
Ein sehr interessantes Konzept, dass im Rahmen der 100 Innovationen der Blue Economy von Gunter Pauli vorgestellt wird. Es geht um natürliche die Empfängnisverhütung, oder Temperaturmethode, als Alternative zur Pille und zu Kondomen, die beide weltweit große ökologische Schäden verursachen.
Die Temperaturmessmethode ist zwar in jeder Hinsicht unbedenklich, jedoch nur verlässlich, wenn die Körpertemperatur der Frau kontinuierlich beobachtet wird. Dr. Jorge Reynolds, der Erfinder des Herzschrittmachers, hat nun einen Sensor entwickelt, der am Körper getragen wird und regelmäßig die Temperatur an ein Handy übermittelt. Mit Hilfe einer App werden die Daten ausgewertet und gegebenenfalls ein Signal ausgelöst, das über die wahrscheinliche Fruchtbarkeit informiert. Das Besondere ist, dass dieser nur reiskorngroße Sensor keine Batterie benötigt. Er ist bereits bis zur Marktfähigkeit entwickelt und dank seiner Kompatibilität mit normalen Mobiltelefonen weltweit einsetzbar. Mehr Infos hier.
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Vorsicht! Die Temperaturmethode alleine ist NICHT sicher! Besser ist die Symptothermale Methode, die die Temperaturmethode mit der Beobachtung von anderen Körperzeichen wie der Veränderung des Muttermundes oder des Zervixschleims kombiniert – diese kombinierte Methode (NFP) biete nach Studien der Universität Düsseldorf bei richtiger Anwendung einen ebenso hohen Pearl-Index wie die Pille.
Also: Umweltfreundliche Verhütung ist möglich, aber bitte mit der Symptothermalen Methode!
Weiterführende Links:
http://www.nfp-forum.de
http://www.uni-duesseldorf.de/NFP/nfpkurs.pdf
http://www.marina-jenkner.de/nfp-film
Ich würde ebenfalls eher zur symptothermalen Methode raten, zumal es dafür so gut wie die Pille verhüten soll. Auf http://harri-wettstein.de/sympto/ habe ich auch von einem Programm gehört, dass den Umgang mit dieser Methode vertieft.