Brauchen wir eine Ressourcen-Revolution? Mit einem Blick auf die immer knapper werdenden Vorräte an fossilen Brennstoffen, Erzen, aber auch Boden und Wasser wird deutlich, dass der Umgang mit Ressourcen, wie wir ihn bisher pflegten nicht mehr lange aufrecht zu erhalten ist. Es ist somit zumindest einmal klar, dass zwangsläufig etwas geändert werden muss.
Auch in der Geschichte kam es immer wieder zu Engpässen, die sich durch technologische Innovationen lösen ließen, wie etwas die Eisenbahn, durch die sich das Problem der begrenzten Transportkapazitäten bzw. hohen Transportkosten zunächst einmal in Luft auflöste. Diese eine Eisenbahn, die uns zu einem nächsten Boom bringen wird und unseren heutigen Engpass geschickt umfährt, wird es wohl nicht geben. Vielmehr wird eine Vielzahl von Innovationen notwendig sein, die uns auf die Zukunft vorbereiten.
Der neue umfangreiche McKinsey-Report Resource Revolution: Meeting the World’s Energy, Materials, Food and Water Needs verdeutlicht diesbezüglich Trends und zukünftige Anforderungen insbesondere von Unternehmen. Prof. Dr. Raimund Bleischwitz vom Wuppertal Institut, zur Zeit bei der Transatlantic Academy beschäftig, setzt sich in seinem Blog mit dem Report auseinander und zeigt zusätzliche Perspektiven auf. Hier geht’s zum Blog.
Bild: Transatlantic Academy














Naja, das ist doch immer nur dieselbe alte Leier: man kann ja so viel effizienter werden, und alles wird doch noch gut.
Stimmt ja leider nicht, wer rechen kann, findet schnell raus, dass die Effizienzsteigerung, die notwendig ist, um bei einem Wirtschaftswachstum von nur 1% über die nächsten 20 Jahre eine signifikante Verminderung des Ressourcenverbrauchs zu bewirken, technisch nicht drin ist.
Aber zum Verzicht auf Konsum will ja McKinsey lieber nichts sagen, denn wer verzichtet, will auch keine hohen Beratergehälter zahlen, oder?