50% weniger Lebensmittelmülls braucht Täter
Workshopleiter: Uwe Becker
Die Lebensmittelverschwendung beginnt auf dem Acker (15%), setzt sich auf dem Weg zum Handel fort (40%).
Dieses Potential haben sich die Food Fighters ausgesucht. Nicht der Norm entsprechende Früchte, befleckte und verformte Gemüse sind unverkäuflich. In der Industrie nicht zu verarbeiten, vom Endverbraucher verschmäht – hier setzt die Innovation an:
Drittklassiges in 2 Arbeitsgängen zum erstklassigen Produkt machen. Die Produktion als Integrationsbetrieb aufbauen.
Genossenschaftlich aufgestellt profitieren Landwirte und Händler.
Regionalität gewährleistet den Absatz der frischen Convenienceprodukte.
50% neu genutzte Ressourcen produzieren kein Metangas mehr und verringern den Import. Schwer vermittelbare Arbeitskräfte entlasten Sozialkassen. Foodfighters sind ehrenamtlich engagierte Taste-the-Waste-Aktivisten
super Initiative! Wenn wir weniger wegwerfen, profitiert davon die ganze Welt. Hier scheinen mir auch ganz besonders die Landwirte zu profitieren, die sonst auf die Vermarktung ja wenig Einfluss haben, da die Händler meist bestimmen. Schön, wenn ihre Leistung stärker gewürdigt wird. Ich wünsche viel Erfolg!
Ihr habt verstanden und handelt mit viel Leidenschaft und Herzblut dem größten Problem der Menschheit entgegen – der immer sinkenden Wertschätzung dessen, was wir alle brauchen um die Schönheit und Vitalität unseres Körpers und Planeten zu erhalten.
Die Food Fighters sind Vorreiter in einem Bereich, der in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig beachtet wird.
Die Arbeit der Food Fighters ist ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Ich würde mir wünschen, das auch die Politiker sich einmal Gedanken zu diesem Thema machen.