GreenCamp 2012: Vorschlag 57

50% weniger Lebensmittelmülls braucht Täter

Workshopleiter: Uwe Becker

Die Lebensmittelverschwendung beginnt auf dem Acker (15%), setzt sich auf dem Weg zum Handel fort (40%).

Dieses Potential haben sich die Food Fighters ausgesucht. Nicht der Norm entsprechende Früchte, befleckte und verformte Gemüse sind unverkäuflich. In der Industrie nicht zu verarbeiten, vom Endverbraucher verschmäht – hier setzt die Innovation an:
Drittklassiges in 2 Arbeitsgängen zum erstklassigen Produkt machen. Die Produktion als Integrationsbetrieb aufbauen.
Genossenschaftlich aufgestellt profitieren Landwirte und Händler.

Regionalität gewährleistet den Absatz der frischen Convenienceprodukte.

50% neu genutzte Ressourcen produzieren kein Metangas mehr und verringern den Import. Schwer vermittelbare Arbeitskräfte entlasten Sozialkassen. Foodfighters sind ehrenamtlich engagierte Taste-the-Waste-Aktivisten

 

4 Responses

  1. Petra Fueten
    Petra Fueten
    1. Mai 2012 at 23:34 | | Reply

    super Initiative! Wenn wir weniger wegwerfen, profitiert davon die ganze Welt. Hier scheinen mir auch ganz besonders die Landwirte zu profitieren, die sonst auf die Vermarktung ja wenig Einfluss haben, da die Händler meist bestimmen. Schön, wenn ihre Leistung stärker gewürdigt wird. Ich wünsche viel Erfolg!

  2. Talley Hoban
    Talley Hoban
    1. Mai 2012 at 13:41 | | Reply

    Ihr habt verstanden und handelt mit viel Leidenschaft und Herzblut dem größten Problem der Menschheit entgegen – der immer sinkenden Wertschätzung dessen, was wir alle brauchen um die Schönheit und Vitalität unseres Körpers und Planeten zu erhalten.

  3. Kersten Reinke
    Kersten Reinke
    1. Mai 2012 at 12:26 | | Reply

    Die Food Fighters sind Vorreiter in einem Bereich, der in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig beachtet wird.

  4. Monika Klöppelt
    Monika Klöppelt
    1. Mai 2012 at 10:26 | | Reply

    Die Arbeit der Food Fighters ist ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Ich würde mir wünschen, das auch die Politiker sich einmal Gedanken zu diesem Thema machen.

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