Wer mal gefastet hat, weiß wie viel Energie durch den freiwilligen Verzicht entsteht. Obwohl wir über unseren nachhaltigen Konsum schon einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten, sollten wir im Konsum achtsam bleiben und uns immer mal wieder fragen “Brauche ich das wirklich?”.
Ein schöner Anlass für diese grundsätzliche Auseinandersetzung mit unseren Konsummustern ist der morgige weltweite Buy Nothing Day. Er findet in Europa immer am Samstag vor dem 1. Advent, einer der umsatzstärksten Tage in Deutschland, statt (In den USA schon heute!).
Während der Aktionstag in der Vergangenheit lediglich als eine Art Fasten von übermäßigen Konsum verstanden wurde, kommt morgen, am 20. Geburtstag des Buy Nothing Days eine neue, von der weltweiten Occupy-Bewegung inspirierte, Komponente dazu. Unter dem Motto #OCCUPYXMAS richtet sich der Protest noch gezielter gegen die ausbeuterischen Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen.
Mach mit und spüre wie frei Du Dich fühlen wirst, wenn Du morgen auf Konsum verzichten kannst.














Gute Idee!!
Werde auch mitmachen
und
meine Einkäufe auf übernächsten Samstag verschieben
Gruß Dietmar
Hey, Super! Dazu paßt ein Spruch: “benutze nicht deren Geld und Du bist frei”. Mein (noch etwas entferntes) Ziel: everyday buy nothing, weil *wir* es selber schon haben (autarkie, eigener Strom, eigener Garten, oder weil wir es einfach untereinander TAUSCHEN). Siehe auch: http://www.engelgeld.de oder eines der ältesten “Währungssysteme” der Welt: das fliegende Rad:
http://www.initiative.cc/Artikel/2011_07_23_Fei_Lun.htm
dazu passt auch das: der Film http://www.taste-the-waste.de, läuft am 29. u. 30. Dez. in der Caligari Filmbühne in Wiesbaden
ist ja lustig … ich sitze gerade hier bei meiner Gemüsebrühe, weil ich aktuell faste (Tag 5) … und Dein Beitrag beginnt mit dem Satz: “Wer mal gefastet hat, weiß wie viel Energie durch den freiwilligen Verzicht entsteht.” … und es ist so richtig … weniger kann durchaus mehr sein … einfach mal in Frage stellen … und das Treiben von Außen betrachten …
Ein anderes Sprichwort, was mir dazu einfällt, lautete:
“You don’t have to own all You want – but You have to want all You own.”
“Am reichsten sind die Menschen,
die auf das meiste verzichten können.”
(Tagore)
“Unnötiger Besitz ist unnötige Last. Oft ist das Leben
nicht nur mit unnötigem Besitz vollgestopft, sondern
auchmit sinnlosen Aktivitäten. Ein vollgestopftes
Leben
ist ein Leben in Disharmonie und verlangt nach Verein-
fachung. Wunsch und Bedarf kann eins werden im mensch-
lichen Leben. Wenn das erreicht ist, wird ein Gefühl
der Harmonie aufkommen zwischen innerem und
äußerem Wohlbefinden.” (Peace Pilgrim)