„Wie Bürger und Konzerne um die Energiewende kämpfen“ – so der Untertitel des kürzlich erschienenen Buches “Stromwechsel” von den Autoren Hannes Koch, Bernhard Pötter und dem Moderator der diesjährigen KarmaKonsum Konferenz und taz-Chefredakteur Peter Unfried. Es ist ein Buch für Menschen mit „Atomkraft? Nein danke!“-Aufklebern auf ihren Taschen, aber auch eines für Kritiker der wie es fast scheint einvernehmlich gewünschten Energiewende. Denn auch wenn es uns nun bereits zwei Mal auf brutalste Weise vor Augen geführt wurde, dass Atomkraftwerke nicht nur einen Ersatz für klimafeindliche Kohlekraftwerke, sondern auch eine Gefahr für unsere Umwelt – und überhaupt: die ganze Menschheit – darstellen, stehen immer noch einige Fragen bezüglich der erneuerbaren Energien im Raum. Die Autoren schaffen es viele dieser Fragen zu beantworten. So gehen sie etwa auf den entscheidenden Punkt ein, wie man künftig mit Schwankungen in der Stromproduktion umgehen wird oder auch wie denn die Chancen für ein dezentrales und zudem demokratisches Energienetzwerk stehen.
Es ist ein spannendes Thema, denn es geht um uns. Um unsere Zukunft. Es geht darum, nicht nur „dagegen“ zu sein, sondern auch zu wissen wofür man ist und weshalb. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch.
“Stromwechsel – Wie Bürger und Konzerne um die Energiewende kämpfen”
Hannes Koch, Bernhard Pötter, Peter Unfried
Westend Verlag
12,99 Euro













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