wieder die Staaten – und dann mach ich eine Biketour (bei meinem letzten USA-Besuch vor über 10 Jahren dachte ich mir noch, mein letztes Stündlein hat bald geschlagen, als ich versuchte New York per Rad zu durchqueren!).
Find ich gut, auch mal positive Trends pro Nachhaltigkeit in den USA zu zeigen. Vielleicht sollte man die Amerikaner besser in solchen Dingen bestärken als immer nur die europäisch-besserwisserische Keule zu schwingen.