Beyond KarmaKonsum. Nachhaltig leben und arbeiten – über den Zusammenhang zwischen privater Nachhaltigkeitsorientierung und Erwerbsarbeit.
Workshopleiterin: Laura Fritzsche / TU Berlin (Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum)
Das DBU geförderte Projekt „Nachhaltig leben und arbeiten“ wird von der TU- Berlin mit dem KarmaKonsum Gründer Christoph Harrach in Kooperation mit den Praxispartnern Alnatura, REWE und tegut durchgeführt. Nachhaltigkeitsengagement oder CSR von Unternehmen degeneriert in der Wahrnehmung einer kritischen Öffentlichkeit und bei den eigenen Mitarbeitern leicht zu „reiner“ PR bzw. zu sog. „Greenwashing“, wenn die Kernebene, der Umgang mit den Mitarbeitern, den „Human Ressources“, vernachlässigt wird.
In diesem Projekt wird genau diese Ebene betrachtet, genauer: die Wechselwirkungen zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben durch Sozialisation in beiden Bereichen erforscht, sowie der Einfluss dieser Wechselwirkungen darauf, wie nachhaltig Mitarbeiter leben und arbeiten.
Inwiefern kann das Unternehmen als ein Lernort für nachhaltigen Konsum dienen?
Und wo und wie können Mitarbeiter Ideen und Erfahrungen aus ihrer privaten nachhaltigen Lebensweise am Arbeitsplatz einbringen? Beide Perspektiven können sowohl das Nachhaltigkeitsmanagement als auch das Personalmanagement eines Unternehmens stärken.
Ziel des Workshops ist es, über verschiedene Kreativitätstechniken neue Ideen für die gegenseitige Befruchtung von nachhaltigem Leben und Arbeiten zu entwickeln. Gleichzeitig werden damit Ideenworkshops bei den Praxispartnern des DBU-Projekts vorzubereitet, die für Sommer 2012 geplant sind.
Durch die gemeinsame Arbeit erhältst du die Möglichkeit, Deine Erfahrungen aus Deinem Privatleben und Deiner Erwerbsarbeit einzubringen. Die generierten Ideen und Maßnahmen können sowohl bei den Projektpartnern einfließen aber können von Dir auch an Deinem Arbeitsplatz eingebracht und hoffentlich umgesetzt werden.
Durch die Teilnahme am Workshop bildest Du Dich weiter, wie Du deinen Arbeitslatz nach dem Motto „Be the change where you are“ als Ort des sozial-ökologischen Wandels nutzen kannst.