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Wie der soziale Sektor das digitale Potential nutzen kann

Gut, diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu: Social Media – von Facebook über Twitter bis Youtube – sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und sie verändern unsere Informationsgesellschaft: Noch nie war es so leicht, zu partizipieren und sein Anliegen öffentlich zu machen. 73 Prozent der Deutschen sind laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 online. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 40 Jahren, aber auch die Generation 50+ ist mittlerweile zu 47% im Netz unterwegs (2010: 43%). Doch was bedeutet dieser Wandel eigentlich für die Social Business-Branche? Und wie kann der soziale Sektor davon profitieren?

Diesen Fragen ist das betterplace lab, der wissenschaftliche „Think and Do-Tank“ der Internet-Spendenplattform betterplace.org, nachgegangen. Jetzt liegt der erste Trendreport vor. Eine spannende Lektüre. Die Autoren nehmen den digitalen Wandel und viele best-practise-Beispiele unter die Lupe. „Die Social Business-Branche erfährt durch das Internet eine Revolution“, erklärt Dr. Joana Breidenbach, Leiterin des betterplace lab und Mitgründerin von betterplace.org. „Und das geht über mehr Transparenz weit hinaus. Dialoge ersetzen Monologe und mehr Möglichkeiten der Wirkungsmessung führen automatisch zu einer Auslese.“ Wie aber wandeln sich Organisationsformen, Arbeitsweisen und die Erwartungshaltungen der Beteiligten? Wie verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Geldgebern, sozialen Organisationen, Experten und den Empfängern von Hilfsleistungen? Welche Auswirkungen haben digitale Medien auf die Effizienz und Effektivität der geleisteten Arbeit? Fünf verschiedene Trends haben die Autoren schon ausgemacht. Weitere sollen 2012 schrittweise folgen. Eine Initiative, die man im Blick haben sollte.

Bild: betterplace lab

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