“Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann.” – diese klugen bereits im 17. Jahrhundert von Hans Carl von Carlowitz geschriebenen Worte ziehren die erste Seite des aktuellen Marktberichts des Fachverbandes Forum Nachhaltige Geldanlagen 2011. Das Zitat ist zeitlos und doch aktueller denn je, denn wir verbrauchen Ressourcen in einem größeren Ausmaß, als sie sich regenerieren können.
Die gute Nachricht: ein Umdenken ist im Gange und macht auch vor der Finanzwirtschaft keinen Halt. Anleger seien laut Forum Nachhhaltige Geldanlagen zunehmend für ökologische und soziale Themen sensibilisiert und würden diese, wie auch das Kriterium der “guten” Unternehmensführung, immer mehr neben der finanziellen Performance berücksichtigen. Das Resultat: der nachhaltige Anlagemarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist weiter auf Wachstumskurs und zwar im zweistelligen Prozentbereich. In den drei Ländern bislang unerreicht und nun erstmals sichtbar gemacht: ein Anlagevolumen von insgesamt 94,5 Milliarden Euro im nachhaltigen Markt, von denen alleine 57 Milliarden Euro auf Deutschland zurückzuführen sind.
Weitere beeindruckende Zahlen und Feststellungen kannst du im vollständigen Bericht nachlesen.














Immer mehr Menschen haben eben ein grünes Bewusstsein.
Es bleibt allerdings auch noch viel zu tun. 57 Milliarden in Deutschland hören sich gut an – verglichen mit den ca. 4,5 Billiarden Gesamtanlagevermögen ist’s halt doch noch wenig.
Die meisten bekennen sich zwar formelle zu einer nachhaltigen Geldanlage, wieviele dann aber tatsächlich ihr Geld grün anlegen, ist erstaunlich wenig. Es sieht halt keiner.
Aber KarmaKonsum: Warum startet ihr nicht einmal eine Umfrage auf Eurer Seite, wer denn tatsächlich sein Geld nachhaltige anlegt?