Neben vielen guten Gründen, Rad zu fahren, gilt besonders für die Stadt: ich komme mit dem Rad einfach schneller voran! Dank so mancher Wege und Abkürzungen, die nur mit dem Rad funktionieren, Zeitersparnis bei der lästigen Parkplatzsuche und nicht zuletzt dank ein bisschen Risikofreude.
Damit Radler auch ganz legal und auch aus dem Umland schnell voran und ins Zentrum kommen, baut Kopenhagen – Fahrrad-Stadt mit Stil und Europäische Umwelthauptstadt 2014 zur Zeit Schnellwege – die Cykelsuperstier - für Radfahrer aus. Insgesamt sind 26 solcher Schnellstraßen in einem Netz von 300 km geplant, die erste ist bereits in Betrieb.
Mehrspurig, mit einer Streckenführung, die Kreuzungen möglichst meidet, einer grünen Welle und Metallbügeln zum Festhalten inklusive Fußstützen, wenn man doch anhalten muss – Komfort für alle auf zwei Rädern!
Als Fahrradfahrerin im manchmal unübersichtlichen Frankfurter Stadtverkehr dachte ich sofort: DAS will ich auch! Und siehe da, auch das Frankfurter Umweltamt hat die Vorteile für Stadt und Menschen im Blick und plant mit dem Strahlen- und Speichenprojekt mehr Flächen und eine verbesserte Infrastruktur für Radfahrer.
Neben einer lebenswerteren Stadt für alle birgt so eine Investition offenbar auch ganz handfeste finanzielle Vorteile; so hofft Kopenhagen laut Spiegel Online auf Einsparungen im Gesundheitsbereich von 40 Millionen Euro – pro Jahr!













Letzte Kommentare