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One response to “Event-Tipp: Come Closer – Green Markets”

  1. Gabriele Neimke

    Frankfurt, 07. September 2010. Green Markets in Zeiten der Finanzkrise und die damit verbundenen Fragen waren Thema der sehr gut besuchten come closer Veranstaltung in Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt/Main. Wie reagieren Markt und Verbraucher, sind Wirtschaft und Gesellschaft reif für einen Paradigmenwechsel? Leuchten Waren in Zukunft neogrün? Mit diesen Fragestellungen befassten sich unter Moderation von Nils Bremer, Chefredakteur Journal Frankfurt, Lutz Dietzold, Geschäftsführer Hessen Design, Anna Handschuh, Leiterin Marketing Triodos Bank, Olaf Markhoff, Unternehmens-sprecher Nike Deutschland, Peter Prawan, Gründer Lohas.de, und Dr. Manuela Rottmann, Stadträtin Dezernat für Umwelt und Gesundheit Frankfurt/Main.

    Einig waren sich die PodiumsteilnehmerInnen darin, dass es grundsätzlich darum geht, das eigene Verhalten zu verändern. Die Zukunft könne nicht in mehr Konsum zu finden sein, sondern in bewusstem Kaufen. Das Gros der Bevölkerung müsse ganz gezielt fragen, wie ein Produkt hergestellt werde. Dabei spielen außer der Verwendung nachhaltiger Materialien natürlich auch die Fragen nach menschwürdigen Arbeitsbedingungen eine wesentliche Rolle. Dazu Rottmann: „Bisher sind noch gar keine weltweit gültigen Standards festgelegt worden. Es muss erst mal eine Einigung darüber erzielt werden, wie Arbeitsbe-dingungen auszusehen haben. Das ist noch ein weiter Weg.“

    Der Dreh- und Angelpunkt beim Thema green markets ist und bleibt die Glaubwürdigkeit der Unternehmen und ihrer Produkte. Der Konsument stelle immer wieder die Frage: „Wie kann ich einem Produkt vertrauen?“ Hier kommt die Grundhaltung eines Unternehmens ins Spiel, denn nachhaltig zu arbeiten und zu produzieren ist eine Grundeinstellung und keine Marketingmaßnahme. Wer hierbei nicht überzeugen kann, wird langfristig keine wirtschaftlichen Erfolge erzielen. Bei Nike wird dies beherzigt, indem bis 2020 alle Artikel unter sozial verträglichen Arbeitsbedingungen und mit geringst-möglicher Ressourcennutzung hergestellt werden sollen. „Dies ist unser unternehmerisches Ziel. Damit werben wir nicht offensiv sondern handeln“, so Markhoff.

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