Wer nach dem vielfältigen Rahmenprogramm der KarmaKonsum Konferenz noch ein echtes nachhaltiges Highlight in Frankfurt erleben möchte, der sollte am Samstag zum 3. Frankfurter Carrotmob kommen.
Bundesweit steigt in Städten wie Berlin, Köln, München, Hamburg und Frankfurt parallel eine neue Runde des Carrotmob. Von 15 bis 18 Uhr werden drei Stunden lang Menschen unterschiedlichster Couleur die „Kaffeemacherei“ in der Eckenheimer Landstraße 70 im Stile eines Flashmobs belagern, um mit ökonomischen Mitteln ökologisch Sinnvolles zu unterstützen.
Die Vorteile der Aktion für die Kaffeemacherei liegen auf der Hand: Das Café gewinnt neue Kunden, hat einen höheren Umsatz und erhält so eine Anschubfinanzierung für Energiesparmaßnahmen. Diese wiederum führen zu einer Kostenersparnis durch eine niedrigere Stromrechnung. Nebenbei verspricht das Projekt Carrotmob weitere Dienstleistungen mithilfe seiner Kooperationspartner – der Stadt Frankfurt und der Umweltschutzinitiative „Klima sucht Schutz“. Dazu gehören eine kostenlose professionelle Energiesparberatung, eine Energiesparprämie seitens der Stadt Frankfurt sowie kostenloses Marketing und Pressearbeit im Rahmen des Carrotmobbing.
Im Gegenzug verpflichtet sich die Kaffeemacherei, das eingenommene Geld für die klimafreundliche Modernisierung ihrer Räumlichkeiten einzusetzen. Die Höhe dieses Anteils darf der Laden selbst bestimmen. Allerdings herrschte in der Bewerbungsphase ein reger Konkurrenzkampf mit anderen Läden. So erhielt die Kaffeemacherei den Zuschlag dank des Gebots, 170 % des Carrotmob-Umsatzes als Investitionsvolumen für ökologisch nachhaltige Maßnahmen einzusetzen.
Wofür im Einzelnen investiert wird, darüber entscheidet das Café mit der Hilfe eines professionellen Energieberaters, der zur kostenlosen Energieberatung erscheint und Empfehlungen gibt, wie die durch den Carrotmob erzielten Einnahmen am sinnvollsten investiert werden.
Für den großen Tag selbst laufen nun die Vorbereitungen heiß – neben Kaffeespezialitäten und Kuchen sind einige Überraschungen geplant.
Auch das großartige Engagement der anderen Teilnehmer soll gewürdigt werden. Der Bornheimer Joghurt-Eisladen „Null Grad Frozen Yogurt“, bot 150 % des Carrotmob-Umsatzes. Die Nordend-Bäckerei „Zeit für Brot“, die schon seit Ihrer Gründung 2009 CO2neutral produziert, bot volle 100 %! Das Energiereferat der Stadt Frankfurt bietet ebenfalls eine professionelle Energiesparberatung an.
Der Carrotmob ist der lebende Beweis: Auch mit wirtschaftlichen Argumenten und Mitteln lässt sich ökologisch handeln!














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