Impressum | Datenschutzerklärung

17 responses to “KarmaKonsum trägt Deine Ideen ins Umweltbundesamt”

  1. Raimund Rothlübbers

    Hallo,
    folgender Sachverhalt: Die Landwirtschaftsindustrie, ist die einzige Industrie, die ihre Abfälle, Stallmist, Gülle (stark mit Bakterien und Antibiotika verseucht) einfach so und die Landschaft entsorgen darf. Das gefärdet in hohem Mass die Gesundheit der Bevölkerung.
    Warum wird der Abfall nicht vor dem Ausbringen desinfiziert? Soll er doch nur als Dünger wirken.
    In meinem Fall: Ich habe einen Trinkwasserbrunnen.(keine öffentliche Versorgung) 20m weiter wird hl weise Gülle ausgebracht. Wenn bei der jährlichen Untersuchung des Wassers, eine Verschmutzung festgestellt wird, muss ich den Brunnen auf meine Kosten reinigen lassen.
    MfG
    Raimund Rothlübbers

  2. klaus-martin

    Wirtschaften heißt ja eigentlich aus knappen Ressourcen ein Maximum herausholen.
    Der Effizienzgedanke ist also grundsätzlich wichtig. Bisher waren allerdings oft die Preise in vielen Bereichen zu niedrig (öffentliche Güter, siehe obiges Beispiel).
    Dann kann die Wirtschaft sicher effizienter Marketing für bestimmtes Gedankengut betreiben als staatliche Stellen. Hier hat man mehr Erfahrung.

  3. Silke

    Lieber Christoph,

    ergänzend zu den beiden Kommentaren vor mir (externe Kosten miteinbeziehen), die ich voll unterstütze, möchte ich dir noch das Stichwort „Anreizsysteme“ mit auf den Weg geben. Ich denke, um etwas zu bewegen, müssen wir sowohl die staatlichen als auch die privatwirtschaftlichen Anreizsysteme an neuen Indikatoren ausrichten. Wir haben eine Mehrwertsteuer, aber keine WenigerWertSteuer. Die Boni von Managern werden in der Regel an den Gewinn gekoppelt, wobei dieser ausschließlich als ökonomischer Gewinn definiert ist usw.
    Das UBA ist von staatlicher Seite vielleicht am ehesten die Institution, die (zumindest für die Umweltindikatoren) einen neuen Indikatorenkatalog erarbeiten und entsprechende Empfehlungen an die Bundesregierung geben könnte. Soviel zu Punkt 4.

    Viel Erfolg!
    Silke

  4. heidemarie leppak

    urbanes gärtnern
    vertikales gärtnern
    dachgärten
    kräutergärten
    interkulturelle gärten ..
    in der stadt
    und
    gründämmung von autobahnen..
    und permakultur
    auf dem land
    möchten wir
    in NRW umsetzen..

    standorte sind ausersehen ..
    mitmacher vor ort..
    unzählige arbeitslose können einsteigen ..
    mittel müssen vom land kommen..

    professionelle mitentwickler
    sind gefragt

  5. heidemarie leppak

    deweiteren wollen wir dort papier aufwerten
    durch das schöpfen von papier aus altpapier
    um menschen die ein sinnentleertes konsumdasein führen
    die gelegenheit geben schöpferisch zu wirken..
    aus diesem papier lassen sich dinge
    anfertigen für benefizbasare
    womit wir kleinsterzeugergemeinschaften von dörflichen kunsthandwerkern in der sogenannten 3 welt unterstützen damit sie mit solarenergie kochen können ..
    kleidung soll aufgewertwet werden
    indem man abgelegte kleidung neu zusammenschneidert.. ebenso holzmöbel die aufgewertet werden können ..
    eine erste rein vegetarische tafel zum lernen
    soll entstehen
    damit die massentierhaltung allmählich aufhören kann..

    standort für ein pilotprojekt ist vorhanden

  6. Karen

    http://www.epubli.de/shop/buch/2000000011678 den Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch radikal steigern, großflächige Unterstützung der Solarenergiegewinnung …

    Karen

  7. heidemarie leppak
  8. Erwin Dieter Freitag

    In vielen tausend Publikationen und ständig stattfindenden Diskussionen wird auf die weltweiten Probleme der Menschheit hingewiesen. Es wird viel geredet, doch wie sieht das Ergebnis nach Jahrzehnte währenden Diskussionen? Sicher, in einigen Ländern konnte die Umweltverschmutzungen verringert werden. Global betrachtet spitzt sich die Situation jedoch weiter zu.
    Weltweit verschwinden immer mehr Waldflächen. Tausende Hektar landwirtschaftlicher Gebiete gehen Jahr für Jahr verloren. Tag für Tag verschwinden mehrere Tier- und Pflanzenarten. In der Atmosphäre und den Weltmeeren steigt weiterhin und immer schneller der CO²-Gehalt. Und Jahr für Jahr wächst die Weltbevölkerung, zurzeit um etwa 80 Millionen Menschen.

    Über vierzig Jahre beschäftige ich mich mit den globalen Problemen. In Laufe dieser Zeit habe ich einen praktizierbaren Lösungsvorschlag erarbeitet, ein Vorschlag, bei dem weitgehend alle Probleme berücksichtigt wurden. Sie finden ihn auf meiner Webseite: http://www.human-life-system.de.
    Leider fehlt bis heute eine Institution, bei der man konkrete Vorschläge einreichen darf und die gewährleistet, dass diese auch detailliert behandelt werden.

    Mit freundlichem Gruß
    Erwin Dieter Freitag

  9. Dr. Jörg Rathenow

    Hallo Christoph,

    uns ist es gelungen einen sehr umweltverträglichen Baustoff auf der Basis von Hüttensand zu entwickeln, aus dem CO2 neutral (oder zumindest reduziert) neue Bauwerke errichtet oder bestehende Bauwerke saniert werden können (Korrosionsschutz für Beton und Stahl). Gerade aufgrund der extremen Bauaktivitäten weltweit ist das ggf. eine Möglichkeit einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu leisten?

    Weitere Informationen unter http://www.sinnotec.eu oder http://silicatetechnology.wordpress.com.

    Mit freundlichem Gruß

    Jörg Rathenow

  10. Gabriela Weitenauer

    in einer der kürzlich vergangenen tagesschau-nachrichten, war eine gelungene gegenüberstellung von fortschritt hinsichtlich verantwortungsvollem handlungsbereitschaft der klimagipfelteilnehmer einerseits und der zeitgleich stattfindenden erlaubnis zur freigabe noch größerer rodungsflächen im brasilianischen regenwald der rinderherdenbesitzer andererseits: für deutschland und europe wäre ein anfang getan mehr aufklärung hinsichtlich des zusammenhangs von klimaerwärmung und fleischkonsums zu starten: kampagnen in supermärkten, aufklärung in den kantinen der großindustrien, zeichen setzende wirtschaftsunternehmen, die den täglichen speisezettel, um fleichberge erleichtern …
    grüße und viel erfolg vor dem politischen gremium.
    ich frage mich fast täglich, wie schon am beginn der produktionskette, also in der änderung des produktportfolios der produzierenden und entwickelnden industrien, die so wichtige veränderung passieren kann? und nicht nur bei dem geringen prozentsatz der erneuerbaren energieunternehmen …

    1. David

      Richtig, Fleischkonsum ist klimaschädlich.

      Ich finde, wir brauchen auch Kampagnen, um Transparenz zu schaffen welche Art von Tierhaltung mit unserem Fleischkonsum finanziert wird.
      Wer finanziert schon gerne die Qualen der Tiere.
      Transparenz schafft Bewusstsein, Bewusstsein schafft Veränderung.

  11. Martin Herrndorf

    Machen statt verhandeln?

    Liebe Christoph,

    Habe, auch wieder nach Durban, große Zweifel, welcher Impuls wirklich von solchen internationalen Konferenzen ausgehen kann. Grade auch bei „Rio++“ – die letzten beiden Konferenzen, Rio und Joburg, waren vom Ergebnis zweifelhaft, diese wird es wohl leider nicht minder sein.

    Was hilft? Alleine machen. Einzelne Staaten müssen sich auf den Weg machen, deutlich und energisch, und zeigen, was geht. Wie beim nachhaltigen Konsum. Alleine Fahrradfahren im Autoverkehr macht keinen Spaß. Wenn man es trotzdem macht, bewegt sich etwas, langsam aber beharrlich. Das neue wird im Alten sichtbar, fühlbar, lebbar.

    Grade Deutschland hat gute Erfahrungen gemacht – das Erneuerbare Energien Gesetz war ein Alleingang, hat aber im Endeffekt die Industrie vor Ort gestärkt, und ist oft kopiert worden. Statt sich von fehlenden Zusagen anderer Staaten lähmen zu lassen, und erstmal 9 Jahre nix zu machen (siehe Durban), sollten wir in den nächsten 3 Jahre Dampf machen – bei Finanzmarktregulierung, bei Benzinpreisen, etc.

    Was wird passieren? Ein paar Zockern wandern aus Frankfurt ab. Aber der Handwerker um die Ecke findet wieder eine bezahlbare Wohnung, und vielleicht sogar einen besseren Kredit für sein Geschäft. Ähnlich bei Umweltfragen.

    Dann kann man, aufbauend auf eigenen Erfolgen, auch Allierte suchen, die sich auf den Weg machen.

    Sich gemeinsam um einen Tisch setzen, und hoffen das sich plötzlich alle auf etwas einigen, und dies wirklich umsetzen – das scheint mir die unrealistischste Variante. Leider – siehe Rio, Joburg, Copenhagen & Durban – die momentan gefahrene.

    Lass uns das ändern!

    Herzliche Grüße,
    Martin

  12. Susanne Saisuwan

    Lebensgeld / Vitamoney
    Geldschöpfung aus dem Leben – für das Leben!

    Lebensgeld (engl. Vitamoney) ist neues, einfaches und für jeden verständliches Geld- und Wirtschaftssystem, das eindeutige Anreize für lebensförderliches Verhalten bietet. Es bringt ein aktivierendes Grundeinkommen für jeden Menschen, ein garantiertes Staatseinkommen für jedes Land und einen Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der ökologischen Altlasten.

    Lebensgeld löst alle bekannten Geld-bedingten Probleme dieser Welt.

    Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein. Das Konzept zeigt einen gangbaren Weg, Schritt für Schritt die brennenden Wirtschaftsprobleme unserer Zeit zu lösen und die Menschheit in einen nachhaltigen Wohlstand zu führen, der in Einklang steht mit den Gesetzen und Bedürfnissen der Natur. Dabei geht es nicht um Umverteilung von knappen Ressourcen, die ja niemand freiwillig hergeben würde. Es geht vielmehr um das konsequente Aneinanderfügen von Win-Win-Situationen, die das Wohlergehen aller Beteiligten schlussendlich unumgänglich machen.

    Susanne Saisuwan
    „Aufbruch Aschaffenburg“ – Netzwerk für den Wandel

  13. Anabel

    In unserem Wirtschaftssystem sollten wir stark darauf einwirken, das Thema Plastikmüll in den Griff zu bekommen. Die Verwendung von Kunststoffen in inzwischen so gut wie allen Lebensbereichen wirft nicht nur Probleme auf, wenn es um das immer knapper werdende Erdöl geht, sondern wie seit vielen Jahren immer wieder betont auch bei der Entsorgung. Viele Güter aus Plastik (Verpackungen…) werden bereits zum Wegwerfen produziert. Hier sollten für die Wirtschaft Anreize geschaffen werden, den Einsatz von Kunststoffen zu verringern, umweltschonende Verfahren für Verpackungsmaterialien zu entwickeln, auf Naturprodukte zurückzugreifen und die Vertriebswege zu überdenken (Stichwort Nachhaltiger Konsum). Der Film von Chris Jordan zeigt wirklich eindrücklich, was wir durch unsere Konsumgewohnheiten verursachen:
    http://www.midwayjourney.com/
    Anabel

  14. Hans

    Folgende Punkte wären wichtig:

    – ökologische Steuerreform
    – Einpreisen der sozialökologischen Kollateralschäden des Konsums
    – Förderung von regionalen Wirtschaftskreisläufen
    – Förderung der Subsistenzwirtschaft
    – Förderung von Recycling / Mehrwegverpackungen
    – Förderung postfossilier Mobilität
    – Umstellung auf 100% regenerativer Energien
    – Neue Vorbilder beim „Weniger ist mehr“

    Gruss
    Hans

  15. Daniela Kaminski

    Ich komme immmer mehr zu der Erkenntnis und Überzeugung, dass Ökologie, Klima- und Naturschutz ohne ein anderes Zeitbewusstsein nicht geht.
    Wer Zeit hat, kann selber kochen, muss nicht so viel „verpackt“ kaufen, kann reparieren oder zur Reparatur bringen, muss nicht wegwerfen, kann dafür sorgen, dass seine gebrauchten Dinge wieder verkauft werden (Flohmarkt, Second-Hand, Anzeige) oder Verwertung finden, kann warten, dass ein Wald für die nächste oder übernächste Generation wächst, dass Erdbeeren im Sommer reifen und muss sie nicht einfliegen, kann langsam mit der Bahn in Urlaub fahren statt zu fliegen, kann zur Arbeit radeln….
    Fazit: wir brauchen andere Lebens- und Arbeitsbedingungen.
    Fordere doch mindestens einen Tag der Entschleunigung pro Jahr, besser pro Jahreszeit, so wie es mal einen autofreien Tag gab.
    Oder stell einfach die Frage: Was meint die Politik beitragen zu können, dass die Menschen in unserem Land mehr Zeit haben?
    Löhne, die den Lebensunterhalt sichern, gehören auch dazu.

  16. Cathy

    Meine Nachricht fürs UBA: Es wäre klug, wenn möglichst viele Menschen Wirtschaftsmechanismen und ihre eigene Rolle darin begreifen könnten, damit sie als Verbraucher überhaupt erstmal die Chance haben, auf Nachhaltigkeit zu achten. Es gibt z.B. derzeit Bemühungen, Wirtschaft als Schulfach/in Schulfächern zu etablieren, wobei sich Unternehmen und andere Lobbyverbände sehr ins Zeug legen (und Wirtschaft eher als BWL denn als VWL interpretieren und neoliberale Ansätze stützen). Wie auch immer: Vom Prinzip ein guter Ansatz, der für die Green Economy genutzt werden könnte: Mein Appell: nachhaltiger Konsum, nachhaltiges Wirtschaften etc. in die Schulen/Bildungsinstitutionen einbinden! Unterrichtsmaterialien entwicklen, Konzepte ausdenken, wie man von klein auf für Nachhaltigkeit sensibilisieren kann.

Leave a Reply

KarmaKonsum Newsletter abonnieren! harrach.com
Ihr kostenloser Yoga-Übungsplan