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4 responses to “Vorbilder: Vegetarisches Dorf in Israel”

  1. Renate Schröder

    Ich bin aus der webseite des Dorfes nicht ganz schlau geworden, aber es könnte eine Siedlung auf den Golanhöhen sein, d.h. besetztes Gebiet. Wenn ich mich nicht täusche.
    Besetzt = illegal = nicht friedlich / nachhaltig, oder?
    Wie seht ihr das denn?

  2. Max

    Liebe Renate,

    vielen Dank für deinen Post.

    Amirim liegt auf jeden Fall in oder in der Nähe der Golanhöhen und hier meine Sicht der Dinge:

    Ganz yogisch unpolitisch halte ich mich eigentlich gerne bei solchen Themen zurück. Gerade bei „Israel“ und „Nahost“ ist es einfach schwierig überhaupt eine Basis zu finden, die es ermöglicht, zu diskutieren, weil dort eigentlich nichts mehr diskutabel ist (chaotische Umstände, Regime, Marionetten, Lügen) – was ich damit sagen will: Wir haben keine Ahnung, was da unten wirklich abgeht und so brauchen wir auch keine Energie da hineinstecken – was meine Sichtweise der Dinge darstellt, die nicht jeder teilen muss. Es gibt einfach Dinge, die kannst du nicht ändern, andere dafür sehr wohl…. 🙂 Politik ist eben auf jeder Ebene möglich.

    Ist doch eine schöne Geschichte, wenn in all dem Chaos so etwas heraussticht?

    Liebe Grüße

    Max

  3. Tanja Faust

    Amirim liegt zum Glück nicht in den besetzten Gebieten. Ansonsten wäre es natürlich kein Vorbildprojekt für einen nachhaltigen bewussten Lebensstil, sondern Teil eines gewaltigen Völkerrechtsverbrechens, das in dieser Art (Landraub) gegenwärtig weltweit einmalig ist.

    Hoffentlich ist die verantwortunglose (und offensichtlich schlecht informierte) Wellness-Haltung meines Vorredners hier eine Ausnahme, wonach ‚yogisch‘ eine Nähe zu ‚unpolitisch‘ habe.

    1. Max

      Liebe Tanja,

      auch dir Danke für deinen Kommentar.

      Mir eine verantwortungslose Wellness-Haltung vorzuwerfen, ohne mich zu kennen, ohne zu wissen, was ich für diese Welt mache und wie ich für sie empfinde, ist undifferenziert. Ich schätze, du hast meinen Post nur falsch aufgenommen:

      Yoga heißt „Einheit“, oder „Harmonie“ und vielleicht definieren wir Politik nach jeweils unserem Gefühl, unserer Sichtweise: Für mich ist Politik, die in Verbindung mit Geld, Macht, Interessen und Egoismus steht, keine echte und wahrhaftige Politik – denn diese wird am und für den Menschen gemacht. Wenn ich durch die Straßen gehe und ich schenke einem mir wildfremden Menschen ein Lächeln, dann ist das (yogische) Politik. Wenn ich Menschen zeigen kann, wie schön diese Welt ist und werden kann, dann ist das (yogische) Politik. Auf einer anderen Ebene, die in meinen Augen jedoch viel wirkungsvoller ist, als mit dem Finger auf Person X oder Staat Y zu zeigen (Energie die im Nichts verpufft oder viel mehr noch: das Negative stärkt) …

      Deswegen verbinde ich „yogisch“ mit „unpolitisch/neutral“, denn in der Einheit & Harmonie gibt es – für mich – keinen Raum für der falschen Seite dienenden Politik & Geschichte, wie sie uns beigebracht wird zu akzeptieren.

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