Zunehmend kehrt die kleinbäuerliche Landwirtschaft in die Metropolen dieser Welt zurück und zwar aus ganz unterschiedlichen Motivationen. Während die urbanen Trendsetter die Gartenarbeit als Antwort auf den anonymen Massenkonsum im Westen wiederbeleben, wie z.B. der Berliner Prinzessinengarten, dient diese in den Entwicklungs- und Schwellenländern zur Förderung der Lebensmittel-Grundversorgung. Der Weltagrarbericht nennt die kleinbäuerlichen Strukturen als Sicherung der Welternährung.
In der schönen Dokumentation im ARD Weltspiegel wird beispielhaft für Südafrika deutlich, welches Potenzial in der weltweiten kleinteiligen Urban Farming Bewegung steckt.














Potenzial ist da, wenn nur nicht soviele Menschen auch in S.A. Mangel an den notwendigsten Dingen hätten. Da fehlt dann Geld zum einfachen Pflanzensamenkauf und auch das Wasser ist zu teuer als Rohstoff zum Blumengießen… Kilometerweise Slums im Gegensatz zu gepflegten und gehegten Gärten der weißen Bevölkerung, inklusive Organic-Garden-Farm-Projekte. Natürlich ist das auch nur ein Bild, und es gibt noch viele andere Wahrheiten und Sichtweisen. Ich war gerade eine Woche bei Cape Town…, auch auf einem vorzeigbaren und empfehlenswerten Projekt (auch zum übernachten oder für kleine Seminare) > Living Art Farm, http://www.livingartfarm.co.za/